Verfasst von Kris Roman am Juli 11, 2008
Das Gericht des Gebiets Tschita (Sibirien) hat am Freitag nach einem Gesuch der russischen Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft für den ehemaligen Yukos-Chef, Michail Chodorkowski, um drei Monate bis zum 2. November verlängert.
Der ehemalige Chef des Ölkonzerns Yukos und der ehemalige Chef des Finanzgruppe Menatep, Platon Lebedew, waren 2005 wegen Betrug und Steuerhinterziehung zu jeweils acht Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden.
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Verfasst von Kris Roman am Juli 11, 2008
Die Ukraine muss Russland „das zurückgeben, was ihr nicht gehört“, nämlich die Halbinsel Krim und die Stadt Sewastopol, schreibt der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow am Freitag in der „Iswestija“.
In den russisch-ukrainischen Beziehungen sei es an der Zeit, die früheren Fehler zu korrigieren und eine gemeinsame Zukunft zu bewahren, betont er. „Die ukrainischen Behörden würden das zwar öffentlich niemals zugeben, sie sind sich aber der historischen Ungerechtigkeit und der fehlenden juristischen Klarheit vieler Fragen der heutigen ukrainischen Staatlichkeit, in erster Linie in Bezug auf die Krim und Sewastopol, völlig bewusst“, schreibt Luschkow. „Deshalb wird auch die Idee einer Distanzierung von Russland und eines Kampfs gegen Russland oft zu einem Selbstzweck der ukrainischen Behörden.“
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Verfasst von Kris Roman am Juli 11, 2008
Moskau betrachtet die zunehmende Einkreisung Russlands durch die Nato als unmittelbare Bedrohung seiner Sicherheit.
Das erklärte der russische Außenamtssprecher Michail Kamynin im Vorfeld des Moskau-Besuchs des ukrainischen Außenministers Wladimir Ogrysko in einem RIA-Novosti-Interview.
„Das Hinarbeiten der ukrainischen Staatsführung auf eine Nato-Mitgliedschaft“ sei ein Problem in den Beziehungen zwischen Moskau und Kiew, betonte der Sprecher.
Der russische Standpunkt zu dieser Frage sei beim jüngsten Nato-Gipfel in Bukarest sowie beim letzten Treffen des damaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin mit US-Präsident George Bush in Sotschi ausführlich dargelegt worden, hieß es.
„Er (der Standpunkt) besteht darin, dass das Auftauchen des starken Militärblocks vor unseren Grenzen als eine unmittelbare Bedrohung für Russlands Sicherheit aufgenommen wird“, sagte Kamynin.
„Die Erklärungen, dieser Prozess sei nicht gegen Russland gerichtet, können uns nicht zufrieden stellen“, sagte er.
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