Verfasst von Kris Roman am Juni 10, 2008
Am 10. Juni 1990 erfolgte die Amtseinführung des Patriarchen der Russisch-orthodoxen Kirche, Alexi II. Geboren am 23. Februar 1929 im estnischen Tallinn, wurde er bereits in den 1960er Jahren zum Metropoliten von Tallinn und Estland, später von Leningrad und Nowgorod.
Genauso alt wie Alexi II. ist die Sängerin Ljudmila Sykina. Die Diva russischer Volksmusik und sowjetpatriotischen Liedguts wird am heutigen 10. Juni 77 Jahre alt. Trotz ihres Alters ist die Volkskünstlerin der UdSSR aktiv wie nie zuvor und für die ältere und mehr konservativ gesinnte Generation ein absoluter Star ihres Genres.
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Verfasst von Kris Roman am Juni 10, 2008
FSB-Direktor Alexander Bortnikow vermeldet einen Erfolg im Kampf gegen den Terror. Seinen Angaben zufolge haben FSB und Innenministerium gemeinsam eine ganze Serie von geplanten Terroranschlägen verhindert.
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Verfasst von Kris Roman am Juni 10, 2008
Michail Logvinov für RIA Novosti
Der Präsident Dmitri Medwedew sprach im Rahmen seines Antrittsbesuches in Berlin vor der deutschen Öffentlichkeit über innen- und außenpolitische Richtlinien Russlands.
Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, des Deutsch-Russischen-Forums und des Petersburger Dialogs nannte er in seiner außenpolitischen Grundsatzrede die wichtigsten Problemfelder der internationalen Zusammenarbeit und hob die Bedeutung des multilateralen Ansatzes bei der Bekämpfung moderner Risiken hervor.

Die Oberhoheit des Rechts
Sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik würde Russland, so Präsident Medwedew, auf der Oberhoheit der Gesetze bestehen. Da die Weltpolitik mehr und mehr ihren multilateralen Charakter offenbart, würden die Versuche, die UNO durch andere Formate der internationalen Kooperation zu ersetzen, gravierende Folgen haben, betonte er. Denn die UNO sei die einzige taugliche Organisation für multilaterale Kooperation von heute, sagte Medwedew.
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Verfasst von Kris Roman am Juni 10, 2008
Jelena Sagorodnjaja, RIA Novosti
Der Welt geht es nicht gut: Finanz-, Energie- und Lebensmittelkrisen erschüttern den weltweiten Wirtschaftsorganismus gleichzeitig und der Reihe nach.

Deshalb haben wir Gäste aus aller Welt. Die erstaunlich große Zahl und die Prominenz der Teilnehmer am diesjährigen Sankt Petersburger Wirtschaftsforum erklärt sich damit, dass es um die Weltwirtschaft nicht gut steht. Russland dagegen ist auf der Höhe. Wobei sich diese Position psychologisch im letzten halben Jahr merklich gefestigt hat.
Im Februar, als Russlands Finanzminister Alexej Kudrin in Davos Russland als eine auf „Sicherheitspolstern“ und auf Ölgewinnen ruhende „Insel der Stabilität“ präsentierte, waren viele Beobachter äußerst skeptisch gegenüber den Worten. Übrigens waren gerade die russischen Wirtschaftswissenschaftler besonders skeptisch und warnten vor der Gefahr, aufgrund der Ölerfolge schwindlig zu werden.
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Verfasst von Kris Roman am Juni 10, 2008
Russland hat das Eigentumsrecht an drei Grundstücken in der Stadt Jericho am westlichen Jordan-Ufer erhalten.
Wie ein RIA-Novosti-Korrespondent berichtet, hat die feierliche Übergabe der Eigentumsurkunden am Montag im Rechnungshof in Moskau stattgefunden.
Der Chef des Rechnungshofes und Vorsitzende der Kaiserlichen orthodoxen palästinensischen Gesellschaft, Sergej Stepaschin, hatte vor dem Beginn der Zeremonie über ein Treffen mit dem Vorsitzenden der Palästinensischen Nationalen Administration (PNA), Mahmud Abbas, berichtet.
„Dabei wurde die politische Entscheidung getroffen, Russland Grundstücke im Heiligen Land zurückzugeben. Heute wird die erste praktische Entscheidung dazu umgesetzt.“
Der Bürgermeister von Jericho, Hassan Saleh, hat Stepaschin die Eigentumsurkunde für ein 12 000 Quadratmeter großes Grundstück übergeben, auf dem sich der biblische „Maulbeerfeigenbaum von Zachäus“, ein christliches Heiligtum, befindet. Laut dem Evangelium nach Lukas begegneten sich Jesus und der Zöllner Zachäus unter diesem Baum.
Darüber hinaus wurden der Russisch-orthodoxen Kirche zwei Grundstücke in der Gegend Moskobiya (arabisch für Moskauer Land) übergeben.
„Ich möchte sagen, dass diese Entscheidung vom PNA-Vorsitzenden Abbas getroffen wurde. Demgemäß werden alle Grundstücke, die mit der Russisch-orthodoxen Kirche und Russland zu tun haben, ihren legitimen Besitzern zurückgegeben“, sagte der Bürgermeister.
Wie Stepaschin versicherte, werden auf diesen Grundstücken Zentren für russische Kultur, Sprache und Orthodoxie eingerichtet.
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Verfasst von Kris Roman am Juni 10, 2008
Das russische Außenministerium hat die Äußerung von Israels Vizepremier Shaul Mofaz vom Freitag, der Iran mit Krieg gedroht hatte, scharf kritisiert.
Derartige Erklärungen, selbst wenn sie eine persönliche Meinung wiedergeben, seien unzulässig für Regierungsvertreter eines Staates, der UN-Mitglied und laut UN-Charta verpflichtet ist, auf Gewaltanwendung und -androhung bei der Lösung internationaler Probleme zu verzichten, heißt es in einer Stellungnahme des russischen Außenministeriums am Montag.
Russland sähe keine Alternative zu einer friedlichen Lösung des Atomstreits mit Iran. Ein Gewalteinsatz gegen Iran würde für die krisenbehaftete Region katastrophale Folgen nach sich ziehen.
Iran steht wegen seinem Atomprogramm unter starkem Druck. Die Vereinten Nationen befürchten, dass der Mullah-Staat heimlich an Atomwaffen baut, und fordern von ihm die Einstellung der Urananreicherung und einen Stopp des Raketenprogramms. Der Weltsicherheitsrat hatte bereits drei Resolutionen verabschiedet, die Sanktionen gegen Iran beinhalteten. Trotzdem lehnt die Regierung in Teheran die Forderungen der Weltgemeinschaft ab.
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