Verfasst von Kris Roman am April 23, 2008

Zwei Langstreckenbomber Tu-95 und zwei Tankflugzeuge Il-78 der russischen Luftwaffe absolvieren am Mittwoch Patrouillenflüge über dem Atlantik.
„Die Flugzeuge starteten von den Luftwaffenstützpunkten in Engels (Wolgastadt) und Djagilewo (Gebiet Rjasan), sie führen einen planmäßigen Patrouillenflug über den Neutralgewässern des Atlantischen Ozeans durch“, sagte Luftwaffensprecher Alexander Drobyschewski.
Ihm zufolge trainieren die russischen Piloten Flüge in nördlichen Breiten, die Luftbetankung und Flüge über Gebiete ohne Orientierungspunkte.
Die Luftbetankung sei eine der schwersten Aufgaben für die Piloten, wenn sie von Nato-Kampfjets begleitet werden, so der Sprecher.
Alle Flüge der russischen Luftwaffe erfolgen in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln der Luftraumnutzung über Neutralgewässern, ohne Verletzung der Grenzen anderer Staaten“, betonte Drobyschewski.
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Verfasst von Kris Roman am April 23, 2008

Das Raketenssystem Totschka-U und die Panzerhaubitze Msta nehmen erstmals an der Militärparade in Samara am 9. Mai zum 63. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg teil.
Das teilte eine Mitarbeiterin des Pressedienstes der Gebietsregierung RIA Novosti mit.
Totschka-U und Msta wurden zur Vernichtung von Militäranlagen in Tschetschenien eingesetzt. Totschka-U-Raketen haben einen Gefechtskopf, der Spreng- und Atommunition tragen kann.
„An der Parade werden sich über 1500 Armeeangehörige beteiligen. Die Parade wird der Befehlshaber der Zweiten Gardearmee, Generalmajor Oleg Makarewitsch, abnehmen“, sagte die Gesprächspartnerin der Nachrichtenagentur.
Ihr zufolge werden Einwohner der Stadt den Panzer T-72, den Schützenpanzer BMP-2, den Schützenpanzerwagen BTR-80, die Fla-Raketenkomplexe S-300, Buk, Strela-10, Tunguska und andere Kampftechnik sehen können.
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Verfasst von Kris Roman am April 23, 2008
srael hat auf Bitte Russlands bestätigt, dass das georgische unbemannte Fluggerät, das im Luftraum der nicht anerkannten Republik Abchasien abgeschossen wurde, von dem israelischen Unternehmen Elbit Systems hergestellt worden war.
Das berichtete die israelische Zeitung „Haaretz“ unter Hinweis auf eine Quelle aus den israelischen Sicherheitsstrukturen.
Der Abschuss führte zu einer erneuten Zuspitzung der Beziehungen zwischen Russland und Georgien.
Tiflis verlautbarte, die Drohne sei am Sonntag von einem russischen Jagdflugzeug MiG-29 abgeschossen worden. Russland weist diese Anschuldigungen zurück und beschuldigt seinerseits Georgien, nicht genehmigte militärische Aktionen in der Konfliktzone Abchasien durchzuführen.
Die Verantwortung für die Vernichtung des unbemannten Fluggerätes nahm die abchasische Luftabwehr auf sich. Die Behörden der Region zeigten Fragmente des Gerätes.
Der Zwischenfall soll am Mittwoch in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates, die auf Bitte Georgiens stattfindet, erörtert werden.
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Verfasst von Kris Roman am April 23, 2008
Russland und Montenegro haben vereinbart, die Rechtsgrundlage für die Zusammenarbeit und Investitionstätigkeit ausbauen sowie Verhandlungen für die Vereinfachung der Visaerteilung zu beschleunigen.
Das teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach einem Treffen mit dem montenegrinischen Ministerpräsidenten Milo Dukanovic am Mittwoch mit.
Zur Eröffnung der ersten montenegrinischen Bank „Atlas Mont banka – Moskau“ reiste eine Delegation aus Montenegro mit Dukanovic an der Spitze in die russische Hauptstadt.
„Wir haben auf Regierungsebene vereinbart, den Ausbau der Rechtsgrundlage der bilateralen Zusammenarbeit und besonders gegenseitige Investitionen zu fördern. Wir sind übereingekommen, den Verhandlungsprozess für die Vereinfachung des Visasystems zu beschleunigen, was zu einer Zunahme der Urlaubsreisen zwischen unseren Ländern beitragen wird“, sagte Lawrow.
Der Minister unterstützte die Handlungen der montenegrinischen Regierung für die Beibehaltung der Stabilität auf dem Balkan. Dukanovic zeigte sich seinerseits zufrieden über die gegenwärtige Entwicklung der Beziehungen zwischen Montenegro und Russland.
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Verfasst von Kris Roman am April 23, 2008
Der schwere Raketenkreuzer „Pjotr Weliki“ der russischen Nordflotte hat am Mittwoch in der Barentssee eine Raketenübung erfolgreich absolviert.
Das teilte Marinesprecher Igor Dygalo Journalisten mit. „Eine vom kleinen Raketenschiff ‘Rasswet’ abgefeuerte Rakete wurde von Bord der ‘Pjotr Weliki’ aus vernichtet… Der Einsatz des Raketenkreuzers in der Barentsee wurde von Versorgungsschiffen der Nordflotte abgesichert“, sagte Dygalo.
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Verfasst von Kris Roman am April 23, 2008
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB bemüht sich darum, seine Webseite nutzerfreundlicher und informativer zu gestalten.
Wie das Informationsamt des FSB am Mittwoch mitteilte, wird die erneuerte Webseite am nächsten Dienstag unter www.fsb.ru gestartet. Bei ihrer Ausgestaltung seien Bemerkungen und Anregungen der Nutzer berücksichtigt worden, hieß es. Außerdem sei die Stabilität des Internet-Portals erhöht worden.
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Verfasst von Kris Roman am April 23, 2008
Die USA sollen sich laut dem indischen Außenminister Pranab Mukherjee nicht das Recht anmaßen, zu urteilen, ob Iran Atomwaffen herstellt oder nicht.
Am Montag hatte das US State Department Indien aufgerufen, den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der am 29. April nach Neu Delhi kommt, unter Druck zu setzen und zum Verzicht auf das Atomprogramm zu bewegen.
„Wir haben den USA empfohlen, die Verantwortung nicht auf sich zu nehmen und nicht zu entscheiden, ob Iran Atomwaffen herstellt oder nicht“, sagte Mukherjee am Mittwoch. Nach seinen Worten ist allein die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) berechtigt, darüber zu entscheiden.
Der indische Kommunist Sitaram Yechury von der regierenden Koalition forderte die Regierung zu einer Reaktion auf den Appell des amerikanischen Außenministeriums auf. „Die Regierung muss den amerikanischen Botschafter zitieren und ihm klar machen, dass sich Indien den imperialen Hochmut von Seiten des selbsternannten Weltpolizisten verbittet“, sagte er vor Journalisten.
Davor hatte ein Sprecher des Indischen Außenministeriums bereits erklärt, weder Indien noch Iran bräuchten US-Anweisungen zu ihren bilateralen Beziehungen.
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