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Archiv für Juli 2008

Neue Flugzeugträger für Russlands Nord- und Pazifikflotte

Verfasst von Kris Roman am Juli 29, 2008

Die russische Marine plant, ab 2012 fünf bis sechs neue Flugzeugträgerkampfgruppen zu bauen und diese in den Dienst der Nord-(Barentssee) sowie der Pazifikflotte zu stellen. (Kampfübung der russischen Pazifikflotte – Fotos)

Das teilte Marinechef Wladimir Wyssozki während einer Seeparade anlässlich des Feiertags der russischen Kriegsflotte am Sonntag in Sankt Petersburg mit.

Nach seinen Worten werden die Trägerkampfgruppen eng mit den Weltraumtruppen sowie Luftwaffe und Luftabwehr zusammenarbeiten. Mit dem Bau der neuen Flugzeugträger solle 2012 begonnen werden.

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Borej-U-Boote sollen Kernstück von Russlands Atomraketenflotte werden

Verfasst von Kris Roman am Juli 29, 2008

Die im Bau befindlichen strategischen Atom-U-Boote der Borej-Klasse sollen laut Marinechef Wladimir Wyssozki bis 2040 das Kernstück der russischen Atomraketen-Flotte bilden.

Bis jetzt wurde nur ein U-Boot dieser Klasse gebaut. Die „Juri Dolgoruki“ lief im vergangenen Jahr vom Stapel. Die beiden weiteren Atom-U-Boote dieser Klasse, die „Wladimir Monomach“ und die „Alexander Newski“, sind noch im Bau.

Ab dem vierten U-Boot dieser Klasse werde die Serie modernisiert, sagte Wyssozki am Sonntag in Sankt Petersburg während einer Seeparade anlässlich des Feiertags der russischen Kriegsflotte. Nach seinen Worten sollen unter anderem die Lärmeindämmung und die Manövrierfähigkeit verbessert sowie die Bewaffnung modernisiert werden.

Das 170 Meter lange und 13,5 Meter breite Raketen-Atom-U-Boot „Juri Dolgoruki“ war im vergangenen April im Sewerodwinsk (Nordrussland) vom Stapel gelaufen und soll noch in diesem Jahr den Dienst in der Marine antreten. Die „Juri Dolgoruki“ soll mit den neusten Raketensystem Bulawa-M ausgestattet werden, die sich noch in der Testphase befinden. Individuell lenkbare Atomsprengköpfe dieser Rakete können Ziele in einer Entfernung von 8 000 Kilometer treffen.

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Warum ist Russland mit „Paria“-Staaten befreundet?

Verfasst von Kris Roman am Juli 28, 2008

Fjodor Lukjanow für RIA Novosti

Den Begriff „Paria-Staaten“ haben US-Politiker in den 90er Jahren in Umlauf gesetzt.

Eine exakte juristische Definition dieses Begriffs gab es zwar nicht, alle wussten aber, wer gemeint war: die Staaten, die sich den dominierenden globalen Tendenzen, genauer gesagt, den US-Vorstellungen von Regeln des „zivilisierten“ Verhaltens entgegen gesetzt haben.

Heute wird diese Wortkombination kaum noch gebraucht – zu arrogant hat sie gewirkt. Es gibt aber immer noch eine Liste von Staaten, denen gegenüber Washington und mit ihm auch ein Teil des internationalen Establishments misstrauisch ist. Auf dieser Liste standen bzw. stehen Weißrussland, Venezuela, Simbabwe, Irak, Iran, Libyen, Burma, Nordkorea, Serbien, Syrien, Sudan u. a.

Eine Kooperation mit diesen Ländern ist „unter dem Niveau“ der „zivilisierten“ Staaten und gilt als „unfreundlich“ gegenüber den USA.

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Russlands neues Atom-U-Boot kann Ziele in 8000-km-Entfernung treffen

Verfasst von Kris Roman am Juli 28, 2008

Der russische Marinechef Wladimir Wyssozki hat den Bau von Atom-U-Booten der neuen Generation als vorrangige Aufgabe bezeichnet.

„Die Aufstellung eines Verbandes strategischer Raketen-U-Boote der neuen Generation wird zurzeit vorrangig und ausreichend finanziert“, sagte Wyssozki, am Freitag gegenüber RIA Novosti.

Bereits im laufenden Jahr nehme die Nordflotte das mit ballistischen Raketen ausgerüstete Atom-U-Boot „Juri Dolgoruki“ (Fotos) des Projekts 955 „Borej“ in Dienst.

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Atom-Flugzeugträger vermutlicher Kern neuer Kampfverbände Russlands

Verfasst von Kris Roman am Juli 28, 2008

Der Ex-Chef der russischen Nordflotte Wjatscheslaw Popow hat den neuen Begriff „Flugzeugträger-Systeme“ präzisiert und insbesondere die Rolle atomgetriebener Flugzeugträger betont.

Den neuen Begriff hatte Marinechef Wladimir Wyssozki am Sonntag in Umlauf gebracht. Wyssozki sprach von neuen Kampfverbänden, aus einem Flugzeugträger und mehreren Begleitschiffen bestehend: „Das haben wir seegestütztes Flugzeugträger-System genannt… Mit dem Aufbau solcher Systeme wird nach 2012 begonnen“.

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Russland startet heute Militärsatellit mit neuer Sojus-Rakete

Verfasst von Kris Roman am Juli 26, 2008

Eine modernisierte Trägerrakete von Typ Sojus 2-1B soll am heutigen Samstag vom nordrussischen Startplatz Plessezk abheben und einen Militärsatelliten in All bringen.

Der Sprecher der russischen Weltraumtruppen, Alexej Solotuchin, teilte RIA Novosti mit, der Start sei ursprünglich für den gestrigen Freitag geplant worden, musste jedoch wegen einer zusätzlichen Nachprüfung der Steuerungs-Software der neuen Trägerrakete verschoben werden.

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Russisch-deutsche „Entente“ im Kaukasus

Verfasst von Kris Roman am Juli 26, 2008

Politologe Andrej Serenko, Ukraine, für RIA Novosti

Russland und Deutschland sind bereit, dem stärker werdenden US-Einfluss im Kaukasus und im ganzen postsowjetischen Raum zu entgegnen.

Wie die jüngsten Ereignisse zeigen, planen und verwirklichen Moskau und Berlin erfolgreich gemeinsame Schritte im Südkaukasus, die eine Alternative zur US-Strategie in der Region bilden. Im Grunde kann von einer ersten offenen Aussage einer „russisch-deutschen Verschwörung“ gegen Washington gesprochen werden.

Berlin hat Wahl getroffen

Gleich mehrere deutsche Vertreter (darunter auch EU-Beamte) haben Berlins größere Aufmerksamkeit für den abchasisch-georgischen Konflikt demonstriert. Den Höhepunkt der neuen deutschen Diplomatie im Kaukasus bildet der so genannte Steinmeier-Plan, der als Mechanismus zur Beseitigung der wachsenden Spannungen in den Beziehungen zwischen Tiflis und Suchumi angeboten wird.

Der deutsche Plan für die Beilegung des georgisch-abchasischen Konfliktes, den der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier bekannt gegeben hat, sieht drei Etappen vor. Erste Etappe: Unterzeichnung eines georgisch-abchasischen Abkommens über Nichtanwendung von Gewalt und Einleitung des Prozesses der Rückkehr georgischer Flüchtlinge nach Abchasien. Zweite Etappe: Wiederaufbau der nicht anerkannten Abchasischen Republik aus den Geldern der Spenderländer. Erst für die unbestimmt lange dritte Etappe wird die Lösung der Frage nach Abchasiens Status geplant.

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Schüsse nach Steinattacke auf Nato-Übung in Ukraine

Verfasst von Kris Roman am Juli 24, 2008


Rund 300 Gegner der Übung Sea Breeze 2008, an der auch Nato-Einheiten teilnehmen, haben versucht, eine Trainingslandung an der Westküste der ukrainischen Halbinsel Krim zu verhindern.

„Sie haben versucht, die Polizeiumzingelung an einer seichten Stelle zu umgehen und aufs Übungsgelände zu gelangen. Die Militärangehörigen wurden mit Steinen beworfen und mussten mit Schüssen in die Luft reagieren“, sagte Polizeisprecher Alexander Dombrowski am Donnerstag gegenüber RIA Novosti.

„Es gab weder Verletzte noch Festgenommene“, so Dombrowski.

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Chavez bietet Russland Militärstützpunkte in Venezuela an

Verfasst von Kris Roman am Juli 24, 2008

Venezuela würde es laut Präsident Hugo Chavez gutheißen, wenn Russland Militärstützpunkte in diesem südamerikanischen Land einrichten würde.

„Russland hat genügend Potenzial, um weltweit präsent zu sein“, sagte Chavez am gestrigen Dienstag nach Verhandlungen mit der russischen Staatsführung in Moskau. Wenn die russischen Streitkräfte ihre Basen in Venezuela eröffnen wollten, „würden sie willkommen geheißen.“ Chavez schloss Verhandlungen mit Russland zu diesem Thema nicht aus.

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Die Wahrheit über die Panzerschlacht bei Prochorowka

Verfasst von Kris Roman am Juli 24, 2008

Ilja Kramnik, RIA Novosti

http://de.rian.ru

Die 65 Jahre zurückliegende Schlacht bei Kursk gehört zu den wichtigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs.

Sowohl in Russland als auch im Ausland ruft sie nach wie vor das Interesse von Wissenschaftlern hervor. Die Zahl der Forschungsarbeiten, die den Ereignissen vom Sommer 1943 zwischen Orjol und Charkow gewidmet sind, nimmt ständig zu.

Wie jedes große historische Ereignis ist die Schlacht bei Kursk sehr mythologisiert worden – von verschiedenen Seiten, so dass das wahre Bild des Geschehnisses erst jetzt klarer hervortritt. Die meisten Mythen ranken sich um die Kämpfe im Raum von Prochorowka vom 7. bis 15. Juli.

Besonders hervorzuheben sind die Gefechte zwischen den Korps der 5. Garde-Panzerarmee und den Panzergrenadierdivisionen des II. SS-Panzerkorps bei Prochorowka am 12. Juli 1943. Die Meinungen der Wissenschaftler über dieses Gefecht sind dabei mitunter diametral entgegengesetzt: von der „vollen Zerschlagung“ der Roten Armee bis zu der ebenso „vollen Zerschlagung“ der ihr gegenüberstehenden Wehrmacht- und SS-Einheiten.

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US-Raketenabwehrpläne: Antwortet Russland mit Radar auf Kuba?

Verfasst von Kris Roman am Juli 24, 2008

 Als Reaktion auf die US-Pläne, Raketen und ein Radar in Polen bzw. Tschechien zu stationieren, schlagen russische Militärexperten vor, die stillgelegte Radaranlage im kubanischen Lourdes wieder in Betrieb zu nehmen.

„Kuba ist ein einmaliger Ort, von dem radioelektronische Aufklärung des US-Territoriums möglich ist“, so der Ressortchef für Abrüstung und Konfliktregelung vom Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen der russischen Akademie der Wissenschaften, Alexander Pikajew, am Mittwoch auf einer RIA-Novosti-Pressekonferenz.

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Chavez in Moskau: Zusammenarbeit mit Russland festigt Sicherheit in Lateinamerika

Verfasst von Kris Roman am Juli 22, 2008

Die Zusammenarbeit zwischen Russland und Venezuela beeinflusst die Sicherheit in Lateinamerika positiv. Das sagte der russische Präsident Dmitri Medwedew am Dienstag vor Beginn seiner Gespräche mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez im Schloss Majendorf in Barwicha bei Moskau.

Chavez gratulierte seinem russischen Amtskollegen zum Amtsantritt als Präsident und fügte hinzu: „Ich bin überzeugt, dass Ihre Wahl eine Garantie für die Sicherheit und Stabilität in unseren Ländern und der ganzen Welt ist.“

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Moskau verspricht reibungslose Durchführung von Eurovision Song Contest

Verfasst von Kris Roman am Juli 21, 2008

Die Stadtbehörden von Moskau haben versprochen, den Eurovision Song Contest im nächsten Jahr auf dem höchsten Niveau durchzuführen.

Das sagte der Sprecher des Moskauer Oberbürgermeisters, Sergej Zoj, am Montag auf einer Pressekonferenz. „Wir werden in der Lage sein, den Teilnehmern und Gästen des Wettbewerbs den erforderlichen Komfort und Sicherheit zu gewährleisten… Moskau hat genug Hotelplätze sowie reichlich Erfahrungen bei der Durchführung solch großer Veranstaltungen wie das Champion-League-Finale im vergangenen Mai“, sagte Zoj.

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Stationiert Russland wieder Kampfflugzeuge auf Kuba?

Verfasst von Kris Roman am Juli 21, 2008

Russlands Ex-Luftwaffenchef Pjotr Dejnekin würde eine Rückkehr russischer Kampfflugzeuge nach Kuba begrüßen.

„Sollten diese Pläne in Betracht kommen, wäre das eine gute Antwort auf die Versuche, Nato-Stützpunkte in der Nähe der russischen Grenze zu stationieren“, sagte Dejnekin am Montag gegenüber RIA Novosti in Bezug auf die jüngsten Medienberichte.

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Massiver Panzereinsatz bei Großmanöver im Nordkaukasus

Verfasst von Kris Roman am Juli 21, 2008

Rund 8 000 Soldaten sowie etwa 700 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge nehmen an einer groß angelegten Übung der russischen Armee im Nordkaukasus teil, die am heutigen Dienstag begonnen hat.

Das Kommando des Militärbezirks Nordkaukasus teilte mit, dass beim Manöver neben Panzern und Artillerie auch rund 30 Kampfflugzeuge und Hubschrauber zum Einsatz kommen. Die Truppen würden ihr Zusammenwirken bei der Terrorismusbekämpfung und dem Schutz der südlichen Staatsgrenze trainieren.

Zuvor hatte der Sprecher der Landstreitkräfte, Igor Konaschenkow, RIA Novosti mitgeteilt, dass am Manöver Einheiten des Heeres, der Luftwaffe und der Luftabwehr sowie die Marine, die Grenztruppen und die Truppen des Innenministeriums beteiligt seien. Geübt wird das Zusammenwirken für den Fall eines Friedenseinsatzes in den von Georgien abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien.

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Ukraine: Behörden dementieren Blockade von Nato-Schiffen in Odessa

Verfasst von Kris Roman am Juli 21, 2008

Der ukrainische Sicherheitsdienst hat Berichte dementiert, laut denen einige am Militärmanöver Sea Breeze 2008 beteiligte Nato-Kriegsschiffe bei einer Protestaktion im Hafen Odessa blockiert worden waren.

„Zwei Gummiboote wurden heute um 7.30 Uhr Ortszeit im Hafen Odessa von einer Grenzpatrouille festgehalten, als sie illegal versuchten, in See zu stechen. In den Booten befanden sich vier Personen im Alter von 20 bis 22 Jahren, die sich als Gegner der internationalen Militärübung Sea Breeze-2008 bezeichneten“, sagte der Sprecher des Sicherheitsdienstes, Wladimir Romanenko, am Montag.

„Natürlich konnten die vier festgenommenen Grenzverletzer die Manöverbeteiligten keineswegs behindern“, hieß es.

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Grenzfrage zwischen Russland und China wird definitiv gelöst

Verfasst von Kris Roman am Juli 20, 2008

Bei einem offiziellen China-Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow am 21. und 22. Juli soll die russisch-chinesische Grenzfrage endgültig geklärt werden.

„Zu einem wichtigen Ereignis im Rahmen des Besuchs wird die Unterzeichnung eines Zusatzprotokolls, das den östlichen Abschnitt der russisch-chinesischen Staatsgrenze beschreibt“, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung des Informations- und Presseamtes des russischen Außenministeriums.

Nach Einschätzung des Ministeriums wird somit „ein Schlussstrich unter die Grenzfestlegung gezogen, die mehr als 40 Jahre lang Gegenstand von Verhandlungen war, sowie die juristische Ausgestaltung der gemeinsamen Grenze abgeschlossen“.

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Ahmadinedschad für engere Kooperation mit Russland

Verfasst von Kris Roman am Juli 20, 2008

IRANIAN RESISTANCE

http://iranresistance.wordpress.com/

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad plädiert für die Erweiterung der Kooperation mit Russland in allen Bereichen.

„Die Beziehungen zwischen unseren Ländern entwickeln sich, wir haben ein großes Potenzial für die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, so in Wirtschaft, Energie, Politik und Verteidigung“, erklärte der iranische Staatschef in einem Telefongespräch mit Russlands Präsident Dmitri Medwedew, das am Vortag stattfand.

Der Iran und Russland hätten gemeinsame Sphären des ökonomischen und politischen Zusammenwirkens in der Region des Nahen Ostens. „Der Iran betrachtet die Beziehungen zu Russland als strategisch wichtig. Unsere Staaten sollen eine beliebige Möglichkeit nutzen, um diese Beziehungen zu vertiefen und auszubauen“, sagte Ahmadinedschad nach Angaben seines Pressedienstes vom Samstag.

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Litauen zu Stationierung US-amerikanischer Raketenabwehr bereit – Präsident Adamkus

Verfasst von Kris Roman am Juli 20, 2008

Die baltische Republik Litauen ist laut Präsident Valdas Adamkus bereit, die Stationierung von Elementen einer US-amerikanischen Raketenabwehr im Notfall zu akzeptieren.

„Gegenwärtig führt Litauen keine Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über die Stationierung eines Raketenschildes auf seinem Territorium. Aber wird denken, dass es sich dabei um ein wichtiges Element der europäischen und internationalen Sicherheit handelt“, sagte Adamkus in einem Exklusivinterview der argentinischen Zeitung Nacion.

„Eben deshalb wären wir im Notfall bereit, gemeinsam mit unseren Verbündeten an der Stationierung des Raketenabwehrsystems in Osteuropa teilzunehmen“, sagte der Präsident, der zu einem offiziellen Besuch in Argentinien weilt. Das Raketenschild werde die Stabilität nicht nur in der Region, sondern auch auf globaler Ebene verbessern.

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Britische Kriegsmarine baut Kooperation mit russischen Seestreitkräften aus

Verfasst von Kris Roman am Juli 16, 2008

Die Seekriegsflotten von Russland und Großbritannien haben noch einen großen Raum für die Zusammenarbeit. Das sagte der Stabschef der Königlichen Seekriegsflotte, Admiral Sir Jonathon Band, am Mittwoch in Seweromorsk, dem Hauptstützpunkt der russischen Nordflotte.

„Das Programm der Zusammenarbeit zwischen unseren Flotten ist wohl durchdacht und stark von vielen Standpunkten aus. Aber es gibt noch einen großen Raum und eine Vielzahl an Möglichkeiten, unter deren Nutzung wir das Programm verbessern könnten“, sagte der Admiral zu Journalisten.

Er habe heute mit dem Befehlshaber der russischen Nordflotte darüber gesprochen, was zur Verbesserung der Situation getan werden müsse, sagte Band.

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Medwedew und Napolitano wollen Investitionen zwischen Russland und Italien ankurbeln

Verfasst von Kris Roman am Juli 16, 2008

Der russische Präsident Dmitri Medwedew und sein italienischer Amtskollege Giorgio Napolitano wollen die gegenseitigen Investitionen zwischen beiden Staaten fördern.

Darum ging es bei ihrem Treffen am Mittwoch in Moskau. Medwedew konstatierte, dass die italienischen Investitionen in Russland sich der Marke von zehn Milliarden Dollar annähern würden. Auch die russischen Investitionen würden mehrere Milliarden Dollar betragen.

Napolitano sagte seinerseits, insbesondere die Investitionen in den Energiesektor seien für Italien von großer Bedeutung. Auch das Pipelineprojekt South Stream, das russische Gaslieferungen nach Südeuropa ermöglicht, sei sehr wichtig.

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Russlands Friedenskräfte verhindern Krieg in Südossetien/Abchasien – Meinung

Verfasst von Kris Roman am Juli 16, 2008

Die russischen Friedenskräfte hindern die georgische Führung daran, die Konflikte um Südossetien und Abchasien auf militärischem Wege zu lösen.

Das sagte der Abgeordnete der Staatsduma (Russlands Parlamentsunterhaus) und Direktor des Instituts für politische Forschungen, Sergej Markow.

„Die Überzeugung eines Teils der georgischen Führung ist, dass die USA, die Geld und Waffen geben, ihre Bestrebungen unterstützen, die Probleme mit militärischen Methoden zu lösen. Das Einzige was sie stört, sind die russischen Friedenskräfte, die sie loswerden wollen“, äußerte Markow bei einer Pressekonferenz in Moskau.

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Iran bald im Abseits? Saudi-Arabien lockt Russland mit Milliardendeals – „Kommersant“

Verfasst von Kris Roman am Juli 16, 2008

Iran Resistance

http://iranresistance.wordpress.com

Saudi-Arabiens Sicherheitsgeneralsekretär Prinz Bandar bin Sultan hat mit Präsident Dmitri Medwedew und Premier Wladimir Putin die militärtechnische und Wirtschaftszusammenarbeit erörtert, berichtet die Zeitung „Kommersant“ vom Dienstag.

Bei den gestrigen Gesprächen in Moskau ging es um die eventuelle Unterzeichnung umfangreicher Waffenverträge und über die Beteiligung russischer Firmen an Projekten in Saudi-Arabien.

Bereits im Februar dieses Jahres besuchte der Außenminister Saudi-Arabiens, Saud al-Faisalm, die russische Hauptstadt und überbrachte ein persönliches Schreiben des Königs Abdullah. In diesem Schreiben brachte der Herrscher Saudi-Arabiens seine Besorgnis über den wachsenden Einfluss des Iran im Nahen Osten zum Ausdruck. Die Führung des Königreichs empfiehl Moskau mit Nachdruck, die Zusammenarbeit mit Teheran einzustellen, und stellte im Gegenzug gewinnbringende Verträge in Aussicht.

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Massiver Panzereinsatz bei Großmanöver im Nordkaukasus

Verfasst von Kris Roman am Juli 15, 2008

Rund 8 000 Soldaten sowie etwa 700 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge nehmen an einer groß angelegten Übung der russischen Armee im Nordkaukasus teil, die am heutigen Dienstag begonnen hat.

Das Kommando des Militärbezirks Nordkaukasus teilte mit, dass beim Manöver neben Panzern und Artillerie auch rund 30 Kampfflugzeuge und Hubschrauber zum Einsatz kommen. Die Truppen würden ihr Zusammenwirken bei der Terrorismusbekämpfung und dem Schutz der südlichen Staatsgrenze trainieren.

Zuvor hatte der Sprecher der Landstreitkräfte, Igor Konaschenkow, RIA Novosti mitgeteilt, dass am Manöver Einheiten des Heeres, der Luftwaffe und der Luftabwehr sowie die Marine, die Grenztruppen und die Truppen des Innenministeriums beteiligt seien. Geübt wird das Zusammenwirken für den Fall eines Friedenseinsatzes in den von Georgien abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien.

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Welche Atomstreitkräfte braucht Russland?

Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008

Andrej Kisljakow, RIA Novosti

Auch in diesem Jahr will Russland Trägerraketen zu drei Vierteln dazu einsetzen, neue Raumapparate ins All zu bringen.

Dann besteht die Hoffnung, dass unsere künftigen strategischen Raketen- und Atomwaffenkräfte, bisher Russlands Schwert, mit der Zeit auch seinen sicheren Schild bilden werden.

Bekannt ist, dass die modernen Raketen- und Atomwaffen nicht nur die Raketen, Schächte und U-Boote allein sind. Dazu gehören auch die Weltraumapparate der Informationssicherstellung, deren Grundlage die Nachrichtensatelliten und Satellitensysteme zur Warnung vor einem Raketenangriff darstellen. Heute sind rechtzeitige und zuverlässige Angaben über einen Atomwaffenüberfall neben Abwehrmaßnahmen ein fester Bestandteil des effektiven Einsatzes von strategischen Raketensystemen.

Anders ausgedrückt handelt es sich um die Entwicklung von Systemen solcher Raketenwaffen, die mittels einer aktiven Raketenabwehr – nicht nur der des Gegners, sondern auch der eigenen – handeln können.

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Putin: Ölhändler sollen Rubel als Verrechnungseinheit nutzen

Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008

Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin ruft die heimischen Ölunternehmen auf, die Nationalwährung, den Rubel, stärker bei Geschäften mit ausländischen Partnern zu nutzen.

An der russischen Ölbörse müsse natürlich in Rubel gehandelt werden, sagte Putin am Freitag auf einer Beratung zur Entwicklung des Öl- und Gassektors im nordrussischen Sewerodwinsk. Auch die großen international agierenden russischen Öl- und Gasunternehmen müssten den Rubel bei Vertragsabschlüssen mit ausländischen Partnern stärker nutzen.

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55 000 Besucher bei Waffenmesse in Nischni Tagil

Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008

Über 460 russische und ausländische Unternehmen haben an der Waffenmesse in der Ural-Stadt Nischni Tagil teilgenommen.

„Im Laufe von vier Tagen haben über 55 000 Menschen die Messe besucht“, sagte der Chef der Gebietsverwaltung Jekaterinburg, Viktor Koschkarow, am Samstag nach dem Messeabschluss.

Rund 3000 Ausstellungsstücke wurden präsentiert, das sind etwa 1000 mehr als im Jahr 2006, hieß es.

Koschkarow sagte, der Gesamtwert aller bei der Messe abgeschlossenen Verträge stehe vorerst nicht fest. Einige Hundert Millionen US-Dollar gelten als wahrscheinlich.

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Angst vor schwimmenden „Atomsärgen“ berechtigt?

Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008

Tatjana Sinizyna, RIA Novosti

Vor zehn Jahren haben massive Arbeiten zur Entsorgung von ausgedienten Atom-U-Booten angefangen. Die schwere und gefährliche Arbeit ist noch nicht zu Ende, dennoch ist bereits ein Ende in Sicht.

Die Instandhaltung einer gigantischen Kriegsflotte erwies sich für Russland als Nachfolger der Sowjetunion als finanziell untragbar und militärisch sinnlos. Damals wurde eine drastische Kürzung der Flotteneinheiten im russischen Fernen Osten und in der nordwestlichen Region beschlossen.

Heute sind bereits 200 russische Atom-U-Boote und drei atomgetriebene Schiffe nicht mehr imstande, Gegner zu bedrohen. Der Direktor der Abteilung für den Umgang mit von ausgedienten Atombrennstoffen und die Außerbetriebnahme von nuklearen und strahlungsgefährlichen Objekten der staatlichen Atomholding Rosatom, Jewgeni Kudrjawzew, sagt, dass die Frage der Verschrottung der Schiffe und U-Boote, die nicht mehr der Flotte angehören, im Prinzip so gut wie gelöst sei. Bis 2010 soll „nahezu alles“ entsorgt werden.

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Russlands Armee im Kriegsfall zur Hilfe für Friedenseinheiten in Georgiens Konfliktregionen bereit

Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008

Für den Fall eines militärischen Konfliktes in den von Georgien abtrünnigen Republiken Abchasien und Südossetien hat der Truppenchef des russischen Militärbezirkes Nordkaukasus, Sergej Makarow, Beistand für die Friedenstruppe in Aussicht gestellt.

„Die durchgeführten Übungen und Prüfungen haben gezeigt, dass die Einheiten und Truppen des russischen Militärbezirkes Nordkaukasus kampffähig und bereit sind, alle Kampfaufgaben zu erfüllen, um Frieden und Stabilität in der Region zu sichern“, zitierte der Pressedienst des Militärbezirkes Makarow.

„Die Hauptaufgaben der Truppen des Militärbezirkes Südkaukasus bestehen darin, im Fall einer Eskalation und des Beginns von Kampfhandlungen, erforderlichen Beistand für die Friedenstruppen bei der Trennung der Konfliktparteien sowie humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung im Konfliktgebiet zu leisten“, hieß es.

Auch die mögliche Evakuierung der Zivilbevölkerung werde in Betracht gezogen.

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Experte: Britische Geheimdienste stehen hinter Krise zwischen Moskau und London

Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008

An der aktuellen Krise in den Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien sind vor allem die britischen Geheimdienste, insbesondere der Mi5 interessiert. Das teilte ein ranghoher Vertreter der russischen Sicherheitskreise in einem Interview mit RIA Novosti mit.

Nach seinen Worten findet die Begründung des Mi5, dass eine auswärtige Bedrohung zur Konsolidierung der britischen Gesellschaft führe, bei vielen einflussreichen Politikern sowohl im konservativen Lager als auch in der Laborpartei Unterstützung. „Das bietet die Möglichkeit, die Polizeimaßnahmen zu verschärfen, die Kontrolle über das Land und die regierenden Klassen zu verstärken“, sagte der Vertreter, der anonym bleiben wollte.

In diesem Juni wurde in Großbritannien ein Gesetz verabschiedet, das die maximale Haftdauer für Terrorverdächtige auf 42 Tage verlängert. Angesichts der niedrigeren Aktivität von islamischen Extremisten in Großbritannien diene die „anti-russische Hysterie“ als Anlass für die weitere Aufblähung des Geheimdienstetats, sagte der Vertreter der russischen Sicherheitskreise. „Seit 2005 ist der Etat des Mi5, des Mi6 und des Aufklärungszentrums GCHQ um 65 Prozent gewachsen und hat 2008 zwei Milliarden Pfund Sterling erreicht“.

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Drama um russisches Adoptivkind: Vater drohen 10 Jahre Haft – Lizenzentzug für Adoptionsvermittler

Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008

Dem Vater des in den USA vor Hitze gestorbenen russischen Adoptivkindes drohen bis zehn Jahren Haft. Der Adoptionsagentur ist unterdessen die Lizenz entzogen worden.

Wie Jeff Coulter von der Polizei der US-Stadt Herndon im US-Bundesstaat Virginia gegenüber RIA Novosti sagte, wird Miles Harrison vermutlich eines nicht vorsätzlichen Mordes angeklagt. Falls er nicht geständig sei, könne der Prozess Monate dauern.

Der 21-monatige Chase Harrison, der vor der Adoption in Russland Dmitri Jakowlew hieß, war am Dienstag ums Leben kommen. Der Adoptivvater hatte ihn aus unbekannten Gründen in seinem Wagen zurückgelassen und war zur Arbeit gegangen. Die Temperatur im Auto erreichte 54 Grad Celsius. Nach einiger Zeit wurde das Kind ohnmächtig. Als man den Jungen fand, konnte er nicht mehr gerettet werden.

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Ex-Oligarch Chodorkowski bleibt weiter in Untersuchungshaft

Verfasst von Kris Roman am Juli 11, 2008

Das Gericht des Gebiets Tschita (Sibirien) hat am Freitag nach einem Gesuch der russischen Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft für den ehemaligen Yukos-Chef, Michail Chodorkowski, um drei Monate bis zum 2. November verlängert.

Der ehemalige Chef des Ölkonzerns Yukos und der ehemalige Chef des Finanzgruppe Menatep, Platon Lebedew, waren 2005 wegen Betrug und Steuerhinterziehung zu jeweils acht Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden.

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Krim-Frage: Luschkow fordert Scheidung von der Ukraine – „Iswestija“

Verfasst von Kris Roman am Juli 11, 2008

Die Ukraine muss Russland „das zurückgeben, was ihr nicht gehört“, nämlich die Halbinsel Krim und die Stadt Sewastopol, schreibt der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow am Freitag in der „Iswestija“.

In den russisch-ukrainischen Beziehungen sei es an der Zeit, die früheren Fehler zu korrigieren und eine gemeinsame Zukunft zu bewahren, betont er. „Die ukrainischen Behörden würden das zwar öffentlich niemals zugeben, sie sind sich aber der historischen Ungerechtigkeit und der fehlenden juristischen Klarheit vieler Fragen der heutigen ukrainischen Staatlichkeit, in erster Linie in Bezug auf die Krim und Sewastopol, völlig bewusst“, schreibt Luschkow. „Deshalb wird auch die Idee einer Distanzierung von Russland und eines Kampfs gegen Russland oft zu einem Selbstzweck der ukrainischen Behörden.“

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Moskau: Nato-Erweiterung bedroht Russlands Sicherheit

Verfasst von Kris Roman am Juli 11, 2008

Moskau betrachtet die zunehmende Einkreisung Russlands durch die Nato als unmittelbare Bedrohung seiner Sicherheit.

Das erklärte der russische Außenamtssprecher Michail Kamynin im Vorfeld des Moskau-Besuchs des ukrainischen Außenministers Wladimir Ogrysko in einem RIA-Novosti-Interview.

„Das Hinarbeiten der ukrainischen Staatsführung auf eine Nato-Mitgliedschaft“ sei ein Problem in den Beziehungen zwischen Moskau und Kiew, betonte der Sprecher.

Der russische Standpunkt zu dieser Frage sei beim jüngsten Nato-Gipfel in Bukarest sowie beim letzten Treffen des damaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin mit US-Präsident George Bush in Sotschi ausführlich dargelegt worden, hieß es.

„Er (der Standpunkt) besteht darin, dass das Auftauchen des starken Militärblocks vor unseren Grenzen als eine unmittelbare Bedrohung für Russlands Sicherheit aufgenommen wird“, sagte Kamynin.

„Die Erklärungen, dieser Prozess sei nicht gegen Russland gerichtet, können uns nicht zufrieden stellen“, sagte er.

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ABM-Streit: Russland sorgt für nationale Sicherheit

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Russland zweifelt nicht an seiner Fähigkeit, die nationale Sicherheit angesichts der Stationierung des US-amerikanischen ABM-Systems in Mittelosteuropa zu gewährleisten.
„Unsere Sicherheit wird unter allen Umständen gewährleistet – dessen können Sie sicher sein“, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Kisljak am Donnerstag in einer Pressekonferenz.
„Wir werden selbstverständlich für die Sicherheit unseres Staates sorgen, wie sich diese Situation auch immer entwickeln möge.“

Der Diplomat ließ die Frage offen, welche Maßnahmen Moskau in diesem Zusammenhang plane. „Wollen wir uns nicht auf Spekulationen hinsichtlich des Charakters dieser Maßnahmen einlassen. Die Militärexperten haben immer mehrere Optionen“, sagte der Vizeaußenminister.

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Freispruch für Srebrenica-Kommandeur: Russland fordert Schließung von UN-Tribunal

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Moskau hat die Schließung des Internationalen Gerichtshofes für Kriegsverbrechen in Ex-Jugoslawien (ICTY) wegen des Freispruchs für den bosnischen Ex-Kommandeur Naser Oric gefordert.

„Dieses Verdikt ist ein weiterer Beweis für die fehlende Unvoreingenommenheit des Tribunals, für seine vorgefasste Haltung zu den einen Konfliktteilnehmern in Ex-Jugoslawien und die Nachsicht gegenüber anderen sowie für den Ersatz der Rechtsprechung durch die Erfüllung eines politischen Auftrags.

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Waffenhandel mit GUS-Ländern ist für Moskau Priorität

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Russlands Priorität im Waffenhandel gehört den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).

Das stellte Konstantin Birjulin, Vizedirektor der Behörde für die militärtechnische Zusammenarbeit, am Donnerstag am Rande der 6. Internationalen Waffenmesse in der Ural-Stadt Nischni Tagil in einem RIA-Novosti-Gespräch fest.

„Im militärtechnischen Bereich sind bei uns gute Beziehungen mit vielen ehemaligen Unionsrepubliken wie Weißrussland, Turkmenien und Kasachstan entstanden“, sagte er.

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Moskau: Nato-Beitritt von Albanien und Kroatien schadet europäischer Sicherheit

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Die Erweiterung der Nato trägt nicht zur Sicherheit in Europa bei, sondern untergräbt die kollektiven Ansätze im Kampf gegen die neuen Risiken und Gefahren.

So kommentierte das russische Außenministerium die gestrige Unterzeichnung der Nato-Beitrittsprotokolle durch Albanien und Kroatien. Die Aufnahme der neuen Staaten in die Nato verletzte den wichtigsten Grundsatz, auf dem das Konzept der Unteilbarkeit der Sicherheit beruhe: Die Sicherheit der Einen darf nicht zu Lasten Anderer gehen, erklärte der Außenamtssprecher Andrej Nesterenko am Donnerstag.

Die Sicherheit der Nato-Mitgliedsländer werde nicht von anderen Staaten, sondern von neuen Herausforderungen wie dem internationalen Terrorismus oder der organisierten Kriminalität bedroht. Die Erweiterung des Bündnisses sei daher keine angemessene Reaktion.

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Austritt aus INF-Vertrag als Russlands einzige Antwort auf US-Raketenabwehr – „Kommersant“

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Präsident Dmitri Medwedew hat am Mittwoch mitgeteilt, dass Moskau als Antwort auf die Unterzeichnung eines Abkommens über die Aufstellung eines US-Raketenabwehrradars in Tschechien „entsprechende Schritte“ unternehmen würde, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag.

Nach Angaben des russischen Außenministeriums handelt es sich dabei um „militärtechnische Methoden“.

Viele Experten sind jedoch der Ansicht, dass die Möglichkeiten Russlands, der US- Raketenabwehr etwas entgegenstellen zu können, sehr klein sind. Der einzige „entsprechende Schritt“ könnte der Austritt Russlands aus dem 1987 geschlossenen Vertrag über die Vernichtung von Kurz- und Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) sein.

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Russlands Gold- und Devisenreserven massiv gestiegen

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Die russischen Gold- und Devisenreserven sind vom 1. bis 4. Juli um sechs Milliarden auf 574,3 Milliarden US-Dollar angestiegen. Dies teilte das Presseamt der russischen Zentralbank am Donnerstag mit.

Die Zentralbank errechnet seit dem 1. Juli ihre Gold- und Devisenreserven auf Grundlage der Marktnotierung, daher veröffentlichte die Bank nur Angaben für vier Tage (anstatt einer Woche).

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USA provozieren Gewaltlösung der Konflikte um Südossetien und Abchasien – Politikermeinung

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Die USA sind an einer Gewaltlösung der Konflikte um Südossetien und Abchasien interessiert. Das sagte der Präsident von Südossetien, Eduard Kokoity, in einem Interview für RIA Novosti.

Abchasien und Südossetien sind nicht anerkannte Republiken auf georgischem Territorium, die um die internationale Anerkennung ihrer Autonomie bemüht sind. Georgien besteht auf der Wiederherstellung seiner territorialen Integrität. In der vergangenen Zeit hat sich die Situation in diesen Regionen nach einer Serie von Explosionen und Schusswechseln verschärft.

„Wir halten die direkte Beteiligung der USA, die Georgien zu einer Gewaltlösung der Konflikte provozieren, an der Regelung der Konflikte um Südossetien und Abchasien für unzweckmäßig“, sagte Kokoity.

Ihm zufolge verschärft der Besuch der amerikanischen Außenministerin Condoleezza Rice in Georgien die Situation in den Konfliktzonen und trägt nicht zu deren Regelung bei.

Rice traf am 9. Juli zu einem Arbeitsbesuch in Tiflis ein. Am Donnerstag traf sie den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili, die ehemalige Parlamentschefin Nino Burdschanadse, Oppositionspolitiker und Vertreter von NGOs.

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Stationierung von US-Raketenabwehr in Europa ist irrational – Experte

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Die Stationierung von Basen der amerikanischen Raketenabwehr in Osteuropa ist irrational. Das sagte der Präsident des Instituts für strategische Studien, Alexander Konowalow, in einer Pressekonferenz von RIA Novosti.
„Die Situation wirkt ziemlich irrational. Gegen eine nicht bestehende Gefahr wird ein äußerst uneffektives und teures System aufgefahren“, äußerte er.

Die USA wollen einen Radar in Tschechien und zehn Abfangraketen in Polen unter dem Vorwand des Schutzes gegen eine eventuelle Bedrohung von Seiten Irans aufstellen. Russland sieht seine Sicherheit durch diese Pläne gefährdet.

Konowalow zufolge stellen die Raketen, über die Iran verfügt, gegenwärtig keine Gefahr für Europa dar.
„Iran hat keine Raketen, die Europa erreichen können“, sagte der Experte. Das Land teste gegenwärtig Raketen mit einem Radius von 2000 bis 2500 Kilometern. Um bis nach Europa zu reichen, müssen die Raketen eine Reichweite von mindestens 5 000 Kilometern haben.

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Abchasien schließt Militärkonflikt mit Georgien nicht aus

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Der Präsident der nicht anerkannten Kaukasus-Republik Abchasien, Sergej Bagapsch, hat einen bewaffneten Konflikt mit Georgien nicht ausgeschlossen.
„Wir schließen nichts aus, denn Georgien hat den Terrorweg angetreten und dieser Weg führt unvermeidlich zu Zusammenstößen“, sagte Bagapsch vor Journalisten in Moskau.

Die abtrünnigen Republiken Abchasien und Südossetien hätten aber nicht vor, Georgien auf diesem Weg zu folgen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte bei seinem Treffen mit Bagapsch, Moskau sei für eine möglichst schnelle Unterzeichnung eines Vertrages über die Nichtanwendung von Gewalt zwischen Georgien und den abtrünnigen Republiken.
„Am wichtigsten ist, eine Wiederaufnahme des Konfliktes zu verhindern“, so Lawrow.

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US-Raketenabwehr und Kalter Frieden

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Ilja Kramnik, RIA Novosti

Die Aufstellung der US-Raketenabwehr (ABM-System) in Europa wird allmählich Realität.

Das am 8. Juli mit Tschechien unterzeichnete Abkommen über die Stationierung einer Radarstation und das in Vorbereitung befindliche Abkommen mit Polen über den Bau von Startstellungen für Abfangraketen wirft die Frage nach der Kriegsgefahr auf, die das geplante ABM-System heraufbeschwört.

Es sind bereits einige Mythen um das Raketenabwehrsystem, besonders in Bezug auf Europa, entstanden. Zum Beispiel, dass die Raketenschächte in Polen nicht für Abfang-, sondern für ballistische Mittelstreckenraketen bestimmt seien.

Diese Raketen könnten innerhalb von wenigen Minuten die wichtigsten Koordinationszentren in Moskau und Umgebung treffen und so das Land und die Streitkräfte führungslos machen. Entspricht das der Realität, so würde tatsächlich eine ernsthafte Gefahr bestehen, doch vorläufig ist dem nicht so.

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US-Raketenabwehr in Tschechien: Einige unerfreuliche Erkenntnisse

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Pjotr Romanow, RIA Novosti

Die US-Raketenabwehr (ABM-System) in Europa nimmt langsam konkrete Gestalt an.

Der erste Stein ins Fundament wurde durch die Unterzeichnung des Dokuments über die Aufstellung eines Radars in Tschechien gelegt. Natürlich können wir uns an hypothetische Möglichkeiten klammern.

Beispielsweise daran, dass das tschechische Parlament das Dokument im Herbst nicht verabschieden oder dass die neue Administration des Weißen Hauses plötzlich ihre Weltanschauung revidieren könnte. Oder dass jemand im Kongress sich aus eigenen Überlegungen heraus noch einige Zeitlang gegen die Ausschüttung der geforderten Gelder für die ABM-Errichtung stemmt. Theoretisch ist alles möglich, doch in der Praxis sieht es so aus, als ob der Zug bereits abgefahren sei.

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Su-35BM: Russlands stärkster Luftkämpfer

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Ilja Kramnik, RIA Novosti

Mit seinem ersten Showflug am 7. Juli hat der russische Jäger Su-35 von sich Reden machen lassen.

Der zur Zeit letzte Vertreter der weit verzweigten Familie T-10 (Su-27) muss für Russlands Luftstreitkräfte den Übergang zur Serienproduktion von Flugzeugen der fünften Generation schaffen.

Die Su-35, genauer Su-35BM, ist in der T-10-Familie das zweite Flugzeug mit dieser Bezeichnung. Das erste Su-35-Flugzeug erschien vor zwanzig Jahren, als es 1988 noch als Su-27M erstmalig in die Luft stieg.

1991 wurde beschlossen, die Su-27M als Su-35 in die Serienproduktion aufzunehmen. Das erste Serienflugzeug startete erstmals im April 1992, doch zu einer großen Serieproduktion kam es nicht. Wegen finanziellen Engpässen erhielten die Luftstreitkräfte von 1992 bis 1995 lediglich zwölf Su-35-Maschinen, die für verschiedene Test- und Schauflüge genutzt werden.

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Topol-M: Russlands Waffe für Vergeltungsschlag

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Juri Saizew für RIA Novosti

Die mobilen Topol-M-Raketensysteme sind in der Lage, die Sicherheit Russlands zu gewährleisten und dabei unsichtbar zu bleiben.

Dieses Jahr planen Russlands Streitkräfte, die Zahl von mobilen Topol-M-Raketensystemen auf neun zu erhöhen. In Zukunft ist geplant, zwei bis drei Divisionen mit vier bis sechs Raketenregimentern aufzustellen. Jedes Regiment wird aus drei Abteilungen mit je drei Startanlagen bestehen. Das mobile Topol-M-Raketensystem ist eine entscheidende Komponente der atomaren Waffen Russlands.

Dementsprechend muss auch die Frage erlaubt sein, inwiefern die Mobilität dieser Systeme zur Sicherheit des Landes beitragen würde, und ob diese Systeme tatsächlich in der Lage sind, einen Vergeltungsschlag auszuführen? Dabei wird die Unverwundbarkeit dieser Systeme vor allem als die Fähigkeit verstanden, für den Gegner unentdeckt und unsichtbar zu bleiben.

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Russische Kampfjets zu Aufklärungsflug über Südossetien

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

Russische Kampfflugzeuge sind am gestrigen Mittwoch über Georgiens abtrünniger Provinz Südossetien geflogen, um die aktuelle Lage vor Ort im Zusammenhang mit der jüngsten Eskalation des georgisch-ossetischen Konfliktes zu klären.

Das teilte das russische Außenministerium am Donnerstag mit.

Der Grund für den Aufklärungsflug sei die Meldung des Kommandos des in der Region stationiertes Friedenskontingents, dass georgische Truppen eine bewaffnete Invasion in Südossetien planen, um angeblich vier georgische Soldaten zu befreien, die von südossetischer Seite festgehalten, dann aber wieder freigelassen wurden.

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Waffenmesse in Nischni Tagil mit Haubitzenschuss eröffnet – Panzer T-90C möglicher Hit

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

 

Bei der Eröffnung einer internationalen Waffenmesse in der Ural-Stadt Nischni Tagil am Mittwoch hat der stellvertretende Chef des russischen Waffenexport-Monopolisten Rosoboronexport, Igor Sewastjanow, einige Ausstellungsstücke besonders gelobt.

Sewostjanow machte „potentielle Partner“ insbesondere auf 155-mm-Haubitzen, die mit „Nato-Standard-Geschossen“ geladen werden können, aufmerksam.

Ausländische Gäste können laut Sewastjanow auch „eine klare Vorstellung“ vom modernsten Panzer vom Typ T-90C bekommen. „Der T-90C hat viele Vorteile: geringere Abmessungen und Masse, Raketen- und Kanonen, modernes Feuer-Steuersystem mit Infrarot-Visier“, hieß es.

Die 6. internationale Waffenmesse in Nischni Tagil ist am Mittwochnachmittag mit einem Haubitzeschuss eröffnet worden.

„463 russische und ausländische Unternehmen aus 50 Staaten nehmen an der Messe teil“, stellte der Gouverneur des Ural-Gebiets Jekaterinburg, Eduard Rossel, fest.

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US-Radar in Tschechien: Russland kündigt Gegenmaßnahmen an

Verfasst von Kris Roman am Juli 10, 2008

 

Nach der Unterzeichnung des Raketenabwehr-Vertrages zwischen den USA und Tschechien kündigt Moskau angemessene Gegenmaßnahmen an.

Das Heranrücken des strategischen Arsenals der USA an Russland gefährde das russische Verteidigungspotential, erklärte das russische Außenministerium am Dienstag. Deshalb müsse die russische Seite angemessene Gegenmaßnahmen ergreifen, um die potentiellen Gefahren abzuwehren.

US-Außenministerin Condoleezza Rice und ihr tschechischer Amtskollege Karel Schwarzenberg haben am Dienstagnachmittag einen Vertrag über den Aufbau eines US-Raketenabwehrradars in Tschechien unterzeichnet.

Die USA wollen zehn Abfangraketen in Polen und eine Radaranlage in Tschechien stationieren, um sich angeblich vor einem möglichen Raketenüberfall aus Iran und Nordkorea zu schützen. Russland sieht das US-Raketenabwehrsystem in Osteuropa gegen sich gerichtet und droht, die Basen mit Raketen ins Visier zu nehmen.

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