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Weblog-Archiv für 3. Mai 2008

Die meisten Russen glauben an ein gutes Leben in Russland – Umfrage

Verfasst von Kris Roman am Mai 3, 2008

RIA Novosti

53 Prozent der russischen Bürger glauben, Russland könne „zum attraktivsten Land zum Leben“ werden. Nur 28 Prozent der Befragten sind anderer Meinung. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des russischen Meinungsforschungsinstituts WZIOM hervor.

Jeder Fünfte (19 Prozent) ist diesbezüglich unentschlossen.

Die 35- bis 44-jährigen sind in dieser Frage skeptischer als die junge Generation.

30 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass der Wohlstand der Bürger wachsen muss, damit das Leben angenehmer wird. Neun Prozent setzen auf eine entwickelte Wirtschaft und sieben Prozent auf die Möglichkeit, Arbeit zu finden.

Fünf Prozent meinen, dass das Wohnproblem gelöst werden muss und die nationale Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit sichergestellt werden müssen. Vier Prozent wünschen sich eine kostenlose und zugängliche gute Ausbildung, ein würdiges Altwerden, soziale Sicherheit sowie Stabilität.

25 Prozent, die an eine Verbesserung des Lebensstandards in Russland glauben, meinen, dass die vielfältige Natur und das große Territorium des Landes hierbei eine Rolle spielen. Nur 13 Prozent glauben, dass das Schicksal Russlands in den Händen seiner Bürger liegt. Vier Prozent glauben, die große Anzahl talentierter Menschen im Land könne das Leben verbessern.

Neun Prozent verzeichnen bereits jetzt eine aktive Entwicklung ihres Landes. Fünf Prozent der Interviewten sehen vor allem wirtschaftliche und industrielle Fortschritte. Vier Prozent sagen, in Russland herrsche Stabilität und dass der richtige Kurs gewählt worden sei.

Sechs Prozent meinen, dass viel vom Präsidenten des Landes abhängen wird und vier Prozent hoffen, dass der neu gewählte Staatschef Dmitri Medwedew den Kurs des scheidenden Präsidenten Wladimir Putin fortsetzen wird.

15 Prozent nennen Korruption, die Willkür der Behörden und Beamten als die größten Hindernisse für eine Verbesserung des Lebens in Russland. Rund elf Prozent meinen, dass das Fehlen von Ordnung und Stabilität, die Entfremdung des Staates von den Problemen der Bevölkerung sowie das niedrige Lebensniveau und Armut die Haupthindernisse für positive Veränderungen sind.

Die Umfrage wurde am 12./13. April in verschiedenen Gebieten Russlands durchgeführt. Es nahmen 1600 Menschen daran teil.

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Aserbaidschan protestiert gegen US-Einmischung in Präsidentenwahl

Verfasst von Kris Roman am Mai 3, 2008

Der Chef der Administration des aserbaidschanischen Präsidenten, Ramis Mechtijew, hat die USA wegen der Bereitstellung von drei Millionen Dollar für das „Programm zur Unterstützung einer demokratischen Präsidentenwahl“ in der kaukasischen Republik als Einmischung in seine inneren Angelegenheiten bezeichnet.

Das meldete die Nachrichtenagentur Novosti-Aserbaidschan am Samstag.

Wie die US-Botschafterin in Aserbaidschan, Anne Derse, mitteilte, sind diese Programme für Festigung der politischen Parteien und des Wahlsystems, die transparente Stimmenauszählung und die Durchführung von Seminaren für Rechtsschutzmitarbeiter bestimmt, um normale Bedingungen für freie Versammlungen zu schaffen.

„Die USA würden die Einmischung jedes Landes in ihre inneren Prozesse nicht dulden, warum soll dann dies Aserbaidschan passieren?“, sagte Mechtijew am Samstag.

Die Präsidentenwahl in Aserbaidschan findet im Herbst 2008 statt. Mechtijew zufolge versuchen manche internationale Organisationen bzw. Länder, Aserbaidschan vor der Wahl unter Druck zu setzen. „Trotzdem werden in Aserbaidschan transparente und demokratische Wahlen stattfinden“, sagte er abschließend.

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Russland will mit mehr Friedenssoldaten Blutvergießen im Kaukasus verhindern

Verfasst von Kris Roman am Mai 3, 2008

Dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zufolge dient die Aufstockung der GUS-Friedenskräfte im georgischen-abchasischen Konfliktraum der Verhinderung von Blutvergießen.

Lawrow hatte am Vortag in London an Sitzungen zum Nahen Osten und zum Atomstreit mit Iran teilgenommen sowie Vier-Augen-Gespräche mit US-Außenministerin Condoleezza Rice und dem britischen Außenminister David Miliband, durchgeführt.

Zur Aufstockung des Friedenskontingentes der GUS in Abchasien sagte der russische Außenminister: „Ich habe mit der US-Außenministerin darüber gesprochen und ich hoffe, dass unsere Handlungen (Erhöhung des Kontingents der russischen Friedenstruppe im georgisch-abchasischen Konfliktraum) richtig aufgenommen werden.“

Lawrow äußerte die Hoffnung, dass Tiflis und „die Hauptstädte, die Georgien in die Nordatlantische Allianz hineinziehen wollen“, Schlüsse daraus ziehen würden, „um in dieser sehr sensiblen Region keine künstlichen Probleme zu schaffen“.

Laut Lawrow handelt es sich bei der Aufstockung der Friedenstruppe im Kaukasus „lediglich um die Nutzung der bestehenden Quoten“. Dies werde aus dem Grund getan, weil Georgien Anlass dazu gebe, zumindest Provokationen zu befürchten, sagte Lawrow. Es sei daher beschlossen worden, „die Friedenskräfte, die ein neues Blutvergießen verhindern sollen, im vollständigen Format auszubauen“, sagte der russische Minister.

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