Verfasst von Kris Roman am Juni 6, 2008
RIA Novosti

Am Vorabend des offiziellen Besuchs des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in Deutschland beantwortete der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Vladimir Kotenev, die Fragen von RIA Novosti.
Frage: Wie beurteilen Sie den heutigen Stand der russisch-deutschen Beziehungen?
Kotenev: Die russisch-deutschen Beziehungen sind für sehr vieles sowohl in Europa als auch in der Welt bestimmend. Das hat sich so historisch ergeben. Gegenwärtig entwickeln sie sich vorwärts, dynamisch und konstruktiv, und all das zum Wohl nicht nur unserer beiden Länder, sondern auch des ganzen Kontinents und der weltweiten Stabilität.
Ihre Grundlage bilden die Atmosphäre des Vertrauens, die gleichberechtigte und rücksichtsvolle Zusammenarbeit, der offene Dialog und die Zukunftsorientiertheit.
Das sind in Format und Wesen entwickelte Beziehungen einer wirklichen strategischen Partnerschaft. Ich bin überzeugt: Der bevorstehende Berlin-Besuch des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew wird das nicht nur überzeugend bekräftigen, sondern den russisch-deutschen Beziehungen auch einen großen Impuls verleihen. Denn gerade die regelmäßigen politischen Kontakte auf höchster Ebene bestimmen den Ton in der vielschichtigen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland und legen die Vektoren ihrer Vorwärtsentwicklung fest.
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Verfasst von Kris Roman am Juni 6, 2008
Deutschland hat die Ideen des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, einen gesamteuropäischen Gipfel zu organisieren und bei diesem Treffen mit der Ausarbeitung eines neuen Abkommens zur europäischen Sicherheit zu beginnen, unterstützt und mit großem Interesse aufgenommen. Das sagte der deutsche Außenamtssprecher Martin Jäger.
Medwedew äußerte seine Vorschläge bei seinem Besuch in Deutschland.
Laut dem Präsidenten handelt es sich dabei um ein „regionales Abkommen, das sich auf die Prinzipien des UN-Status stützt und die Bedeutung des Gewaltfaktors in den gegenseitigen Beziehungen in der euroatlantischen Gemeinschaft endgültig klärt“.
Wie die Agentur FP meldet, äußerte Jäger, dass sich nun die deutsche Seite mit ihren russischen Partnern treffen müsse, um diesbezügliche konkrete Schritte zu besprechen.
Jäger betonte, dass der Vorschlag Medwedews unter Berücksichtigung der Tatsache, dass niemand in Europa Krieg wolle und vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die im 20. Jahrhundert gemacht worden seien, alle Chancen auf Erfolg habe.
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Verfasst von Kris Roman am Juni 6, 2008
Die russischen Gold- und Devisenreserven haben seit Beginn dieses Jahres um 71 auf 547,391 Milliarden US-Dollar zugelegt.
Wie die russische Zentralbank am Freitag mitteilte, wuchsen die Reserven allein im Mai um 12,969 Milliarden Dollar.
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