Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008
Andrej Kisljakow, RIA Novosti
Auch in diesem Jahr will Russland Trägerraketen zu drei Vierteln dazu einsetzen, neue Raumapparate ins All zu bringen.

Dann besteht die Hoffnung, dass unsere künftigen strategischen Raketen- und Atomwaffenkräfte, bisher Russlands Schwert, mit der Zeit auch seinen sicheren Schild bilden werden.
Bekannt ist, dass die modernen Raketen- und Atomwaffen nicht nur die Raketen, Schächte und U-Boote allein sind. Dazu gehören auch die Weltraumapparate der Informationssicherstellung, deren Grundlage die Nachrichtensatelliten und Satellitensysteme zur Warnung vor einem Raketenangriff darstellen. Heute sind rechtzeitige und zuverlässige Angaben über einen Atomwaffenüberfall neben Abwehrmaßnahmen ein fester Bestandteil des effektiven Einsatzes von strategischen Raketensystemen.
Anders ausgedrückt handelt es sich um die Entwicklung von Systemen solcher Raketenwaffen, die mittels einer aktiven Raketenabwehr – nicht nur der des Gegners, sondern auch der eigenen – handeln können.
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Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin ruft die heimischen Ölunternehmen auf, die Nationalwährung, den Rubel, stärker bei Geschäften mit ausländischen Partnern zu nutzen.
An der russischen Ölbörse müsse natürlich in Rubel gehandelt werden, sagte Putin am Freitag auf einer Beratung zur Entwicklung des Öl- und Gassektors im nordrussischen Sewerodwinsk. Auch die großen international agierenden russischen Öl- und Gasunternehmen müssten den Rubel bei Vertragsabschlüssen mit ausländischen Partnern stärker nutzen.
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Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008
Über 460 russische und ausländische Unternehmen haben an der Waffenmesse in der Ural-Stadt Nischni Tagil teilgenommen.
„Im Laufe von vier Tagen haben über 55 000 Menschen die Messe besucht“, sagte der Chef der Gebietsverwaltung Jekaterinburg, Viktor Koschkarow, am Samstag nach dem Messeabschluss.
Rund 3000 Ausstellungsstücke wurden präsentiert, das sind etwa 1000 mehr als im Jahr 2006, hieß es.
Koschkarow sagte, der Gesamtwert aller bei der Messe abgeschlossenen Verträge stehe vorerst nicht fest. Einige Hundert Millionen US-Dollar gelten als wahrscheinlich.
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Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008
Tatjana Sinizyna, RIA Novosti
Vor zehn Jahren haben massive Arbeiten zur Entsorgung von ausgedienten Atom-U-Booten angefangen. Die schwere und gefährliche Arbeit ist noch nicht zu Ende, dennoch ist bereits ein Ende in Sicht.
Die Instandhaltung einer gigantischen Kriegsflotte erwies sich für Russland als Nachfolger der Sowjetunion als finanziell untragbar und militärisch sinnlos. Damals wurde eine drastische Kürzung der Flotteneinheiten im russischen Fernen Osten und in der nordwestlichen Region beschlossen.

Heute sind bereits 200 russische Atom-U-Boote und drei atomgetriebene Schiffe nicht mehr imstande, Gegner zu bedrohen. Der Direktor der Abteilung für den Umgang mit von ausgedienten Atombrennstoffen und die Außerbetriebnahme von nuklearen und strahlungsgefährlichen Objekten der staatlichen Atomholding Rosatom, Jewgeni Kudrjawzew, sagt, dass die Frage der Verschrottung der Schiffe und U-Boote, die nicht mehr der Flotte angehören, im Prinzip so gut wie gelöst sei. Bis 2010 soll „nahezu alles“ entsorgt werden.
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Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008
Für den Fall eines militärischen Konfliktes in den von Georgien abtrünnigen Republiken Abchasien und Südossetien hat der Truppenchef des russischen Militärbezirkes Nordkaukasus, Sergej Makarow, Beistand für die Friedenstruppe in Aussicht gestellt.
„Die durchgeführten Übungen und Prüfungen haben gezeigt, dass die Einheiten und Truppen des russischen Militärbezirkes Nordkaukasus kampffähig und bereit sind, alle Kampfaufgaben zu erfüllen, um Frieden und Stabilität in der Region zu sichern“, zitierte der Pressedienst des Militärbezirkes Makarow.
„Die Hauptaufgaben der Truppen des Militärbezirkes Südkaukasus bestehen darin, im Fall einer Eskalation und des Beginns von Kampfhandlungen, erforderlichen Beistand für die Friedenstruppen bei der Trennung der Konfliktparteien sowie humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung im Konfliktgebiet zu leisten“, hieß es.
Auch die mögliche Evakuierung der Zivilbevölkerung werde in Betracht gezogen.
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Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008
An der aktuellen Krise in den Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien sind vor allem die britischen Geheimdienste, insbesondere der Mi5 interessiert. Das teilte ein ranghoher Vertreter der russischen Sicherheitskreise in einem Interview mit RIA Novosti mit.

Nach seinen Worten findet die Begründung des Mi5, dass eine auswärtige Bedrohung zur Konsolidierung der britischen Gesellschaft führe, bei vielen einflussreichen Politikern sowohl im konservativen Lager als auch in der Laborpartei Unterstützung. „Das bietet die Möglichkeit, die Polizeimaßnahmen zu verschärfen, die Kontrolle über das Land und die regierenden Klassen zu verstärken“, sagte der Vertreter, der anonym bleiben wollte.
In diesem Juni wurde in Großbritannien ein Gesetz verabschiedet, das die maximale Haftdauer für Terrorverdächtige auf 42 Tage verlängert. Angesichts der niedrigeren Aktivität von islamischen Extremisten in Großbritannien diene die „anti-russische Hysterie“ als Anlass für die weitere Aufblähung des Geheimdienstetats, sagte der Vertreter der russischen Sicherheitskreise. „Seit 2005 ist der Etat des Mi5, des Mi6 und des Aufklärungszentrums GCHQ um 65 Prozent gewachsen und hat 2008 zwei Milliarden Pfund Sterling erreicht“.
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Verfasst von Kris Roman am Juli 13, 2008
Dem Vater des in den USA vor Hitze gestorbenen russischen Adoptivkindes drohen bis zehn Jahren Haft. Der Adoptionsagentur ist unterdessen die Lizenz entzogen worden.

Wie Jeff Coulter von der Polizei der US-Stadt Herndon im US-Bundesstaat Virginia gegenüber RIA Novosti sagte, wird Miles Harrison vermutlich eines nicht vorsätzlichen Mordes angeklagt. Falls er nicht geständig sei, könne der Prozess Monate dauern.
Der 21-monatige Chase Harrison, der vor der Adoption in Russland Dmitri Jakowlew hieß, war am Dienstag ums Leben kommen. Der Adoptivvater hatte ihn aus unbekannten Gründen in seinem Wagen zurückgelassen und war zur Arbeit gegangen. Die Temperatur im Auto erreichte 54 Grad Celsius. Nach einiger Zeit wurde das Kind ohnmächtig. Als man den Jungen fand, konnte er nicht mehr gerettet werden.
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