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Weblog-Archiv für 19. Mai 2008

Putin fordert deutlich höhere Produktionszahlen bei Fleisch, Milch und Getreide

Verfasst von Kris Roman am Mai 19, 2008

Russland muss laut Ministerpräsident Wladimir Putin die Produktion von Fleisch und Milch deutlich steigern.

„Zudem muss die Getreideproduktion auf etwa eine Tonne pro Kopf der Bevölkerung gesteigert werden“, forderte der Regierungschef am Montag in Jessentuki im russischen Nordkaukasus in einer Beratung zu Problemen der Effektivität der russischen Agrarpolitik. Dabei gelte besonderes Augenmerk gerade dem Getreide als der wichtigsten Rohstoffbasis der gesamten Agrarproduktion.

„Die Produktion von Getreide in Höhe von einer Tonne pro Kopf der Bevölkerung gilt weltweit als Norm. Um diese Zahl zu erreichen, müssen wir nicht nur die Anbauflächen erweitern, sondern uns auch um die Ergiebigkeit der Kulturen und die Effektivität der Getreideproduktion kümmern“, sagte der Ex-Präsident.

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Kirche will religiöses Sektierertum bekämpfen

Verfasst von Kris Roman am Mai 19, 2008

Nach dem Drama mit den Sektierern in Pensa, die mehr als ein halbes Jahr in einer Erdhöhle auf den Weltuntergang gewartet hatten, hat die Diözese von Kemerowo und Nowokusnezk der Russisch-Orthodoxen Kirche ein Zentrum zur Bekämpfung des Sektierertums eingerichtet.

Das teilte der Sprecher der Pressestelle der Diözese, Jewgeni Kobjakow, am Montag RIA Novosti mit.

Im November vergangenen Jahres hatten sich 35 Menschen, darunter vier Kinder, in einen im Voraus gebauten Erdbunker im Gebiet Pensa zurückgezogen. Sie wollten dort auf den Weltuntergang warten, der angeblich im Mai eintreten sollte.

Ende März/Anfang April verließen 24 Insassen die Höhle. Am vergangenen Freitag sind die letzten neun Einsiedler aus dem Bunker herausgetreten.

Laut dem Sprecher ist das Zentrum unter anderem wegen des in der modernen Gesellschaft existierenden Problems der Degradierung der Persönlichkeit unter Einfluss von totalitären Sekten eingerichtet worden. „Auch die Geschichte mit den ‚Einsiedlern von Pensa’, die gezeigt hat, dass die religiösen Anschauungen von Menschen oft an Unwissenheit, Trägheit und Ketzerei grenzen, hat hierbei eine Rolle gespielt“, so Kobjakow.

Ihm zufolge wird das Zentrum bei der Missionarabteilung der Diözese Aufklärungsarbeit betreiben, das heißt Informationen über die Tätigkeit religiöser Bewegungen und totalitärer Sekten im sibirischen Gebiet Kemerowo sammeln und veröffentlichen.

Die Mitarbeiter des Zentrums werden die Angaben über die Sekten auswerten, die aus der kirchlichen und weltlichen Periodika geschöpft sowie von ehemaligen Sektenmitgliedern vermittelt werden. Die auf diese Weise gesammelten, analysierten und zusammengefassten Informationen sollen den staatlichen Behörden und allen Bürgern des Gebietes zur Kenntnis gebracht werden.

Der Sprecher teilte mit, dass die neue Einrichtung mit verwandten Informations- und Beratungszentren, so mit einem russisch-orthodoxen Zentrum bei der Alexander-Newski-Kathedrale in Nowosibirsk, aktiv zusammenarbeiten werde.

Das Zentrum im Gebiet Kemerowo bereitet ein DVD-Nachschlagewerk unter dem Titel „Religionen und Sekten im Gebiet Kemerowo“ vor.

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Russland startet bis August drei Militärsatelliten

Verfasst von Kris Roman am Mai 19, 2008

 

Die russischen Weltraumtruppen planen, bis August 2008 drei Militärsatelliten in den Weltraum zu bringen.

Das teilte der Befehlshaber der Weltraumtruppen, Generaloberst Wladimir Popowkin, am Montag Journalisten in Moskau mit.

Ihm zufolge wird in diesem und im nächsten Monat sowie im Juli je ein Satellit gestartet.

Der Generaloberst verwies darauf, dass die Weltraumtruppen seit einem halben Jahr keinen Militärsatelliten mehr gestartet hätten.

 

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Neuer russischer Radar wird Anfang 2009 in den Dienst gestellt – Generaloberst Popowkin

Verfasst von Kris Roman am Mai 19, 2008

 

Die neue russische Radaranlage in Armawir (Südrussland) wird im Februar 2009 in den Dienst gestellt. Das teilte der Befehlshaber der russischen Weltraumtruppen, Generaloberst Wladimir Popowkin, Journalisten am Montag mit.

Laut dem Befehlshaber wird die Radarstation am 26. Februar zwei Raketen-Frühwarnsysteme – in Mukatschewo und in Sewastopol – ersetzen.

Der Generaloberst verwies darauf, dass Russland und die Ukraine das Abkommen über die Nutzung der beiden Radaranlagen aufgelöst hatten.

Mit dem 1997 signierten Dokument waren die Hauptprinzipien der Nutzung der in der Ukraine stationierten Frühwarnsysteme zur Raketenkontrolle – in Mukatschewo und Sewastopol – sowie die Ordnung des Betriebes der Stationen wie auch ihrer Wartung, Finanzierung, Instandsetzung und Modernisierung festgelegt worden.

„Die Weltraumtruppen standen vor der Wahl: entweder die veralteten ukrainischen Radaranlagen reparieren oder die Arbeiten zum Bau einer neuen Frühwarnstation bei Armawir forcieren. Es wurde beschlossen, eine neue Station zu bauen, damit sie bis Dezember 2008 probeweise in den Dienst gestellt werden kann“, sagte Popowkin.

Russland, das gegen die Pläne zur Stationierung von Teilen des US-amerikanischen AMB-Systems in Europa auftritt, hatte den Amerikanern vorgeschlagen, statt dessen die Radaranlage in Gabala (Aserbaidschan) und die im südrussischen Armawir im Bau befindliche Raketen-Frühwarnstation gemeinsam zu nutzen.

 

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Präsident Medwedew bildet Anti-Korruptions-Rat

Verfasst von Kris Roman am Mai 19, 2008

Der neue russische Präsident Dmitri Medwedew hat zur Bekämpfung der florierenden Korruption im Land einen von ihm geleiteten Rat gebildet.

Ein dahin gehender Präsidentenerlass wurde am Montag unterzeichnet, wie der Pressedienst des Kremls mitteilte. Zuvor hatte der Chef der russischen Präsidialverwaltung, Sergej Naryschkin, gesagt, dass eine am selben Tag gebildete Arbeitsgruppe im Laufe eines Monats einen Aktionsplan erstellen soll. In einer Sondersitzung beklagte Medwedew am Montag, dass die Korruption das gesamte System durchdrungen habe.

Bereits im Wahlkampf hatte der Anfang Mai vereidigte Präsident Medwedew einen harten Kampf gegen Korruption

angekündigt. „Unser Hauptanliegen besteht darin, die Bedingungen für die Entstehung der Korruption abzuschaffen. Das ist das Schwierigste, was uns bevorsteht“, sagte Medwedew. Allein 2007 wurden nach seinen Worten etwa 10 500 Korruptionsfälle untersucht, was aber nur die Spitze des Eisbergs sei.

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Eishockey-WM: Russland entthront Kanada in Herzschlagfinale

Verfasst von Kris Roman am Mai 19, 2008

Russland ist nach dem 5:4-Finalsieg gegen Gastgeber Kanada zum zweiten Mal Weltmeister geworden.

Den entscheidenden Treffer am Sonntag in Quebec erzielte Ilja Kowaltschuk nach etwa drei Minuten in der Nachspielzeit. Das russische Team hatte zuletzt 1993 den WM-Titel feiern können.

Die UdSSR-Auswahl hatte zuvor 22 Weltmeisterschaften gewonnen. Titelverteidiger Kanada, der vor dem letzten Drittel noch mit 4:2 in Führung lag, setzte eine Tradition fort: Seit 1986 gelingt es keinem Gastgeberland, die Weltmeisterschaft zu gewinnen.

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Russland muss zu großem Player auf internationalem Lebensmittelmarkt werden – Putin

Verfasst von Kris Roman am Mai 19, 2008

Russland muss laut Ministerpräsident Wladimir Putin zu einem großen Player auf dem internationalen Lebensmittelmarkt werden, um sich vor jähen Schwankungen der Lebensmittelpreise abzusichern.

„Russland hat ein wahrhaft einmaliges Agrarpotenzial, das es uns gestattet, nicht nur den eigenen Bedarf komplett zu decken, sondern auch als Lebensmittelexporteur zu expandieren“, sagte der Ex-Präsident am Montag in Jessentuki im russischen Nordkaukasus in einer Beratung zu Problemen der Effektivität der russischen Agrarpolitik. Eine Grundlage dafür sei bereits geschaffen worden, darunter dank der Umsetzung des nationalen Projektes zur Förderung des Agrar-Industrie-Komplexes.

„Der Anteil der mit Verlust arbeitenden Agrarbetriebe ist deutlich zurückgegangen – von 90 Prozent Ende der 1990er Jahre auf knapp 25 Prozent jetzt… Für die Realisierung der staatlichen Agrarpolitik werden solide Finanzressourcen bereitgestellt, sowohl auf der föderalen als auch auf der regionalen Ebene.“

„Unser Hauptanliegen besteht darin, eine stabile Entwicklung der landwirtschaftlichen Territorien zu gewährleisten, den Lebensstandard auf dem Land zu erhöhen, ein deutliches Wachstum der Effektivität des Agrar-Industrie-Komplexes und der Konkurrenzfähigkeit einheimischer Erzeugnisse zu sichern. Nur so können jähe Konjunkturschwankungen auf dem internationalen Markt abgefedert werden“, fuhr Putin fort.

„Unsere Politik muss darauf ausgerichtet sein, die Lebensmittelpreis stabil und zugänglich zu machen und zugleich zusätzliche Stimuli für die Entwicklung einer effektiven Agrarproduktion zu schaffen“, sagte der Regierungschef.

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