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Weblog-Archiv für 16. April 2008

UN-Beamter: Mehr als ein Viertel der Ukrainer leben in Armut

Verfasst von Kris Roman am April 16, 2008

Mehr als ein Viertel der Ukrainer leben unterhalb der Armutsgrenze und die galoppierende Inflation im Lande könnte die Situation weiter verschlechtern, sagte Francis O’Donnell, UN-Koordinator in der Ukraine, am Mittwoch bei der Eröffnung einer internationalen Konferenz über die Armutsbekämpfung.

„28 Prozent der ukrainischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze“, stellte der UN-Beamte fest. Am schlechtesten sei es darum auf dem Lande bestellt, wo 40 Prozent der insgesamt 46 Millionen Einwohner zählenden ukrainischen Bevölkerung leben.

Das Wirtschaftswachstum, das in letzter Zeit in Osteuropa und darunter auch in der Ukraine zu beobachten gewesen sei, sei jetzt durch „die zunehmende Unsicherheit in der Weltwirtschaft“ gefährdet.

„Für die Ukraine ist die Armut eine relativ neue Erscheinung“, betonte er. „Die Ursache dafür liegt in der Umverteilung der Ressourcen bei den historischen Veränderungen im Lande auf dem Weg zur Marktwirtschaft.“

Ein ernsthafter Faktor der steigenden Armut sei die zunehmende Inflation, in erster Linie bei Lebensmitteln und Energieträgern. Die Jahresinflation in der Ukraine lag 2007 bei 16,6 Prozent und machte im 1. Quartal dieses Jahres bereits 9,7 Prozent aus. Damit wird die Jahresinflation laut Expertenprognosen die 20-Prozent-Marke übersteigen.

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Luftwaffe von Russland, Weißrussland und Kasachstan übt Vernichtung von Überschallzielen

Verfasst von Kris Roman am April 16, 2008

110 Flugzeuge der Luftstreitkräfte Russlands und Weißrusslands sowie der Luftverteidigungskräfte Kasachstans werden bei einem Kommandostabstraining des vereinigten Luftverteidigungssystems von acht GUS-Ländern (Russland, Weißrussland, Ukraine, Armenien, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan) die gemeinsame Vernichtung von Überschall- und Stratosphärenzielen durchspielen.

Das teilte der Sprecher des Luftwaffenchefs, Oberst Alexander Drobyschewski, RIA Novosti am Mittwoch mit.

Nach seinen Worten wird das Training am 22. April unter der Leitung des Oberbefehlshabers der russischen Luftstreitkräfte, Generaloberst Alexander Selin, stattfinden.

„Am Training werden vier kasachische und russische Jagdflugzeuge MiG-31 sowie weißrussische und russische Frontbomber Su-24 und Jagdflugzeuge Su-27 teilnehmen“, präzisierte der Sprecher.

Nach seinen Worten werden Militärflugzeuge Kasachstans und Russlands ein gemeinsames Manöver vom kasachischen Flugplatz Karaganda zu den russischen Flugplätzen in Tolmatschowo (bei Nowosibirsk) und Bolschoje Sawino (bei Perm) und zurück absolvieren.

Außerdem werden die Besatzungen von weißrussischen und russischen Flugzeugen ein gegenseitiges Manöver von den Flugplätzen Ross (Weißrussland) und Siwerski (Russland) ausführen.

„Am Training des vereinigten GUS-Luftverteidigungssystems werden auch Fliegerkräfte des russischen Luftstützpunktes Kant in Kirgisien teilnehmen“, fügte der Sprecher des Luftwaffenchefs hinzu.

Nach seinen Worten werden am Training insgesamt mehr als 110 Flugzeuge und Hubschrauber teilnehmen: MiG-29, MiG-31, Su-27, Su-24, Tu-95, Tu-22, A-50, Mi-8 und Mi-24.

„Während des Kommandostabstrainings werden mehr als 20 Aufgaben bei der Sicherung der Luftgrenzen der GUS-Länder erfüllt. Das Training erfolgt gemäß dem Plan für gemeinsame Maßnahmen des vereinigten Luftverteidigungssystems der GUS-Länder“, sagte Drobyschewski.

Das Abkommen über die Schaffung des vereinigten Luftverteidigungssystems der GUS-Mitgliedsländer wurde am 10. Februar 1995 unterzeichnet.

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Putins Aufträge sind Beginn der Anerkennung von Abchasien und Südossetien – Zchinwali

Verfasst von Kris Roman am April 16, 2008

RIA Novosti

Die Aufträge an die Regierung, die der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch in Bezug auf Abchasien und Südossetien (selbstproklamierte Republiken auf georgischem Territorium) erteilt hat, zeugen vom Beginn der Anerkennung dieser Republiken. Das erklärte der Außenminister Südossetiens, Murat Dschiojew, in einem RIA-Novosti-Interview.

Wie das russische Außenministerium am Mittwoch mitteilte, hat der russische Präsident Wladimir Putin die Regierung beauftragt, Maßnahmen für konkrete Hilfe an die Bevölkerung Abchasiens und Südossetiens zu erarbeiten. Die Regierung wurde beauftragt, zu diesem Zweck mit den faktischen Behörden in Abchasien und Südossetien zusammenzuarbeiten. In diesem Zusammenhang wurde die Liste der in Russland anerkannten Dokumente festgelegt, die an natürliche Personen von den faktischen Behörden Abchasiens und Südossetiens ausgestellt werden. Außerdem wird die Rechtssubjektivität der juristischen Personen anerkannt, die in Übereinstimmung mit den Gesetzen Abchasiens und Südossetiens registriert worden sind.

„Das ist der Beginn der Anerkennung unserer Staaten. Das ist eine faktische Umsetzung der Methoden, die Russlands Präsident erwähnt hat, als er davon sprach, dass sie die Kosovo-Variante nicht wiederholen werden und Russland eigene Ideen hat“, so der südossetische Außenminister.

Dschiojew nahm auch Stellung zu dem Auftrag von Präsident Putin, territoriale Niederlassungen des russischen Außenministeriums in der Region Krasnodar und in Nordossetien mit Konsularfunktionen im Interesse von Bürgern auszustatten, für die Abchasien und Südossetien ständiger Wohnort sind: „Wir haben eine solche Entscheidung der russischen Regierung erwartet und nehmen diese Nachricht mit Dankbarkeit auf.“

Südossetien gehörte zu Sowjetzeiten als autonomes Gebiet zu Georgien. Nach der Unabhängigkeit Georgiens 1991 entzog der erste georgische Präsident, Swiad Gamsachurdija, Südossetien den Autonomiestatus. Daraufhin erklärte sich die Republik für staatlich unabhängig. Nach einem bewaffneten Konflikt, der 1992 beendet wurde, verlor Georgien endgültig die Kontrolle über Südossetien. Bislang sichert ein aus russischen, georgischen und nordossetischen Soldaten bestehendes Friedenskontingent die Einhaltung des Waffenstillstandes in der Konfliktzone.

Südossetien strebt die Anerkennung seiner Unabhängigkeit an, Georgien hält das Territorium für einen Bestandteil des Landes und bietet ihm jetzt eine umfassende Autonomie an.

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De Beers übernimmt für 225 Mio Dollar von LUKoil Anteil an großem Diamanetenfeld in Russland

Verfasst von Kris Roman am April 16, 2008

Das kandische Unternehmen Archangel Diamond Corporation (ADC) – Tochter des weltgrößten Diamantenförderer De Beers aus Südafrika – übernimmt vom russischen Ölkonzern LUKoil für 225 Millionen US-Dollar 49,99 Prozent der Anteile am Geologiebetrieb Archangelsk.

Das teilte die LUKoil-Pressestelle am Mittwoch in Moskau mit. Ein entsprechendes Abkommen wurde am Vortag zwischen LUKoil, De Beers und ADC in der russischen Hauptstadt unterzeichnet. Der von LUKoil zu 100 Prozent kontrollierte Geologiebetrieb Archangelsk besitzt die Lizenz für die Erschließung des Diamantenfeldes Werchotina, das zu den größten in Europa zählt.

Die Übernahme dürfte zum 1. Juni dieses Jahres unter Dach und Fach sein. Die restlichen Anteile von 50,01 Prozent bleiben im LUKoil-Besitz. Die Übernahme muss noch vom russischen Kartellamt genehmigt werden.

1996 war in der Werchotina-Lagerstätte ein Kimberlit-Rohr entdeckt worden, in dem Diamanten im Wert von mehr als fünf Milliarden US-Dollar vermutet werden.

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Iran kann Israel von der Weltbühne eliminieren – hoher Militär Irans

Verfasst von Kris Roman am April 16, 2008

Der Stellvertreter des Befehlshabers der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran, Mohammad Reza Ashtiani, hat gedroht, Israel im Falle seiner Aggression gegen Iran „von der Weltbühne zu eliminieren“.

„Wie der Präsident (Irans) Mahmud Ahmadinedschad früher erklärte, haben wir ernsthafte Stimuli für den Schutz unserer Staatsgrenzen, und im Falle beliebiger feindlicher Schritte seitens Israels sind wir bereit, es von der Weltbühne zu eliminieren“, sagte der hohe Militär am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Nach seinen Worten müsste die iranische Armee in ständiger Kampfbereitschaft sein, weil in der Region „ausländische Truppen“ präsent seien.

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