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Weblog-Archiv für 27. Mai 2008

Russland baut eigenen Raketenstartplatz auf Kourou in Französisch-Guayana

Verfasst von Kris Roman am Mai 27, 2008

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos will bereits 2009 sämtliche Anlagen für den Bau des russischen Startplatzes auf dem Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana (Südamerika) liefern.

Das teilte Roskosmos-Chef Anatoli Perminow am Dienstag mit. Der erste Transport sei für diesen Juli geplant, der letzte für Anfang kommenden Jahres, sagte er. Gleichzeitig mit der Ausrüstung müsse Russland vier Trägerraketen vom Typ Sojus-ST nach Kourou liefern, die für kommerzielle Raumstarts bestimmt seien.

Kourou ist einer der am günstigsten gelegenen Weltraumbahnhöfen der Welt. Dank der Äquatornähe können die modernisierten Trägerraketen Sojus-ST von hier aus deutlich schwerere Lasten als von den russischen Startplätzen Baikonur und Plessezk ins All befördern.

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Westen führt im Kaukasus Informationskrieg gegen Russland – „Nesawissimaja Gaseta“

Verfasst von Kris Roman am Mai 27, 2008

2 Prozent der Bürger in Armenien, das traditionell als Moskaus Verbündeter gilt, sind nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup negativ gegenüber der Politik Russlands eingestellt, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.

Einige Experten neigen dazu, diese Befragung als eine Episode im Informationskrieg zwischen dem Westen und Russland zu betrachten.

„Merkwürdige Ergebnisse, früher hat es in Armenien so etwas nie gegeben“, sagte Alexander Iskandarjan, Direktor des Kaukasischen Massenmedien-Instituts, in seinem Kommentar zu den überraschenden Umfrageergebnissen. „Die Ergebnisse einer solchen Befragung vom vorigen Jahr waren genau entgegengesetzt. Gallup ist gewiss eine respektable Firma, doch kommt es sehr darauf an, welche Methoden hierbei angewendet wurden. Die Auslegungen soziologischer Angaben sind oft politisch motiviert.“

„Wahrscheinlich ist das damit zu erklären, dass während der Umfrage die Nachricht über die Erhöhung der russischen Gaspreise kam“, so der armenische Politologe. „Das hat eine drastische Erhöhung der Lebensmittelpreise und die Verteuerung des Transports hervorgerufen. So etwas konnte einen Ausbruch von negativen Gefühlen gegenüber Moskau provozieren.“

Michail Alexandrow, Leiter der Kaukasus-Abteilung am Institut für GUS-Fragen, hält die Befragungsergebnisse für einen Propagandatrick. „Das Ergebnis wurde dem Gallup-Zentrum vorgegeben“, sagte er der „Nesawissimaja Gaseta“. „Der Westen war sehr darüber enttäuscht, dass es ihm nicht gelungen ist, durch eine abermalige ‘farbige Revolution’ Lewon Ter-Petrossjan an die Macht zu bringen.“

„Um Zugang zum Kaspischen Meer zu erhalten, Stützpunkte in Aserbaidschan aufzubauen und den Energietransportkorridor aus Zentralasien unter eigene Kontrolle zu nehmen, gilt es, Aserbaidschan in die Nato einzubeziehen“, setzt der Politologe fort, „Aserbaidschan aber hat eine Bedingung gestellt: Es trete in die Nato erst ein, wenn die Karabach-Frage zu seinen Gunsten gelöst werde. Die um Ter-Petrossjan gruppierten Kräfte hatten die Unterstützung von 30 Prozent der Bevölkerung und wollten damit die Macht übernehmen. Daraus ist nichts geworden.“

„Das hat die gesamte Kaukasus-Strategie des Westens zerstört. Denn Ter-Petrossjan war ja schon bereit, ohne vorherige Anerkennung der Karabach-Unabhängigkeit durch Baku die armenischen Truppen zurückzuziehen. Im Grunde hätte das die allmähliche Rückkehr Karabachs nach Aserbaidschan bedeutet“, so Alexandrow abschließend.

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Russland und Dänemark beschließen Vereinfachung ihres Visasystems

Verfasst von Kris Roman am Mai 27, 2008

 

Russland und Dänemark haben am Dienstag im Rahmen des Besuchs des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Kopenhagen ein Abkommen über die Vereinfachung des Visasystems unterzeichnet.

Das ermöglicht, die Kontakte zwischen Wissenschaftlern, Studenten und Geschäftsleuten aus beiden Ländern zu vereinfachen.

Das sagte der dänische Außenminister Per Stig Moller auf einer Pressekonferenz zum Abschluss der Gespräche mit Lawrow.

„Ich bin davon überzeugt, dass die heute unterzeichneten Abkommen die Möglichkeiten unserer Bürger, miteinander in Kontakt zu treten, wesentlich vereinfachen werden“, äußerte Lawrow.

Er verwies zudem auf den einzigartigen Charakter der russisch-dänischen Beziehungen und betonte, dass beide Länder vor rund 500 Jahren ihr erstes Abkommen geschlossen hätten und es seitdem keinen Krieg zwischen ihnen gegeben habe.

Dennoch ließe der Umfang der Zusammenarbeit beider Staaten zu wünschen übrig, so Lawrow.

„Wir rechnen darauf, dass die russisch-dänische Regierungskommission für wirtschaftliche Kooperation unsere Möglichkeiten aktiver nutzen wird und die Unternehmen beider Länder aktiver zusammenarbeiten werden, darunter für das Projekt Nord Stream“, sagte er.

 

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Putin zum Ministerpräsidenten der russisch-weißrussischen Union ernannt

Verfasst von Kris Roman am Mai 27, 2008

Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin ist zum Vorsitzenden des Ministerrates der russisch-weißrussischen Union ernannt worden.

Das teilte die Pressestelle des Kremls am Dienstag mit. Ein entsprechender Erlass wurde von Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko, Vorsitzender des Höchsten Staatsrates des Unionsstaates, sowie von Russlands Präsident Dmitri Medwedew unterzeichnet.

Nach Angaben des Pressedienstes des weißrussischen Präsidenten werden die Pflichten des Regierungschefs des Unionsstaates vom Ministerpräsidenten des Landes wahrgenommen, das den Vorsitz im Ministerrat der Union führt. Zuvor war der russische Ministerpräsident Viktor Subkow Vorsitzender des Ministerrates des Unionsstaates gewesen.

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Flaggschiff der russischen Pazifikflotte „Warjag“ übt Gefechtsschießen auf hoher See

Verfasst von Kris Roman am Mai 27, 2008

 

Der Raketenkreuzer „Warjag“, Flaggschiff der russischen Pazifikflotte und ein Flugzeugträgerkiller nach der Nato-Bezeichnung, ist in See ausgelaufen, um im Rahmen der planmäßigen Ausbildung unter anderem Gefechtsschießen zu üben.

Das teilte der Pressesprecher der Pazifikflotte, Kapitän zur See Roman Martow, RIA Novosti am Montag mit.

„Der ‚Warjag’-Besatzung steht es bevor, Artillerieschießen gegen Boden-, See- und Luftziele durchzuführen. Außerdem wird der Fla-Raketenkomplex des Kreuzers Schießen gegen Luftziele trainieren“, sagte er.

Nach seinen Worten erfolgt das Gefechtsschießen zum ersten Mal nach der Generalüberholung und See-Probefahrten des Raketenkreuzers. In diesem Jahr warten die Fernfahrten und die Beteiligung an verschiedenen Marineübungen auf die „Warjag“-Besatzung.

„Der Raketenkreuzer ist mit einem starken Mehrzweck-Raketenkomplex bewaffnet, der es ermöglicht, See- und Bodenziele in einer großen Entfernung zu vernichten. Außerdem hat er Wasserbombenwerfer, Torpedorohre und einige Geschütze unterschiedlichen Kalibers und diverser Bestimmung“, sagte der Pressesprecher.

 

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