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Weblog-Archiv für 9. April 2008

Russlands Luftwaffe übt Abwehr von massivem Luftangriff

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

Etwa 30 Flugzeuge und Hubschrauber der russischen Luftwaffe üben am Mittwoch im Wolgagebiet Astrachan die Abwehr eines Luftangriffes.

Wie Luftwaffensprecher Alexander Drobyschewski RIA Novosti mitteilte, werden sich an der Übung mehr als zehn Hubschrauber Mi-8 und Mi-24, etwa 20 Kampfjets Su-24 und Su-27 sowie die Fla-Raketensysteme S-300 und Buk beteiligen.

Nach seinen Worten werden die Jagdbomber Su-24 Bomben auf Bodenziele abwerfen, die Jagdflugzeuge Su-27 – die Luftziele vernichten sowie die Hubschrauber Mi-8 und Mi-24 Luftlandesoldaten absetzen und die Bodentruppen mit Feuer unterstützen.

„Außerdem werden während der Übungen das einheitliche Führungssystem und das automatisierte System der Truppenführung verbessert“, fügte der Sprecher hinzu.

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Iran braucht Raketenabwehrschild als Schutz vor USA und Israel – Irans Verteidigungsminister

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

RIA Novosti

 

Laut dem iranischen Verteidigungsminister Mostafa Mohammad Najar ist es notwendig, einen Raketenabwehrschild gegen Gefahren seitens Israels und der USA zu errichten.

„Der Rummel, den amerikanische Amtspersonen um die Stationierung von Elementen der US-Raketenabwehr unter dem Vorwand eines Raketenpotentials Irans aufgezogen haben, ist Schwindel“, sagte Najar am Montag laut örtlichen Medien.

„Wenn schon ein Raketenabwehrschild in der Welt errichtet werden muss, dann gegen die Raketen- und Atomgefahren seitens der USA und Israels, die auf direktem und indirektem Wege verschiedene Staaten mit Agression und Krieg bedrohen“, äußerte der Minister.

Najar zufolge muss Iran, das im Laufe von acht Jahren während des Krieges gegen den Irak (1980-1988) „den mächtigen Attacken der Feinde Widerstand geleistet hatte“, über ein sicheres Verteidigungspotential verfügen.

„Die Raketenmacht unseres Landes dient ausschließlich der Verteidigung und bedroht nur Aggressoren“, so der Minister.

Zudem verwies er auf die Bereitschaft Teherans zur Zusammenarbeit mit allen Ländern außer Israel (das Iran nicht anerkennt) für die Sicherstellung der Stabilität und der Sicherheit in der Region.

Die USA wollen bis 2013 zehn Abfangraketen in Polen und eine Radaranlage in Tschechien aufstellen, um sich vor einem eventuellen Raketenüberfall der so genannten „Achse des Bösen“, zu denen sie Staaten wie Iran und Nordkorea zählen, zu schützen. Die erste Rakete in Polen soll 2011 stationiert werden. Des Weiteren kann das Abwehrsystem durch Seestützpunkte und Aufklärungssatelliten verstärkt werden. In Russland erregen die US-Pläne Besorgnis. Moskau sieht das US-Raketenabwehrsystem in Osteuropa gegen sich gerichtet.

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Nato-Jets begleiten russische TU-95-Bomber bei Patrouillenflug nahe Alaska

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

Nato-Kampfjets haben die Flugzeuge Tu-95 und Il-78 der russischen Fernflieger bei ihren Patrouillenflügen über den Neutralgewässern im Raum von Alaska begleitet.

„Während der Kommandostabsübung absolvierten vier strategische Raketenträger Tu-95 und vier Tankflugzeuge Il-78 am Mittwoch die Patrouillenflüge über den Neutralgewässern von Arktis und Pazifik. Bei dem Flug im Raum von Alaska wurden sie von Nato-Kampfjets begleitet“, teilte der Sprecher der russischen Luftwaffe, Alexander Drobyschewski, RIA Novosti am Mittwoch mit.

Ihm zufolge trainieren die Piloten bei solchen Einsätzen Flüge über orientierungslosen Gebieten in nördlichen Breiten und die Luftbetankung.

„Alle Flüge der Flugzeuge der russischen Luftstreitkräfte erfolgen in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln der Luftraumnutzung über Neutralgewässern, ohne Verletzung der Grenzen anderer Staaten“, betonte Drobyschewski.

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Marineinfanterie der russischen Pazifikflotte übt Anlandung

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

Die Abnahmeübungen der russischen Marineinfanterie der Pazifikflotte zur Gefechtsausbildung im Winter haben im Süden der Primorje-Region (Ferner Osten) begonnen.

„Nachts wurden alle Einheiten der Marineinfanterie, die von Generalmajor Sergej Puschkin befehligt werden, alarmiert. Die Angehörigen eines Sturmbataillons rückten mit Panzertechnik zu einer der Buchten vor, wo die Landungsschiffe ‚Pereswet’ und ‚Osljabja’ in der festgelegten Zeit eintrafen.

Die Schiffe nahmen die Marineinfanteristen und die Kampftechnik an Bord sowie Kurs auf das Übungsgelände im Raum von Hassan“, teilte der Pressechef der Pazifikflotte, Roman Martow, RIA Novosti mit.

Ihm zufolge wurde dem Sturmbataillon die Aufgabe gestellt, ans Land zu gehen und den Brückenkopf einzunehmen.

Den Marineinfanteristen stehe es bevor, während der Übungen, die einige Tage dauern werden, etliche Aufgaben zu erfüllen.

Die Handlungen der Marineinfanterie beobachte eine Inspektionskommission des Stabes der Pazifikflotte. Nach den Übungen werde die Kommission den Schluss ziehhen, wie hoch die Bereitschaft der Marineinfanterie zur Erfüllung der gestellten Aufgaben ist.

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US-Senator Lugar besorgt über Russlands Einfluss auf Nato

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

RIA Novosti

 

Nach Ansicht des republikanischen Senators Richard Lugar kann Russland die Nato-Beschlüsse beeinflussen und hat das im Fall Ukraine und Georgien deutlich an den Tag gelegt.

„Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die Einwände Deutschlands gegen den Anschluss der Ukraine und Georgiens an den Aktionsplan für die Nato-Mitgliedschaft in vieler Hinsicht mit Russland und der Energiewirtschaft verbunden waren“, betonte Lugar als Vizechef des Auswärtigen Ausschusses des US-Senats am Dienstag bei einer Anhörung im Capitol in Washington.

Der Politiker verwies darauf, dass „heute einige Nato-Länder in ihrer Energiewirtschaft von Russland abhängen“. „Stellen die Energievorräte Russlands faktisch ein Vetorecht dieses Landes gegen Nato-Handlungen dar?“ lautete die rhetorische Frage des Senators.

Lugar äußerte seine Zweifel daran, dass die Einladung von Russlands Präsident Wladimir Putin zum Nato-Gipfel in Bukarest eine richtige Entscheidung war. „Er hat der Allianz vorgeworfen, diese dämonisiere Russland“, so der Senator. „Stellen Sie sich nur vor, was er gesagt hätte, hätte die Allianz den Anschluss der Ukraine und Georgiens an den Aktionsplan für die Nato-Mitgliedschaft zugestimmt.“

„In einigen Presseberichten habe ich außerdem gelesen, dass sich Präsident Putin geweigert hat, ein gemeinsames Kommuniqué der Nato und Russlands zu unterzeichnen, und dass diese Weigerung mit dem Nato-Versprechen verbunden war, die Ukraine und Georgien einmal in die Nato aufzunehmen“, fügte Lugar hinzu.

Er rief auf, aus dem Bukarester Nato-Gipfel eine Lehre zu ziehen und bei der Vorbereitung des nächsten Gipfeltreffens zu berücksichtigen.

Auf Bitte von Senator Barak Obama ging Kurt Walker, designierter neuer US-Botschafter bei der Nato, auf den Gipfel in Bukarest ein und stellte fest: „Mit Besorgnis stellen wir fest, dass Russland von einer Art Veto-Recht Gebrauch macht oder zumindest die Nato einschüchtert, damit sie diese oder jene Beschlüsse nicht fasst.“

„Um klar zu verstehen zu geben, dass Russland ein solcher Einfluss nicht gelingt, hat die Allianz beschlossen, überaus direkt zu erklären, dass die Ukraine und Georgien Nato-Mitgliedsländer werden“, fügte Walker hinzu.

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Lawrow: Russland will NATO-Mitgliedschaft von Ukraine und Georgien verhindern (Zusammenfassung)

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

Russland wird laut Außenminister Sergej Lawrow alles nur Mögliche unternehmen, um eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und Georgiens zu verhindern.

„Wir werden versuchen, eine drastische Verschlechterung unserer Beziehungen zur Allianz, zu ihren wichtigsten Mitgliedern und zu unseren Nachbarn nicht zuzulassen, sollte die Aufnahme von Kiew und Tiflis in die NATO doch noch beschlossen werden“, sagte Lawrow am Dienstag in einem Interview für den Radiosender „Echo Moskwy“.

„Die NATO-Bestrebungen Georgiens und der Ukraine sind der wichtigste Reizfaktor, der zu einem regelrechten Problem in den Beziehungen zu jenen NATO-Ländern werden könnte, die die Entscheidung über die Aufnahme von Kiew und Tiflis in die Allianz durchsetzen wollen.“ Lawrow erinnerte daran, dass das Bündnis vor dem Bukarester Gipfel erklärt hatte, niemand habe das Vetorecht beim NATO-Beitritt Georgiens und der Ukraine, und diese Länder würden selber entscheiden, ob sie beitreten oder nicht.

„Indes sind etwa 70 Prozent der Bevölkerung der Ukraine gegen eine NATO-Mitgliedschaft des Landes. (Die von Georgien abtrünnigen Republiken) Abchasien und Südossetien wollen nicht einmal davon hören, dass Georgien zu einem NATO-Mitglied wird. Sie wollen nicht, dass sie unter dem NATO-Schirm zurück in den Staatsverband Georgiens gepfercht werden.“

„Zuvor hatten NATO-Länder erklärt, dass über die Mitgliedschaft der Ukraine und Georgiens in der Allianz ihre Völker selber entscheiden werden. In Bukarest wurde eine andere Erklärung abgegeben, wonach diese beiden Länder NATO-Mitglieder werden. Das ist ein Verzicht auf die eigene Logik, das ist eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten dieser Länder“, sagte Lawrow.

Veröffentlicht in Hochfinanz umkreist Rußland : Die Ukraine, Hochfinanz umkreist Rußland : Georgien | Kommentar schreiben »

Russland sieht von Stationierung seiner Militärstützpunkte auf Kuba ab – Lawrow

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

Im Streit um die US-Raketenabwehr für Osteuropa wird Russland keine Militärstützpunkte auf Kuba als symmetrische Antwort errichten.

Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag in einem Interview für den Radiosender „Echo Moskwy“. „In unseren Handlungen müssen wir uns von Pragmatismus und von der Suche nach solchen Antworten leiten lassen, die es nicht gestatten, uns in ein neues kostspieliges Wettrüsten hineinzuzerren. Und die Präsidenten Russlands und der USA haben in Sotschi gerade darüber diskutiert.“

Präsident Putin habe Bush über die Gefahr eines Atomschildes unterrichtet, der manch einen in Versuchung bringen könnte, von Atomwaffen Gebrauch zu machen. Es sei notwendig, eine solche Entwicklung abzuwenden. „Die für die Militärplanung zuständigen Experten werden dafür bezahlt und tragen denn auch die gesamte Verantwortung“, sagte der russische Außenminister.

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Ukraine verletzt Freundschaftsvertrag mit Russland – Parlamentsleitung der Krim

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

Die Ukraine erfüllt die Festlegungen des Vertrages über Freundschaft und Zusammenarbeit mit Russland nicht, die die Wahrung der Interessen der russischen und russischsprachigen Bevölkerung des Landes betreffen.

Das erklärte der Vizevorsitzende des Obersten Rates der Krim, Sergej Zekow, am Dienstag in einer Pressekonferenz in Simferopol. Zekow ist auch Leiter der gesellschaftlichen Organisation „Russische Gemeinde der Krim“.

Zuvor hatte der Minister für Bildung und Kultur der Ukraine, Iwan Wakartschuk, erklärt, dass sich die Hochschulen des Landes im Laufe von drei Jahren auf den Unterricht in Ukrainisch umstellen müssen. Heute erfolgt der Unterricht an den Hochschulen im Süd- und Ostteil der Ukraine vorwiegend in Russisch.

Das Verfassungsgericht der Ukraine hatte bereits beschlossen, dass alle ausländischen Filme, die in den Kinos des Landes gezeigt werden, in ukrainischer Fassung laufen müssen. Der nationale Rat der Ukraine für Rundfunk und Fernsehen forderte, dass die TV-Programme und Fernsehfilme in ukrainischer Sprache mindestens 75 Prozent der Sendezeit ausfüllen müssen.

Wie Zekow am Dienstag sagte, werden die wichtigsten Vertragspunkte nicht eingehalten. „Die Ukraine erfüllt absolut nicht den Vertragspunkt 12, in dem es um den Schutz der kulturellen und sprachlichen Urwüchsigkeit der nationalen und Sprachminderheiten geht“, stellte er fest.

„Wenn die Situation sich auch weiter so entwickelt, sehe ich keinen Sinn für Russland, den (Freundschafts-)Vertrag zu verlängern“, resümierte der Vizechef des Parlaments im Gebiet Krim.

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Russischer Unternehmerverband für Gashandel auf Rubel-Basis

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

Der Russische Industriellen- und Unternehmerverband hat sich für den Handel mit strategisch wichtigen Börsenwaren, vor allem mit Erdgas, auf der Rubel-Basis ausgesprochen.

Ein dahin gehender Vorschlag wurde am Dienstag bei einem Treffen von Verbandsmitgliedern mit dem designierten russischen Präsidenten Dmitri Medwedew unterbreitet, hieß es offiziell in Moskau. „Medwedew unterstützte die Initiative“, teilte Verbandspräsident Alexander Schochin auf einer Pressekonferenz mit.

„Der Verband betrachtet die Umstellung des Börsenhandels in Russland auf den Rubel als eine Maßnahme zur Umwandlung des Rubels in eine international anerkannte Währung. Allerdings sollen Experten zuerst prüfen, wie sich die steigende Nachfrage nach Rubelmitteln auf die Wirtschaft Russlands auswirken könnte“, sagte Schochin.

Die Verbandsmitglieder und der künftige Präsident erörterten auch Probleme von Privatbusiness, darunter Varianten der Zusammenlegung des großen Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel mit dem Aluminiumhersteller RusAl oder mit Gazmetall. Zuvor hatten bereits Norilsk-Nickel-Chef Wladimir Potanin und Medwedew dieses Problem diskutiert.

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Russische Fliegerkräfte werden Weltmeer weiterhin aktiv patrouillieren

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

 

Die strategischen Fliegerkräfte der russischen Luftwaffe werden Patrouillenflüge über entlegene Regionen der Welt weiterhin aktiv fortsetzen.

Das erklärte der Oberbefehlshaber der russischen Fliegerkräfte, Generaloberst Alexander Selin, am Dienstag in Moskau. 2007 seien bereits mehr als 100 Patrouillenflüge absolviert worden. „Seit Jahresbeginn wurden knapp 40 Patrouilleneinsätze vorgenommen. Weitere Flüge sind in Vorbereitung.“

Selin zufolge werden Gebiete im Nordost-Atlantik und über dem Nordpolarmeer von strategischen Bombern des Typs Tu-160 und Tu-95MS patrouilliert. Dabei würden Flüge sowohl selbstständig als auch in enger Koordinierung mit der Kriegsmarine und den Jagdfliegerkräften absolviert. Zuvor hatte Selin mitgeteilt, dass monatlich bis zu 30 Patrouillenflügen über dem Weltmeer geplant sind.

Während des Patrouillierens werden russische Maschinen von NATO-Jägern des Typs F-15, F-16 und F-22 begleitet. „Alle Kontakte werden von russischen Fliegern mit Foto- und Videokameras festgehalten“, sagte Selin.

Am 17. August vergangenen Jahres hatte der scheidende Präsident Wladimir Putin erklärt, dass Russland die 1992 unterbrochenen Patrouilleneinsätze der strategischen Fliegerkräfte in entlegenen Regionen der Welt wiederaufnimmt.

 

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