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Archiv für die Kategorie ‘Hochfinanz umkreist Rußland : Die Ukraine’

Demonstranten in Sewastopol verurteilen Handlungen der Ukraine gegenüber Russland

Verfasst von Kris Roman am August 22, 2008

Die Teilnehmer einer Kundgebung in Sewastopol auf der Krim haben am Donnerstag Handlungen der ukrainischen Behörden gegenüber Russland scharf verurteilt.

Der Vorsitzende der Sozialistischen Partei der Ukraine, Alexander Moros, warf den Behörden vor, ethnischen Hader zu schüren und Versuche zu unternehmen, die russische Schwarzmeerflotte in Misskredit zu bringen. „Zudem steuern die ukrainischen Behörden planmäßig einen Kurs auf die Verschlechterung der Beziehungen zu Russland“, sagte Moros.

Am Donnerstag unterzeichnete der ukrainische Verteidigungsminister Juri Jechanurow einen Erlass, der die Freizügigkeit der russischen Schwarzmeerflotte deutlich einengt. Während des Kaukasuskonflikts hatte ein russischer Schiffsverband die Küste vor Abchasien blockiert.

Von nun an solle der Befehlshaber der russischen Schwarzmeerflotte die ukrainischen Behörden über den Zeitpunkt informieren, zu dem Schiffe die ukrainische Staatsgrenze passieren wollen. Zudem sollen die Behörden von Gütern an Bord der Schiffe in Kenntnis gesetzt werden, heißt es in dem Erlass.

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USA werden Ukraine als nächsten Staat für Provokationen gegen Russland missbrauchen – Experten

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Die USA werden als nächstes in der Ukraine versuchen, eine bewaffnete Konfrontation mit Russland zu provozieren. Dieser Meinung sind russische Experten.

„Deshalb soll Moskau engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU) herstellen und gemeinsam gegen die Entfachung von Konflikten auf dem Kontinent ankämpfen“, sagte Jewgeni Fjodorow, Vorsitzender des Duma-Ausschusses für Wirtschaftspolitik und Unternehmertum (von der Regierungspartei Geeintes Russland), am Donnerstag in einem RIA-Novosti-Gespräch in Moskau.

„Wir sind uns darüber im Klaren, dass das Regime Saakaschwilis in Georgien genau so wie das ukrainische und einige andere Regime direkt von den Amerikanern aufgepäppelt wurden. Das sind deren politische Projekte“, fuhr er fort.

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Russisches Flugzeug mit Hilfsgütern in die Ukraine abgeflogen

Verfasst von Kris Roman am August 3, 2008

Ein Flugzeug des russischen Zivilschutzministeriums mit humanitären Gütern für die Bevölkerung der von einer verheerenden Überschwemmung betroffenen Gebiete der Ukraine ist am Freitagabend aus Moskau abgeflogen.

Das sagte ein Ministeriumssprecher in der russischen Hauptstadt. Es handele sich um eine etwa 40 Tonnen schwere Ladung – Babynahrung, sonstige Lebensmittel und Trinkwasser.

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Schüsse nach Steinattacke auf Nato-Übung in Ukraine

Verfasst von Kris Roman am Juli 24, 2008


Rund 300 Gegner der Übung Sea Breeze 2008, an der auch Nato-Einheiten teilnehmen, haben versucht, eine Trainingslandung an der Westküste der ukrainischen Halbinsel Krim zu verhindern.

„Sie haben versucht, die Polizeiumzingelung an einer seichten Stelle zu umgehen und aufs Übungsgelände zu gelangen. Die Militärangehörigen wurden mit Steinen beworfen und mussten mit Schüssen in die Luft reagieren“, sagte Polizeisprecher Alexander Dombrowski am Donnerstag gegenüber RIA Novosti.

„Es gab weder Verletzte noch Festgenommene“, so Dombrowski.

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Ukraine: Behörden dementieren Blockade von Nato-Schiffen in Odessa

Verfasst von Kris Roman am Juli 21, 2008

Der ukrainische Sicherheitsdienst hat Berichte dementiert, laut denen einige am Militärmanöver Sea Breeze 2008 beteiligte Nato-Kriegsschiffe bei einer Protestaktion im Hafen Odessa blockiert worden waren.

„Zwei Gummiboote wurden heute um 7.30 Uhr Ortszeit im Hafen Odessa von einer Grenzpatrouille festgehalten, als sie illegal versuchten, in See zu stechen. In den Booten befanden sich vier Personen im Alter von 20 bis 22 Jahren, die sich als Gegner der internationalen Militärübung Sea Breeze-2008 bezeichneten“, sagte der Sprecher des Sicherheitsdienstes, Wladimir Romanenko, am Montag.

„Natürlich konnten die vier festgenommenen Grenzverletzer die Manöverbeteiligten keineswegs behindern“, hieß es.

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Krim-Frage: Luschkow fordert Scheidung von der Ukraine – „Iswestija“

Verfasst von Kris Roman am Juli 11, 2008

Die Ukraine muss Russland „das zurückgeben, was ihr nicht gehört“, nämlich die Halbinsel Krim und die Stadt Sewastopol, schreibt der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow am Freitag in der „Iswestija“.

In den russisch-ukrainischen Beziehungen sei es an der Zeit, die früheren Fehler zu korrigieren und eine gemeinsame Zukunft zu bewahren, betont er. „Die ukrainischen Behörden würden das zwar öffentlich niemals zugeben, sie sind sich aber der historischen Ungerechtigkeit und der fehlenden juristischen Klarheit vieler Fragen der heutigen ukrainischen Staatlichkeit, in erster Linie in Bezug auf die Krim und Sewastopol, völlig bewusst“, schreibt Luschkow. „Deshalb wird auch die Idee einer Distanzierung von Russland und eines Kampfs gegen Russland oft zu einem Selbstzweck der ukrainischen Behörden.“

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Welche Rolle spielt die Ukraine für die Nato?

Verfasst von Kris Roman am Mai 26, 2008

Jewgeni Koschokin für RIA Novosti

Die Frage nach der demokratischen Gestaltung der internationalen Beziehungen wird selten gestellt, weil sie für die Machthaber unangenehm ist.

Am unbequemsten ist die Frage für die USA. Nicht umsonst nannte der keineswegs „linke“ französische Philosoph Raymond Aron Amerika eine „imperiale Republik“. Gleichberechtigung in den internationalen Beziehungen und dementsprechende Demokratie – die Annahme von Beschlüssen im Einklang mit dem Völkerrecht entsprechen nicht den US-Interessen.

Die USA strebten und streben nach der Weltführung. Davon sprachen und sprechen die US-Präsidenten offen und ausgiebig. Eines der Instrumente, um die Führungsrolle zu spielen ist die Nato.

Dem Atlantik-Pakt gehören verschiedene Länder an. Die einen sind US-Satellitenstaaten und haben keine Möglichkeit, im Bereich der Verteidigung und Sicherheit eine mehr oder weniger autonome Politik zu verfolgen. Andere wollen als US-Verbündete einen bestimmten Handlungsspielraum behalten, um sich von der US-Politik distanzieren zu können, wenn diese den eigenen Interessen zu sehr widerspricht. Die Position der Nato-Mitglieder zum Anschluss der Ukraine an den Aktionsplan für den Nato-Beitritt (MAP) hat die Teilung in Verbündete und Vasallen verdeutlicht.

Tritt die Ukraine der Nato bei, so wird sie die Reihen der Vasallen auffüllen und so die innere Kräftekonstellation im Militärbündnis verändern.

Die Länder des so genannten Alten Europa werden für längere Zeit nur beschränkte Möglichkeiten haben, auf die Ukraine einzuwirken: Diese hat zwar die Chance, in absehbarer Zukunft der Nato beizutreten, dennoch wird es noch sehr lange dauern, um der Europäischen Union anzugehören – wenn überhaupt. Eine gleichzeitige Aufnahme der Ukraine in die Nato und die EU wird also nicht gelingen. Deshalb sehen die Europäer keinen Grund, den Nato-Beitritt der Ukraine zu forcieren. Einige von ihnen, aus der Reihe der Optimisten, wollen die Zeit zwischen dem Anschluss der Ukraine an die Nato und die EU verkürzen. Wie jedoch die Erfahrungen mit dem Baltikum und den Ländern von Mittel- und Osteuropa vor Augen geführt haben, hat die EU bislang keine ausreichenden Kräfte, die Neulinge auf europäische Art zu „disziplinieren“. Washington ist für sie bedeutsamer als Berlin oder Paris.

Warum wird ein so großes Land wie die Ukraine bei ihrem Nato-Beitritt als Vasall eingestuft werden? Vor allem wegen der inneren Schwäche des Landes. Seine regierende Klasse ist gespalten, und gerade jener Teil davon, der in Richtung Nato strebt, zeichnet sich durch seine besondere Unsicherheit aus, das große und komplizierte Land selbstständig zu regieren. Die zweifelhafte Legitimität des Präsidenten, der durch die orange Revolution an die Macht kam, lastet auf diesem Teil und zwingt ihn, einerseits auf eine Änderung der Verfassung und andererseits auf den teilweisen Verzicht der Souveränität des Landes zugunsten Washingtons oder Brüssels hinzuarbeiten. Gerade der „orange“ Teil der regierenden Klasse zeigt eine unverkennbare Angst vor dem eigenen Volk, denn schließlich ist es praktisch unmöglich, sich selbst über den wirklichen Unterstützungsgrad seitens der Wähler zu betrügen. Die ukrainischen Atlantiker können sich auch ein Referendum über den Nato-Beitritt nicht leisten. Sie wünschen eine Situation der Unumkehrbarkeit, in der das Referendum sinnlos wäre. Auch hoffen sie auf den Erfolg der gegenwärtig in der Ukraine laufenden Propagandakampagne zugunsten der Nato.

Die ukrainischen „Orangisten“ ziehen es vor, sich über die immer hoffnungslosere Nato-Operation in Afghanistan auszuschweigen. In der Tat: Wie soll den Menschen die Notwendigkeit des Beitritts zu einem militärisch-politischen Block erklärt werden, der die erste große Bodenoperation in seiner Geschichte mit sehr zweifelhaften Siegesaussichten durchführt? Im Falle des Beitritts zum Pakt wird die Ukraine kaum dabei bleiben können, ihr Kontingent in Afghanistan auf die symbolischen drei Mann zu beschränken. Um den Widerstand der Taliban zu brechen, ist eine militärische Kraft von etwa einer 300 000 Mann starken Truppe notwendig. Zur Zeit übersteigt das gesamte Truppenkontingent der Nato in Afghanistan kaum 45 000. Ein neuer Status will bezahlt werden, die Ukraine hat kein Geld, also wird es mit dem Leben ihrer jungen Menschen zahlen müssen.

Es liegt auch nicht im Interesse der ukrainischen Nato-Anhänger, zu erörtern, was mit der Verteidigungsindustrie des Landes geschehen wird. Für die USA und eine Reihe anderer westlicher Länder ist die Verteidigungsindustrie der Ukraine vor allem ein Konkurrent, der zudem zahlreiche Kooperationsverbindungen mit russischen Produzenten hat. Demnach festigt der ukrainische Militär-Industrie-Komplex Russlands Positionen auf dem Waffenweltmarkt. Die Beseitigung des Verteidigungskomplexes der Ukraine wird einen kommerziellen Doppeleffekt ergeben: die Ausschaltung des einen Konkurrenten und eine ernsthafte Schwächung des anderen. In der Ukraine wird es nach dem Nato-Beitritt niemanden geben, der die Interessen der Beschäftigten in der Verteidigungsindustrie schützen könnte. Die politische Bühne des Landes wird von Politikern vom Schlage eines Juschtschenko und einer Timoschenko dominiert, wenn auch nicht unbedingt von ihnen selbst.

Für kein Land, keinen Menschen, die einen Freiheitsraum in den internationalen Beziehungen wollen, kann der Status der Ukraine gleichgültig sein. Wird dieses große europäische Land seine Souveränität behalten oder teilweise verlieren? Leider ist Demokratie ein zerbrechliches Instrument, und das nicht nur in den inneren Angelegenheiten, sondern auch in den internationalen Beziehungen.

Zum Verfasser: Jewgeni Koschokin ist Direktor des Russischen Instituts für strategische Studien (Moskau).

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Sewastopol will Referendum über Rückführung der Stadt in Staatsverband Russlands initiieren

Verfasst von Kris Roman am Mai 16, 2008

Aktivisten prorussischer Organisationen der Hafenstadt Sewastopol auf der Krim wollen Unterschriften für ein Referendum über die Rückführung der Stadt in den Staatsverband Russlands initiieren.

Das teilte ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Sewastopol am Freitag RIA Novosti telefonisch mit. „Die Aktion beginnt am Samstag, 8.00 Uhr. Die Organisatoren – ‘Russischer Block’, die russische Gemeinschaft der Krim und einige andere prorussische Bewegungen – gehen davon aus, dass die Stadt von der Ukraine besetzt ist“, hieß es.

Bei den Feierlichkeiten anlässlich des 225. Gründungstages der russischen Schwarzmeerflotte hatte Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow am 11. Mai in Sewastopol gesagt, das Problem der staatlichen Zugehörigkeit dieser Stadt sei noch offen, und Russland werde dieses Problem zu seinen Gunsten lösen. Am 12. Mai erklärte der Sicherheitsdienst der Ukraine Luschkow wegen seiner Äußerungen zur Persona non grata und verbot ihm die Einreise in die Republik.

1948 war Sewastopol als ein Militärstützpunkt aus dem Verband der Halbinsel Krim herausgegliedert und unmittelbar der zentralen Regierung der Russischen Föderation unterstellt worden. 1954, als der damalige Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschjow die Krim-Halbinsel der Ukraine geschenkt hatte, gehörte Sewastopol nicht zu den zu übergebenden Territorien. Auch die Übergabe der Krim selbst erfolge mit Verletzung der damaligen Verfassung der Sowjetunion, die für solche Fälle ein Referendum vorsieht, das aber nie durchgeführt wurde.

Der Verwaltungschef von Sewastopol, Sergej Kunizyn, hält die geplante Aktion nach Angaben des Gesprächspartners für gesetzwidrig und ihre künftigen Ergebnisse für juristisch nichtig. Der Mitarbeiter der Stadtverwaltung teilte ferner mit, dass die Aktion in der Zukunft auf die gesamte Halbinsel erweitert werden soll, und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Moskau die Meinung der Krim-Bewohner beachten wird.

Der stellvertretende Vorsitzende der russischen Staatsduma, Alexander Babakow, kritisierte die Position des Oberbürgermeisters Luschkow. „Seine Äußerungen zu Krim und Sewastopol könnten von Kräften missbraucht werden, die bestrebt sind, die Beziehungen zwischen beiden Länder zu belasten“, sagte Babakow. „Derartige Erklärungen können die Bevölkerung der Ukraine negativ stimmen, was sich seinerseits auf die Ergebnisse des möglichen Referendums über den Beitritt der Ukraine zur NATO auswirken kann“, sagte der Abgeordnete. Zurzeit ist die Mehrheit der Bürger der Ukraine gegen eine NATO-Mitgliedschaft ihres Landes.

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Moskauer OB Luschkow erhielt Einreiseverbot für Ukraine

Verfasst von Kris Roman am Mai 12, 2008

Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat jetzt dem Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow die Einreise in die Ukraine verboten. Das teilte Marina Ostapenko, Leiterin des Pressedienstes des Sicherheitsdienstes, mit.

Dieser Beschluss wurde mit „provokatorischen“ Äußerungen Luschkows begründet, die er am Sonntag bei den Feierlichkeiten anlässlich des 225. Gründungstags der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol gemacht hatte.

In seiner Rede in Sewastopol erklärte Luschkow unter anderem, dass Russland das Problem der Staatszugehörigkeit der Stadt Sewastopol im Interesse „seines Staatsrechts“ regeln werde. Er verwies darauf, dass die Stadt Sewastopol 1948 direkt der zentralen Macht in Moskau unterstellt worden war. Die Stadt „gehörte nicht zu den Gebieten und Territorien, die Chruschtschow 1954 der Ukraine übergeben hat“, betonte Luschkow.

Nach seiner Ankunft am Sonnabend im Flughafen von Simferopol auf der Halbinsel Krim hatte Luschkow eine Mahnung des ukrainischen Sicherheitsdienstes bekommen. Er wurde auf „die Unzulässigkeit rechtswidriger Handlungen“ aufmerksam gemacht, die als ein Verstoß gegen das ukrainische Recht ausgelegt werden könnten.

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Ukraine verbannt US-Energiefirma Vanco von Schwarzmeer-Schelf

Verfasst von Kris Roman am Mai 12, 2008

Die ukrainische Regierung hat der amerikanischen Energiefirma Vanco International die vor einem halben Jahr gewährte Sondergenehmigung für die Öl- und Gasförderung auf dem ukrainischen Festlandssockel des Schwarzen Meeres entzogen.

„Die Sondergenehmigung für Vanco International ist annulliert worden“, meldete das Presseamt der Regierung unter Berufung auf Premierministerin Julia Timoschenko, die den Deal mit Vanco als unannehmbar und „räuberisch für die Ukraine“ bezeichnet hatte.

Vanco International hatte am 19. Oktober 2007 mit der ukrainischen Regierung unter Viktor Janukowitsch einen Vertrag über die Ausbeutung der Vorkommen auf dem ukrainischen Festlandssockel im Schwarzen Meer geschlossen. Laut dem Vertrag, der auf 30 Jahre angelegt war, beteiligte sich das amerikanische Unternehmen in der ersten Abbauetappe mit 65 Prozent am Projekt. Die restlichen 35 Prozent waren im Besitz der ukrainischen Regierung. Sobald die Förderarbeiten den vorgesehenen Vollumfang erreichen sollten, sollten sich die Ukraine und Vanco International zu jeweils 50 Prozent am Projekt beteiligen.

Dem Vertrag zufolge sollte Vanco International 200 Millionen Tonnen Öl und Gas erkunden und gewinnen. Das Projekt wurde von Staatspräsident Viktor Juschtschenko persönlich unterstützt.

Vanco International ist eine 100-prozentigte Tochter des US-Unternehmens Vanco Energy Company, das Öl und Gasförderung in Gabun, Ghana, Äquatorial-Guinea sowie in Côte d’Ivoire betreibt.

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UN-Beamter: Mehr als ein Viertel der Ukrainer leben in Armut

Verfasst von Kris Roman am April 16, 2008

Mehr als ein Viertel der Ukrainer leben unterhalb der Armutsgrenze und die galoppierende Inflation im Lande könnte die Situation weiter verschlechtern, sagte Francis O’Donnell, UN-Koordinator in der Ukraine, am Mittwoch bei der Eröffnung einer internationalen Konferenz über die Armutsbekämpfung.

„28 Prozent der ukrainischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze“, stellte der UN-Beamte fest. Am schlechtesten sei es darum auf dem Lande bestellt, wo 40 Prozent der insgesamt 46 Millionen Einwohner zählenden ukrainischen Bevölkerung leben.

Das Wirtschaftswachstum, das in letzter Zeit in Osteuropa und darunter auch in der Ukraine zu beobachten gewesen sei, sei jetzt durch „die zunehmende Unsicherheit in der Weltwirtschaft“ gefährdet.

„Für die Ukraine ist die Armut eine relativ neue Erscheinung“, betonte er. „Die Ursache dafür liegt in der Umverteilung der Ressourcen bei den historischen Veränderungen im Lande auf dem Weg zur Marktwirtschaft.“

Ein ernsthafter Faktor der steigenden Armut sei die zunehmende Inflation, in erster Linie bei Lebensmitteln und Energieträgern. Die Jahresinflation in der Ukraine lag 2007 bei 16,6 Prozent und machte im 1. Quartal dieses Jahres bereits 9,7 Prozent aus. Damit wird die Jahresinflation laut Expertenprognosen die 20-Prozent-Marke übersteigen.

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Die Nato versucht gewaltsam die Meinung der Ukrainer zu ändern, von denen der Großteil gegen einen Beitritt des Landes zu dieser Organisation ist.

Verfasst von Kris Roman am April 11, 2008

Eine weitere Präsenz spanischer und anderer ausländischer Truppen im Kosovo nach der einseitigen Unabhängigkeitsverkündung dieser serbischen Region ist völkerrechtswidrig. Zu diesem Schluss gelangte der spanische analytische Fonds FAES in einem am Freitag veröffentlichten Bericht.

„Es ist sogar schwer vorstellbar, dass spanische Offiziere weiterhin die Separatisten im Kosovo schützen, d. h. diejenigen, die in flagranter Weise gegen die internationalen Vereinbarungen verstoßen und die Unabhängigkeit in Verletzung des UNO-Standpunktes ausgerufen haben“, heißt es im Bericht des führenden spanischen Forschungszentrums.

„Die KFOR-Mission war zum Schutz des Friedens und nicht zum Schutz der Separatisten in das Kosovo geschickt worden, insofern hat diese Mission jeden Sinn verloren“, wird im Bericht des Fonds betont, der von Ex-Premier Jose Maria Aznar geleitet wird.

„Werden die spanischen Militärs etwa auf dieselbe Weise die Terroristen im Baskenland in Schutz nehmen, sollten diese ihre Unabhängigkeit verkünden? Und werden sie etwa dabei die Anhänger einer Einheit Spaniens bekämpfen?“, fragen die Verfasser.

„Das spanische Militärkontingent, das seit 1999 im Kosovo präsent ist, unterstützt eine illegitime Abtrennung der Region von Serbien und verstößt damit gröblich gegen die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates.“

Gegenwärtig halten sich 550 spanische Friedenssoldaten im Kosovo auf.

Die spanische Regierung hatte zwar die Unabhängigkeit der Republik Kosovo nicht anerkennt, erklärte aber zugleich, sie werde die Truppen aus der Region vorerst nicht abziehen.

Gleichzeitig nahmen aber spanische Militärangehörige an der Niederschlagung von Protesten der serbischen Bevölkerung gegen die Verkündung der Unabhängigkeit der Provinz teil.

Die Unabhängigkeitserklärung war von den Separatisten im Baskenland und in Katalonien enthusiastisch begrüßt worden. Wie sie erklärten, wollen sie dem Beispiel der serbischen Provinz folgen.

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Nato will Meinung der Ukrainer über Beitritt des Landes manipulieren – Abgeordneter

Verfasst von Kris Roman am April 11, 2008

Die Nato versucht gewaltsam die Meinung der Ukrainer zu ändern, von denen der Großteil gegen einen Beitritt des Landes zu dieser Organisation ist.

Das sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (Russlands Parlamentsunterhaus), Konstantin Kossatschow, in einer Videobrücke zwischen Moskau und Berlin, die RIA Novosti organisiert hatte.

Der Parlamentarier betonte, dass die Situation sowohl in der Ukraine als auch in Finnland ähnlich sei, wo „viele Politiker für einen Nato-Beitritt ihres Landes sind“. Der US-Kongress habe jedoch nur in Bezug auf die Ukraine und nicht zu Finnland einen Beschluss zur Unterstützung dieses Vorhabens gefasst.

Dies zeuge, so Kossatschow, von der Anwendung doppelter Standards seitens der Nato.

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Nato-Erweiterung bedroht Russland

Verfasst von Kris Roman am April 11, 2008

 

Moskau betrachtet das Heranrücken des Militärblocks Nato an Russlands Grenzen als eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit des Landes.

Das erklärte Michail Kamynin, der offizielle Sprecher des Außenministeriums, in einem RIA-Novosti-Interview im Vorfeld eines Moskau-Besuchs des ukrainischen Außenministers Wladimir Ogrysko.

„Der Kurs der ukrainischen Staatsführung auf eine Integration in die Nato“ sei eines der Probleme in den Beziehungen zwischen Moskau und Kiew, betonte der Sprecher.

Der russische Standpunkt zu dieser Frage sei beim jüngsten Nato-Gipfel in Bukarest und beim letzten Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit US-Präsident George Bush in Sotschi ausführlich dargelegt worden, hieß es.

„Er besteht darin, dass das Auftauchen des starken Militärblocks vor unseren Grenzen als eine unmittelbare Bedrohung für Russlands Sicherheit aufgenommen wird“, sagte Kamynin.

„Die Erklärungen, dieser Prozess sei nicht gegen Russland gerichtet, können uns nicht zufrieden stellen“, sagte er.

 

 

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Russlands Vizeaußenminister: Kiew und Tiflis haben keine Chancen für Nato-Beitritt

Verfasst von Kris Roman am April 10, 2008

Georgien und die Ukraine haben nach Ansicht Moskaus keine Chancen, eine Einladung in die Nato zu bekommen.

Das erklärte Russlands Vizeaußenminister Wladimir Titow am Donnerstag in Athen.

„Wir sehen nicht, wie diese Länder eingeladen werden könnten. Im ukrainischen Fall ist es offensichtlich, dass eine Mehrheit der Bevölkerung gegen den Nato-Beitritt ist“, sagte der Diplomat. „Das Gleiche gilt auch für Georgien: Einige Teile dieses Landes lehnen das ab. Insofern denke ich, dass sie keine Chancen haben.“

„Russland teilt nicht die Ansicht, dass die Nato-Erweiterung eine Antwort auf alle internationalen Herausforderungen wäre. Wir können nicht einfach mit der bloßen Erweiterung gegen die internationalen Herausforderungen ankämpfen. Wir haben einen anderen Standpunkt zum Problem der Gewährleistung von Frieden und Stabilität in der heutigen Welt“, so der Diplomat.

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Lawrow: Russland will NATO-Mitgliedschaft von Ukraine und Georgien verhindern (Zusammenfassung)

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

Russland wird laut Außenminister Sergej Lawrow alles nur Mögliche unternehmen, um eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und Georgiens zu verhindern.

„Wir werden versuchen, eine drastische Verschlechterung unserer Beziehungen zur Allianz, zu ihren wichtigsten Mitgliedern und zu unseren Nachbarn nicht zuzulassen, sollte die Aufnahme von Kiew und Tiflis in die NATO doch noch beschlossen werden“, sagte Lawrow am Dienstag in einem Interview für den Radiosender „Echo Moskwy“.

„Die NATO-Bestrebungen Georgiens und der Ukraine sind der wichtigste Reizfaktor, der zu einem regelrechten Problem in den Beziehungen zu jenen NATO-Ländern werden könnte, die die Entscheidung über die Aufnahme von Kiew und Tiflis in die Allianz durchsetzen wollen.“ Lawrow erinnerte daran, dass das Bündnis vor dem Bukarester Gipfel erklärt hatte, niemand habe das Vetorecht beim NATO-Beitritt Georgiens und der Ukraine, und diese Länder würden selber entscheiden, ob sie beitreten oder nicht.

„Indes sind etwa 70 Prozent der Bevölkerung der Ukraine gegen eine NATO-Mitgliedschaft des Landes. (Die von Georgien abtrünnigen Republiken) Abchasien und Südossetien wollen nicht einmal davon hören, dass Georgien zu einem NATO-Mitglied wird. Sie wollen nicht, dass sie unter dem NATO-Schirm zurück in den Staatsverband Georgiens gepfercht werden.“

„Zuvor hatten NATO-Länder erklärt, dass über die Mitgliedschaft der Ukraine und Georgiens in der Allianz ihre Völker selber entscheiden werden. In Bukarest wurde eine andere Erklärung abgegeben, wonach diese beiden Länder NATO-Mitglieder werden. Das ist ein Verzicht auf die eigene Logik, das ist eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten dieser Länder“, sagte Lawrow.

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Ukraine verletzt Freundschaftsvertrag mit Russland – Parlamentsleitung der Krim

Verfasst von Kris Roman am April 9, 2008

Die Ukraine erfüllt die Festlegungen des Vertrages über Freundschaft und Zusammenarbeit mit Russland nicht, die die Wahrung der Interessen der russischen und russischsprachigen Bevölkerung des Landes betreffen.

Das erklärte der Vizevorsitzende des Obersten Rates der Krim, Sergej Zekow, am Dienstag in einer Pressekonferenz in Simferopol. Zekow ist auch Leiter der gesellschaftlichen Organisation „Russische Gemeinde der Krim“.

Zuvor hatte der Minister für Bildung und Kultur der Ukraine, Iwan Wakartschuk, erklärt, dass sich die Hochschulen des Landes im Laufe von drei Jahren auf den Unterricht in Ukrainisch umstellen müssen. Heute erfolgt der Unterricht an den Hochschulen im Süd- und Ostteil der Ukraine vorwiegend in Russisch.

Das Verfassungsgericht der Ukraine hatte bereits beschlossen, dass alle ausländischen Filme, die in den Kinos des Landes gezeigt werden, in ukrainischer Fassung laufen müssen. Der nationale Rat der Ukraine für Rundfunk und Fernsehen forderte, dass die TV-Programme und Fernsehfilme in ukrainischer Sprache mindestens 75 Prozent der Sendezeit ausfüllen müssen.

Wie Zekow am Dienstag sagte, werden die wichtigsten Vertragspunkte nicht eingehalten. „Die Ukraine erfüllt absolut nicht den Vertragspunkt 12, in dem es um den Schutz der kulturellen und sprachlichen Urwüchsigkeit der nationalen und Sprachminderheiten geht“, stellte er fest.

„Wenn die Situation sich auch weiter so entwickelt, sehe ich keinen Sinn für Russland, den (Freundschafts-)Vertrag zu verlängern“, resümierte der Vizechef des Parlaments im Gebiet Krim.

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