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Archiv für die Kategorie ‘Hochfinanz umkreist Rußland : Georgien’

Russlands Militäraufklärung zählt 3000 tote georgische Soldaten

Verfasst von Kris Roman am September 15, 2008

Die Verluste der georgischen Armee und georgischen Sicherheitskräfte sollen sich nach dem Angriff auf Südossetien und den anschließenden Kämpfen auf etwa 3 000 Mann belaufen.

„Laut Angaben aus verschiedenen Quellen hat die georgische Armee und die anderen bewaffneten Strukturen dieses Landes bis zu 3 000 Mann als Folge des Überfalls auf Südossetien verloren“, verlautete am Montag die russische Militäraufklärung.

„Zugleich ist die georgische Staatsführung bemüht, die Dimension ihrer Verluste zu verheimlichen und gibt offiziell Verluste mit nur etwa 70 Toten an“, stellte ein Sprecher der Militäraufklärung fest.

Über die realen Zahlen verfügen auch die Verbündeten Georgiens, die Tiflis bei der Vorbereitung auf die bewaffnete Aggression unterstützt haben.

Außerdem haben viele der georgischen Militärs, die als vermisst gelten, Fahnenflucht begangen. „Die georgische Polizei fahndet derzeit nach ihnen.“

Der Sprecher führte die hohen Verluste auf einen schlechten Stand der Vorbereitung und eine schlechte Kampfmoral der georgischen Soldaten zurück.

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Putin verwundert über US-Amerikaner in kaukasischer Konfliktzone

Verfasst von Kris Roman am September 13, 2008

 

Nach Angaben von Russlands Premier Wladimir Putin haben sich US-Amerikaner unerlaubterweise im georgisch-ossetischen Konfliktraum aufgehalten.

Wie Putin in einem Interview für die französische Tageszeitung „Le Figaro“ erklärte, gibt es dokumentarische Beweise dafür.

Nach Aussage des russischen Premiers waren US-Amerikaner in der Pufferzone, in der laut früheren internationalen Abkommen sich nur drei Kategorien von Personen aufhalten durften: Ortsbewohner, Friedenssoldaten und OSZE-Beobachter.

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Russland setzte Präzisionswaffen bei Luftangriffen in Georgien ein

Verfasst von Kris Roman am September 13, 2008

Russlands Luftwaffe hat während des Südossetien-Kriegs Präzisionswaffen für Angriffe auf ein georgisches Flugzeugwerk und einen Flugplatz nahe Tiflis eingesetzt.

Wie der Vizechef des russischen Generalstabs, Anatoli Nogowizyn, am Samstag RIA Novosti mitteilte, kam dabei kein Zivilist zu Schaden.

Ihm zufolge flog die Luftwaffe in der Nacht vor der Anwendung der Präzisionswaffen massive Angriffe auf Stützpunkte der georgischen Truppen.

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Nach Südkaukasus-Krieg: Saakaschwili führt Säuberungen in Armee durch – Rogosin

Verfasst von Kris Roman am September 10, 2008

 

Auf Befehl von Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hin werden in der georgischen Armee gegenwärtig Säuberungen durchgeführt.

Das sagte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin am Mittwoch in Brüssel. „Nach uns vorliegenden Angaben hat die georgische Staatsanwaltschaft bereits etwa 4000 Strafverfahren eingeleitet… Höchstwahrscheinlich geht es darum, dass sich mehrere Reservisten einfach geweigert hatten, auf die friedliche Bevölkerung (in Südossetien) zu schießen.“ Rogosin zufolge „war die georgische Armee durch die Befehle demoralisiert, die sie erfüllen musste“.

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Neue Details zu Georgiens Plan für Giftanschlag auf Wasserversorgung in Südossetien

Verfasst von Kris Roman am September 5, 2008

 

Um Zchinwali vor der Offensive zu demoralisieren, wollten georgische Sondereinheiten nach Angaben der südossetischen Sicherheitsbehörden das Wasser in der Stadt vergiften.

„Uns liegt ein Plan vor, der nach der Zerschlagung der georgischen Truppen beschlagnahmt wurde. Demnach sollte die Wasserversorgung von Zchinwali bei einer Ausnahmesituation gekappt werden. Eine bewaffnete Aggression gegen die Republik ist auch eine Ausnahmesituation“, so der südossetische Generalstaatsanwalt Taimuras Chugajew am Freitag.

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Nato-Kommandoschiff erreicht Georgien – Russland vermutet Waffentransport

Verfasst von Kris Roman am September 5, 2008

 

Die USS Mount Whitney hat die georgische Küste erreicht: Russland verdächtigt das Nato-Kommandoschiff, heimlich Waffen nach Georgien zu bringen.

„Das Kommandoschiff der 6. Flotte der US-Marine, die USS Mount Whitney, hat nach einigen Manövern vor Georgiens Küste im Hafen von Poti Anker gesetzt“, sagte ein Stabmitarbeiter der russischen Schwarzmeerflotte am Freitagnachmittag RIA Novosti.

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Georgien wollte vor Einfall in Südossetien 300 Panzer von Israel

Verfasst von Kris Roman am September 4, 2008

 

Israel hat alle Waffenlieferungen nach Georgien eine Woche vor Ausbruch des Südossetien-Krieges gestoppt. Dies gab die israelische Botschafterin in Russland, Anna Asari, am Donnerstag bekannt.

„Eine Woche vor Beginn des Konfliktes wurde beschlossen, alle Waffenlieferungen an Georgien einzustellen“, teilte Asari mit. „Als Beispiel kann ich Ihnen sagen, dass Georgien ein paar Monate vor dem Konflikt auf den Verkauf von 300 Kampfpanzern Merkava drängte. Wir haben dies jedoch nicht bewilligt“, sagte Asari in ihrem Vortrag an der Internationalen Universität in Moskau.

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Schnellere Zerschlagung der georgischen Armee möglich gewesen

Verfasst von Kris Roman am September 3, 2008

Russische Truppen hätten die georgische Armee während des Südossetien-Kriegs schneller zerschlagen können, hätte der Gegner seine Stellungen außerhalb der Ortschaften gehabt.

Dies sagte der russische Hauptmilitärstaatsanwalt, Sergej Fridinski, am Mittwoch.

„Ich denke, dass die georgische Armee viel schneller bekämpft gewesen wäre, wenn den russischen Truppen keine Dörfer sowohl mit ossetischer als auch mit georgischer Bevölkerung im Wege gestanden hätten. Die Einheiten wurden durch ihre Stellungen in den georgischen Ortschaften gerettet“, sagte Fridinski bei einer von der RIA Novosti organisierten Videobrücke.

In der Nacht zum 8. August waren georgische Truppen in Südossetien einmarschiert und nahmen deren Hauptstadt Zchinwali unter schweren Beschuss. Georgien konnte erst nach der Verstärkung des russischen Friedenskontingents zum Frieden gezwungen werden.

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Angriff auf Südossetien kostet Georgien eine Milliarde US-Dollar

Verfasst von Kris Roman am September 3, 2008

 

Georgien schätzt seinen wirtschaftlichen Gesamtschaden infolge des Südossetien-Krieges auf eine Milliarde US-Dollar.

Das berichtet die Zeitung Wall Street Journal (WSJ) am Mittwoch unter Verweis auf den georgischen Premierminister Wladimir Gurgenidse.

Der Zeitung zufolge sind die Devisenreserven der georgischen Regierung infolge des Krieges um 350 Millionen Dollar auf 1,12 Milliarden Dollar geschrumpft. Das georgische Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr nur noch um neun Prozent statt den zuvor erwarteten 9,3 Prozent zunehmen.

Noch schwerere Verluste könne die zu erwartende Kapitalabwanderung mit sich bringen, denn ausländische Investoren seien die Haupttriebkraft des Wirtschaftswachstums, schreibt die Zeitung.

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Georgische Drohne über Zchinwali abgeschossen

Verfasst von Kris Roman am August 28, 2008

Eine georgische Drohne ist in der Nacht zum Donnerstag über Zchinwali abgeschossen worden. Südossetiens Innenministerium wirft Georgien die Planung von Terror- und Sabotageakten vor.

Wie der amtierende Innenminister Michail Mindsajew mitteilte, wurde eine Drohne aus dem Süden kommend gegen 01.00 Uhr abgeschossen.

Mindsajew wies auch darauf hin, dass mehrere bewaffnete Gruppen im Auftrag der georgischen Führung nahe Zchinwali agieren: „Um Sabotageakte und Terroranschläge zu verhindern, stellen die südossetischen Sicherheitsbehörden Spezialeinheiten zusammen“.

Am Mittwochnachmittag hatte Russlands Generalstabchef Anatoli Nogowizyn bereits über eine georgische Drohne über Südossetien berichtet. Bei dem 30-minütigen Flug habe sich um einen Versuch gehandelt, russische Truppenstellungen aufzuklären.

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5.000 Beweise für georgische Aggression in Südossetien sichergestellt

Verfasst von Kris Roman am August 28, 2008

Russische Ermittler haben massenhaft Beweisstücke für die georgische Aggression in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali gesammelt, darunter Nato-Munition und Dokumente in Englisch.

„Der Angriff der georgischen Einheiten auf das russische Friedensbataillon in der südossetischen Hauptstadt wurde durch die Ermittlungen völlig bestätigt“, sagte der Chef des Untersuchungsausschusses bei der russischen Staatsanwaltschaft, Alexander Bastrykin, am Donnerstag.

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Experte: USA probten in Georgien Überfall auf Iran

Verfasst von Kris Roman am August 27, 2008

Iranian Resistance
http://iranresistance.wordpress.com/

Mit ihrer Provokation in Georgien haben die USA und andere Nato-Staaten einen Angriff auf Iran geprobt.

Das vermutet der Präsident der russischen Akademie für geopolitische Probleme, Leonid Iwaschow, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti.

Ein großer Konflikt stehe bevor. „In den USA und Nato-Staaten laufen Vorbereitungen von strategischem Ausmaß“, führte der Experte aus. „Die Operation, die der Westen in Georgien gegen Russland durchführte, war eine Probe für den Angriff auf Iran.“

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Südossetien meldet Invasion georgischer Sicherheitskräfte

Verfasst von Kris Roman am August 25, 2008

Nach dem Abzug der russischen Truppen sind georgische Sicherheitskräfte am Montag in den Leninogorski-Kreis in Südossetien einmarschiert.

Das teilte der kommissarische südossetische Regierungschef Boris Tschotschijew RIA Novosti mit.

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Konflikt in Südossetien hat geopolitische Änderungen zur Folge – Experten

Verfasst von Kris Roman am August 23, 2008

Der Konflikt in Südossetien hat nach Expertenansicht gewisse geopolitische Änderungen in der Welt von heute zur Folge gehabt.

Die Fähigkeit der NATO, der UNO und der Europäischen Union (EU), auf Herausforderungen an die Sicherheit zu reagieren, sei in Zweifel gezogen worden, urteilten Experten von der Internationalen Krisengruppe (ICG). „Die gegenwärtige Rhetorik in Moskau und in westlichen Hauptstädten erinnert unheilvoll an die Zeiten des Kalten Krieges und bringt nichts für die Beilegung der Krise auf dem Territorium Georgiens oder für die Wiedergutmachung des Schadens, der der europäischen Sicherheit zugefügt wurde“, sagte ICG-Präsident Gareth Evans.

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Chronik des Krieges in Südossetien

Verfasst von Kris Roman am August 23, 2008

Mehr als 2000 Tote, Zehntausende Flüchtlinge und ruinierte Städte. So sind die Ergebnisse des jüngsten Kaukasus-Krieges.

Am heutigen Dienstag präsentierte der russische Generalstab dem US-Botschafter in Moskau, John Byerly, die Chronik des Krieges in Südossetien. Wie der stellvertretende Generalstabschef Anatoli Nogowizyn mitteilte, hat der amerikanische Botschafter die Chronik akzeptiert. Diese sei den amerikanischen Angaben nah.

8. August

00:06 Die in den Grenzsiedlungen Nikosi und Ergneti stationierten georgischen Verbände nehmen die südossetische Hauptstadt Zchinwali und weitere Orte unter schweren Beschuss. Vertreter der nicht anerkannten Republik melden, dass georgische Truppen Zchinwali stürmen.

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US-Botschafter: Russlands Reaktion auf Georgiens Einmarsch in Südossetien war begründet

Verfasst von Kris Roman am August 22, 2008

Entgegen der eindeutigen Kritik der US-Administration hat der amerikanische Botschafter in Moskau, John Byerly, die Reaktion Russlands auf Georgiens Angriff überraschend als begründet bezeichnet.

„Die russischen Truppen haben auf den Überfall auf die Friedenssoldaten in Südossetien wohl begründet geantwortet“, sagte Byerly in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung „Kommersant“. Dabei betonte er jedoch, Russland sei zu weit gegangen und habe die territoriale Einheit Georgiens in Gefahr gebracht.

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Opferzahl in Südossetien nicht überschaubar – 215 Tote auf georgischer Seite

Verfasst von Kris Roman am August 20, 2008

Die Gefechte im Kaukasus haben nach Angaben des Parlaments in Tiflis 215 Todesopfer auf der georgischen Seite gefordert. In Südossetien steht die Zahl der Opfer nicht fest: Ermittler klären derzeit, wie viele Leichen in jedem Grab liegen.

Der Vorsitzende des georgischen Parlamentsausschusses für Verteidigung und Sicherheit, Giwi Targamadse, teilte am Mittwoch mit, im Kaukasus-Krieg seien 133 georgische Soldaten, 13 Mitarbeiter des Innenministeriums sowie 69 Zivilisten getötet worden. Targamadse sprach auch von 1469 Verletzten. 1199 von ihnen seien Soldaten.

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Kontakte zwischen Georgiens Geheimdiensten und Terroristen in Russland vermutet

Verfasst von Kris Roman am August 19, 2008

Russlands Sicherheitsdienste haben den Verdacht, dass ihre georgischen Kollegen versuchen, mit Terroristenführern im Nordkaukasus in Kontakt zu treten, um die Situation in dieser Region zu destabilisieren.

Das erklärte ein ranghoher Sprecher der russischen Sicherheitsstrukturen in einem RIA-Novosti-Gespräch.

Zuvor hatte der FSB am Mittwoch über die Festnahme eines georgischen Spions in den Reihen der russischen Armee berichtet.

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Fünf-Tage-Krieg im Kaukasus kostet Russland Milliarden

Verfasst von Kris Roman am August 19, 2008

Der jüngste fünftägige Kaukasus-Krieg hat Russland schätzungsweise 12,5 Milliarden Rubel (rund 347 Millionen Euro) gekostet. Das berichtet die Moskauer Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch mit Verweis auf unabhängige Experten.

Mit der Schätzung der Kriegskosten waren zehn Spezialisten des Zentrums für Strategie- und Technologieanalyse beauftragt worden, teilte der Direktor des Zentrums, Ruslan Puchow, der Zeitung mit. Laut vorläufigen Schätzungen kostete der Krieg Russland täglich 2,5 Milliarden Rubel (ca. 69 Millionen Euro).

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Belgischer Außenminister: Nato-Aufnahme Georgiens viel zu riskant

Verfasst von Kris Roman am August 18, 2008

Nach Ansicht des belgischen Außenministers Karel de Gucht wäre es nicht zweckmäßig, Georgien den Status eines Nato-Kandidaten zu gewähren. „Es wäre an sich riskant, ein Land in die Nato aufzunehmen, das sich manchmal zu unkontrollierten Handlungen hinreißen lässt“, zitiert ihn die Zeitung „Le Soir“ am Mittwoch.

Dies ist die erste öffentliche Äußerung eines ranghohen Vertreters eines Nato-Mitgliedslandes nach der Dringlichkeitssitzung des Nato-Rates am Dienstag, in der Russlands Vorgehen in Südossetien überaus scharf kritisiert wurde.

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Israel investiert in Georgien

Verfasst von Kris Roman am August 17, 2008

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem

Israel soll Georgien auch mit Schnellfeuergewehren versorgt haben.

Die „Grusinier“ haben keinen allzu guten Ruf in Israel. Deutsche Polenwitze klingen harmlos im Vergleich zu den Witzen, die man sich in Israel über die „Grusinier“ erzählte, als massenweise georgische Juden nach dem Zusammenbruch der UdSSR einwanderten. Lascha Gevnia, vor zwei Jahren noch Botschafter in Tel Aviv und heute Abgeordneter im georgischen Parlament, ärgerte sich so sehr über die abschätzigen Witze, dass er offiziell beim israelischen Außenministerium beantragte, sein Land künftig nur noch Georgien zu bezeichnen und nicht mehr „Grusia“, wie es neben Israel allein die Russen täten. Der Bitte wurde stattgegeben.

Viele nach Israel eingewanderte Georgier sind Geschäftsleute und so entwickelten sich vor etwa sieben Jahren enge Militärbeziehungen. Georgien galt als freundschaftlich gesinntes Land mit relativ viel Geld, dem ohne Bedenken militärisches Hightech verkauft werden könne.

Verteidigungsminister hat Finger im Spiel

Nach Angaben der Zeitung Jedijot Achronot, die dem Thema eine ganze Doppelseite widmete, habe der georgische Verteidigungsminister Davit Keseraschwili bei den Militärgeschäften eine entscheidende Rolle gespielt. Als Kind wanderte er nach Israel aus, wohnte bei seiner Großmutter in Cholon südlich von Tel Aviv und besuchte die Kugel-Schule.

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Georgien hat sein Kriegspotenzial überschätzt

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Alexander Chramtschichin für RIA Novosti

Die Ereignisse der letzten Tage in Südossetien lassen einige vorläufige Schlussfolgerungen zu.

Eine davon lautet: Georgiens Präsident Michail Saakaschwilli hat das Kriegspotenzial seiner Armee weit überschätzt. Wohl wahr, während Saakaschwillis Präsidentschaft haben die georgischen Streitkräfte einen großen Schritt zu einer richtigen Armee hin gemacht und weg vom bewaffneten Gesindel des Präsidenten Swiad Gamsachurdia.

Nichts desto trotz ist die Stärke jener Teilen der georgischen Armee, die einigermaßen gut ausgebildet sind, sehr begrenzt. Die Anzahl der einsatzfähigen Kriegstechnik ist ebenfalls begrenzt. 90 Prozent davon sind veraltet und entsprechen nicht den Anforderungen der Zeit.

Saakaschwillis Plan war klar: Die nicht weit von der russischen Grenze entfernte südossetische Provinzhauptstadt Zchinwali unter seine Kontrolle zu bringen, dort eine provisorische Regierung unter der Leitung des Georgien-treuen Dmitri Sanakoew als legimiter Nachfolger einzusetzen und den Rest der Republik als eine von Russland besetzte Zone zu belassen.

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Westliche Presse ändert Berichterstattung über Südossetien-Krieg

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

RIA Novosti

Die westliche Presse, die in den ersten Tagen der Kämpfe in Südossetien die Gegenoffensive Russlands kategorisch verurteilte, ändert den Ton in ihrer Berichterstattung.

Obwohl die meisten europäischen und amerikanischen Zeitungen nach wie vor Medwedew der unverhältnismäßigen Gewaltanwendung beschuldigen und ihm vorwerfen, Tiflis seine Bedingungen aufzuzwingen, stellen einige Zeitungen die Entscheidungen der georgischen Regierung in Frage.

Die „New York Times“ ist der Ansicht, dass Russland durch sein Einverständnis zur Feuereinstellung kurz vor einer umfassenden Invasion Halt gemacht hat, die eine neue Konfrontation mit dem Westen provoziert hätte, wie zu Zeiten des Kalten Krieges. Der Beschluss des georgischen Staatschefs Michail Saakaschwili über den Beginn der Kampfhandlungen in Südossetien müsse jedoch auch Kritik unterzogen werden, da er „ungerechtfertigt provokativ“ gewesen sei, so die US-Zeitung.

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Der Kaukasus und der Einfluss der Großmächte

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Michail Logvinov für RIA Novosti). Was macht den Kaukasus für die Großmächte so attraktiv?

Ressourcen und geostrategische Absicherung gegenüber den islamischen Staaten und Russland sowie umgekehrt gegen die westliche Vormacht erklären das Engagement der Großmächte im Kaukasus.

Der äußere Einfluss fremder Mächte gehört zu einer der Konstanten der Entwicklung in der Kaukasus-Region. Die zweite Variable macht die innere Entwicklung aus, die in Europa, Amerika und auch in Russland fehl wahrgenommen oder durch ein Prisma des spezifischen Teilwissens gesehen wird.

Deshalb machte sich ein Autorenkollektiv des von Marie-Carin von Gumppenberg und Udo Steinbach herausgegebenen Buches „Der Kaukasus. Geschichte – Kultur – Politik“ (Verlag C.H. Beck, 2008) zur Aufgabe, „das skizzenhafte, häufig auch überzeichnete Bild vom Kaukasus mit Fakten zu untermauern oder, wo nötig, mit Argumenten zurückzuweisen und Fehlwahrnehmungen beim Namen zu nennen“.

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Venezuela: USA haben Georgien zum Südossetien-Krieg aufgestachelt

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Venezuela verurteilt den georgischen Einfall in Südossetien und sieht in den USA den Hauptverantwortlichen für den Konflikt. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung der venezolanischen Regierung hervor.

„Der heimtückische bewaffnete Überfall Georgiens auf Südossetien hat zum Ausbruch eines Krieges in der kaukasischen Region geführt“, heißt es im Dokument. „Der Konflikt wurde auf Anweisung der US-Regierung geplant, vorbereitet und ausgeführt. Die USA waren vom Wunsch, den Frieden zu wahren, weit entfernt und setzten sich das Ziel, eine Aggression der georgischen Staatsführung anzuzetteln.“

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EIL – Fünf US-Militärtransporter „mit diversen Gütern“ in Tiflis gelandet

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Fünf amerikanische Militärtransporter des Typs C-17 sind am Freitag mit diversen Gütern in Tiflis gelandet. Das teilte Generaloberst Anatoli Nogowizyn, Vizegeneralstabschef der Streitkräfte Russlands, am Freitag auf einer RIA-Novosti-Pressekonferenz mit.

„Man würde gern wissen, was es für Güter sind, wir verfügen aber über keine Informationen darüber“, hieß es.

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Keine Streubomben von Russland im Kaukasus eingesetzt

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Der Generalstab hat Berichte dementiert, laut denen die russische Armee bei ihrem Einsatz in Südossetien und Abchasien Streubomben eingesetzt haben soll.

„Wir haben niemals Streubomben eingesetzt, zumal auch gar keine Notwendigkeit dafür bestand“, sagte der stellvertretende Generalstabschef Anatoli Nogowizyn am Freitag mit Blick auf die jüngste Erklärung von Human Rights Watch. Die Organisation behauptet, die russische Seite hätte im Südossetienkrieg diese Munition eingesetzt.

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Georgische Soldaten verminten Kellereingänge von Wohnhäusern

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Georgische Truppen haben vor ihrem Abzug aus Zchinwali viele Gebäude und besonders gezielt Kellereingänge vermint, sodass die sich dort versteckt haltenden Zivilisten nicht hinaus oder früher gerettet werden konnten.

Dies teilte der Vizechef des russischen Generalstabs, Anatoli Nogowizyn, RIA Novosti am Freitag mit.

„Die georgischen Truppen verminten verschiedene Objekte, darunter auch zivile. Wir entdeckten mehrere verminte Keller, in denen sich Menschen befanden… Unsere Soldaten, die stöhnende Verletzte hörten, konnten nicht schneller in die Keller eindringen, weil die Eingänge vermint worden waren“, sagte Nogowizyn.

Ihm zufolge hatte die georgische Armee dabei verschiedene Minentypen verwendet, daher verläuft die Räumung von Minen sehr langsam.

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Wie kann der Westen Russland zum Truppenabzug aus Georgien zwingen? – Russlands Presse

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Medien und Experten haben nach dem Krieg in Südossetien vorgeschlagen, Druck auf Russland zur Veränderung seiner Georgien-Politik auszuüben, schreiben russische Zeitungen am Freitag.

In Russland hält man solche Rezepte für aussichtslos und erklärt den Lärm um diesen Konflikt mit dem Wahlkampf in den USA. Einige US-Diplomaten meinen, dass es in Moskau Kräfte gebe, denen die Rückkehr zu einem Kalten Krieg nichts ausmache.

Ariel Cohen, Experte der Heritage Foundation, schreibt: „In Frage kämen die Olympischen Spiele in Sotschi, die Aufnahme Russlands in die WTO, die Zugehörigkeit Russlands zur G8 sowie russische Unternehmen auf großen Weltmärkten.“

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Saakaschwili – „Feigling im Rosenfell“

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Tatjana Sinizyna, RIA Novosti

Michail Saakaschwili hob den Blick gen Himmel und sah das dunkle Kreuz eines Flugzeugs: „Mein Gott, die Russen!“

In diesem Augenblick hatte der georgische Präsident sogar vergessen, dass auch sein Land Flugzeuge hat. Offenbar wachte denn auch eines davon von oben über die hohe Mission, die der Präsident am 11. August zusammen mit Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner ausübte.

Die sie begleitenden ausländischen Journalisten waren gerufen worden, um die Ergebnisse der barbarischen russischen Bombardierungen in Augenschein zu nehmen.

Die Ausmaße der „Barbarei“ waren etwas enttäuschend, da die russischen Flugzeuge nur Militäranlagen trafen und nicht die Wohnviertel der Heimatstadt von Josef Stalin. Sicherlich schämten sich die Kollegen von CNN nicht, zu einem schmutzigen betrügerischen Trick zu greifen und Bilder aus dem vernichteten Zchinwali für Zerstörungen in der Stadt Gori auszugeben. Aber das ist schon eine Frage ihres beruflichen Gewissens.

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Hisbollah: USA und Israel stehen hinter Ereignissen in Südossetien

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Der Generalsekretär der libanesischen Schiitenbewegung Hisbollah, Hassan Nasrallah, bezeichnet den Südossetienkrieg als das Ergebnis „amerikanischer Ränkespiele“.

Wie er am Donnerstagabend in einer Rede anlässlich des zweiten Jahrestages der Beendigung des libanesisch-israelischen Krieges 2006 erklärte, erfolgen alle Handlungen der USA „koordiniert mit Israel“ und sind im Endeffekt darauf gerichtet, „den jüdischen Staat zu retten“ und „dessen Interessen zu sichern“.

„Georgien kämpft mit israelischen Waffen, und Israel hat Instrukteure und Militärs entsandt, die zuvor die Militäroperation gegen den Libanon leiteten“, betonte Nasrallah, dessen Rede von libanesischem Fernsehen übertragen wurde.

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Zwei russische Südossetien-Kämpfer bekommen höchsten Ehrentitel

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat zwei Offiziere für ihre militärischen Leistungen im Südossetienkrieg mit dem Ehrentitel „Held der Russischen Föderation“, dem höchsten russischen Ehrentitel, ausgezeichnet.

Wie der Pressedienst des Kremls am Freitag mitteilte, wurden Major Denis Wetschinow (postum) und Oberstleutnant Konstantin Timerman für Mut und Heldentum mit dem Titel geehrt.

Darüber hinaus wurden mehrere Militärangehörige mit dem Tapferkeitsorden, dem Georgskreuz 4. Grades, dem Verdienstorden 2. Grades und der Schukow-Medaille ausgezeichnet.

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Kaukasus-Krise: US-Geheimdienste werden aktiver

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Die US-Geheimdienste haben ihre Aktivitäten intensiviert, um mehr Informationen über die Entwicklungen im Kaukasus-Krisengebiet zu bekommen.

Wie CNN unter Berufung auf Pentagon-Kreise am Donnerstag berichtete, hätte es in den ersten Tagen des Kaukasus-Konflikts in den USA drastisch an sicheren Geheimdienst-Informationen gemangelt.

„Jetzt werden mehr Informationen gesammelt“, hieß es. Welche Kräfte und Mittel konkret zum Einsatz kommen, wurde nicht präzisiert. CNN-Analytiker vermuteten, dass es sich dabei vor allem um Satellitenaufklärung handelt.

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Saakaschwili macht Südossetien endgültig zum zweiten Kosovo

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

RIA Novosti

Der georgische Präsident Michail Saakaschwili hat selbst dafür gesorgt, dass Südossetien endgültig zu einem zweiten Kosovo geworden ist, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates, Michail Margelow,

am Donnerstag in einem RIA-Novosti-Gespräch.

„Infolge des von Saakaschwili begangenen Mordes an den Osseten“ sei nun die Analogie zum Kosovo perfekt, hieß es.

„Der Westen hat die Einmaligkeit der Kosovo-Selbstbestimmung ausschließlich mit dem Völkermord an den Kosovaren durch die serbische Führung begründet“, so Margelow.

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Russlands Generalstab befürchtet Ausbruch von Seuchen in Südossetien

Verfasst von Kris Roman am August 15, 2008

Der russische Generalstab gab am heutigen Freitag bekannt, dass in Südossetien eine erhöhte Ausbreitungsgefahr von Seuchen besteht.

„Russische Soldaten und Mitglieder anderer Sicherheitsstrukturen erweisen der Zivilbevölkerung der Republik umfassende Hilfe, um das normale und friedliche Leben in der Region wiederherzustellen. Sie führen unter anderem aktive Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionserkrankungen durch. Solch eine Gefahr existiert in der Tat und nimmt sogar zu“, sagte der Vizechef des russischen Generalstabs, Anatoli Nogowizyn, in einer RIA-Novosti-Pressekonferenz am Freitag.

Ihm zufolge bleibt die Lage im Konfliktraum weiterhin kritisch.

„Ich meine in erster Linie die humanitäre Katastrophe, die von den georgischen Bombardierungen und Beschüssen verursacht wurde“, sagte Nogowizyn.

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Türkei will Russland im Kaukasus-Konflikt unterstützen – Erdogan

Verfasst von Kris Roman am August 14, 2008

Die Türkei wird Russland bei der Beilegung des Konflikts in Südossetien die erforderliche Unterstützung erweisen.

Das kündigte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch bei einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Moskau an. Erdogan hält sich zu einem Besuch in der russischen Hauptstadt auf.

„Ich denke, dass wir bei diesem Treffen die Möglichkeit haben werden, die Situation in Südossetien detailliert zu erörtern und einen gewichtigen Beitrag zur (Stabilisierung) in unserer Region zu leisten… In diesem Zusammenhang erklärt sich die Türkei bereit, jede Hilfe zu leisten“, sagte Erdogan.

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Georgier in Russland verurteilen Saakaschwilis Angriff auf Südossetien

Verfasst von Kris Roman am August 14, 2008

Die Union der Georgier in Russland hat den Völkern Südossetiens und Georgiens wegen der tragischen Ereignisse ihr Beileid ausgesprochen und die Politik der georgischen Führung verurteilt.

Das geht aus einem Schreiben der Union hervor, das bei einem RIA-Novosti-Rundtischgespräch zum Thema „Der Krieg in Südossetien aus der Perspektive der Georgier in Russland“ veröffentlicht wurde.

„Wir verstehen den gerechten Zorn, den jeder anständige Mensch in diesen Tagen verspürt, und trauern zusammen mit Euch der Toten und verdammen die georgische Führung, die auf niederträchtigste und tückischste Weise die Gewalt einer tödlichen Waffe auf die schlafende Stadt Zchinwali niederließ“, steht es in dem Schreiben vom Präsidenten der Union der Georgier, Michail Chubutija.

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Exil-Georgier in Russland: Saakaschwili macht Volk zu Zombies

Verfasst von Kris Roman am August 14, 2008

Der Verbandsvorsitzende der Exil-Georgier in Russland, Michail Chubutschia, wirft der Regierung in Tiflis Betrug am Volk vor: Statt einer Übung, von der die Rede war, fanden sich Soldaten in einem Krieg wieder, dessen Ziele sie nicht verstanden.

„Man muss die aktuelle Situation in Georgien verstehen“, sagte Chubutschia, gegenüber RIA Novosti.

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Internationale Presse: Saakaschwili hat sich verkalkuliert

Verfasst von Kris Roman am August 14, 2008

Die meisten Kommentatoren sind sich in einem Punkt einig: Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hat die Lage im Südkaukasus sowie seine Möglichkeiten und das internationale Umfeld falsch eingeschätzt.

STUTTGARTER ZEITUNG

Die UNO, in deren Vereinbarungen das Recht zur Selbstbestimmung eindeutig verankert ist, haben Südossetien ignoriert. Es ist grotesk und gleichzeitig folgerichtig, dass Russland, der allgegenwärtige Sezessionsgegner, nun ein internationales Tribunal fordert, um den Konflikt beizulegen.

Denn der Präzedenzfall Kosovo könnte leicht dazu führen, dass Georgien als großer Verlierer übrig bleibt. Ein internationales Tribunal wird nach dem Überfall Georgiens auf Südossetien feststellen, dass ein Zusammenleben beider Völker künftig schwieriger werden wird. Von da aus ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Unabhängigkeit.

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Israelische Militärinstrukteure: Georgien durch Israel massiv hochgerüstet

Verfasst von Kris Roman am August 14, 2008

Israelische Militärinstrukteure, die rund ein Jahr georgische Soldaten ausgebildet hatten, sind kurz vor dem Beginn der Kampfhandlungen in der abtrünnigen Republik Südossetien in ihre Heimat zurückgekehrt.

Das berichtet die israelische Zeitung „Haaretz“ am Montag unter Berufung auf private Unternehmen, die in Georgien tätig waren.

Es handelt sich dabei unter anderem um die Unternehmen Defensive Shield und Global SCT, an deren Spitze israelische Generäle a. D. stehen, schreibt das Blatt.

Die Zeitung zitiert einen der israelischen Instrukteure, der die Handlungen seiner ehemaligen Zöglinge als ein „Abenteuer“ bezeichnet und ihre Siegeschancen bei der Konfrontation mit der russischen Armee als äußerst gering einschätzt.

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Georgische Aufklärungsdrohne über Zchinwali abgeschossen

Verfasst von Kris Roman am August 14, 2008

Russische Soldaten haben am Mittwoch eine georgische Aufklärungsdrohne über der südossetischen Hauptstadt Zchinwali abgeschossen.

„Trotz aller Behauptungen der georgischen Seite, sie habe alle Kampfhandlungen eingestellt, wurde eine georgische Aufklärungsdrohne am Mittwoch über Zchinwali entdeckt“, sagte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums gegenüber RIA Novosti.

„Russische Friedenssoldaten haben die Drohne abgeschossen“, hieß es.

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Wahrheit und Lügen des Georgien-Krieges

Verfasst von Kris Roman am August 14, 2008

Michail Longin für RIA Novosti

Der aktuelle Krieg im Kaukasus ist von größeren Propagandaschlachten und kleineren, „asymmetrischen“ Informationsgefechten wie zum Beispiel Lügen geprägt.

Die einzige Wahrheit dieses barbarischen Vorgehens ist wohl die, dass der Krieg, der wieder zum Lösungsmittel der regionalen Probleme im Südkaukasus geworden ist, die menschenverachtendste Form der Durchsetzung des politischen Willens ist. Lügen sind dagegen nicht so simpel und von allen sich am Konflikt beteiligten Akteuren wird die eigene Wahrheit propagiert.

Lüge 1: „Eine Militärinvasion wie zu Sowjetzeiten“

Georgien und sein Medienpräsident Saakaschwili lassen nichts unversucht, um der Weltöffentlichkeit das wahre, hässliche Gesicht Russlands vor Augen zu führen. Nachdem die südossetische Hauptstadt aus Panzerkanonen und Sperrfeueranlagen vom Typ „Grad“ beschossen wurde, starteten die georgischen Behörden eine Medienoffensive, die nach einer verwunderlichen anfänglichen Zurückhaltung von mehreren Massenmedien mitgetragen wird.

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Waffenlieferanten für Georgien von Medwedew scharf kritisiert

Verfasst von Kris Roman am August 14, 2008

Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat die Staaten, die Georgien mit Waffen beliefern, scharf kritisiert.

„Als russischer Präsident rechne ich mit einer konstruktiven Haltung unserer Partner. Sie wissen aber nur, wie man Waffen an Georgien liefert“, sagte Medwedew am Donnerstag während eines Treffens mit dem abchasischen Präsidenten Sergej Bagapsch und dem südossetischen Präsidenten Eduard Kokoity im Kreml.

„Doch bewaffnen bedeutet nicht, Frieden wiederherzustellen. Man soll dem Frieden und nicht dem Krieg helfen“, so Medwedew.

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Südossetien – dieser Krieg ist schmutzig, bitter und niederträchtig…

Verfasst von Kris Roman am August 14, 2008

Alan Zorion für RIA Novosti

Wir schreiben den 7. August 2008. In der südossetischen Provinzhauptstadt Zchinwali ist es noch ruhig. Reportage eines Augenzeugen.

Nach tagelangem Beschuss und endlosem Kugelhagel scheint es, als rieche diese Ruhe, als ob man sie einatmen könnte. Ich nehme einen tiefen Atemzug und die Luft füllt meine Lungen. Mein Inneres, das zerknüllt war wie eine leere Zigarettenschachtel, wird dadurch geglättet.

Ich genieße die Ruhe in vollen Zügen. Nur die Mäuse, die irgendwo auf dem Dachstuhl ihrer alltäglichen Beschäftigung nachgehen, stören sie. Kaum zu glauben, dass jemand noch in der Lage wäre, zu leben, als ob nichts gewesen wäre.

Die Nagetiere da oben sind äußerst fleißig, es klingt, als ob sie versuchen, etwas umzustellen oder wegzurollen, als ob sie ebenfalls gehört haben, wie der georgische Präsident Saakaschwilli versprochen hat, nicht mehr auf die Stadt zu schießen. Es wird nicht mehr geschossen, glauben die Mäuse, und das bedeutet: ran an die Arbeit!

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Russischer Geheimdienst jagt georgische Spione

Verfasst von Kris Roman am August 12, 2008

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat eigenen Angaben zufolge zehn georgische Agenten festgenommen. Nach Angaben von Geheimdienstchef Alexander Bortnikow bereiteten diese Terroranschläge in Russland vor.

Neben den Agenten soll auch ein fest angestellter Mitarbeiter des georgischen Geheimdienstes festgenommen worden sein. Dieser habe die Aktionen gelenkt, erklärte Bortnikow.

Den FSB beunruhigt vor allem die Lage in der Kaukasus-Republik Dagestan. Dort sind angeblich bis zu 12.000 ausländische Söldner eingesickert.

„Wir verfügen über die Information, dass aus den Nachbarländern eine Gruppe von 12.000 Kämpfern auf das Territorium von Dagestan gebracht wurde“, erklärte Bortnikow. Zwar nannte der FSB-Direktor keine Namen, um welche Länder es sich handelt, doch nur Georgien und Aserbaidschan grenzen unmittelbar an die russische Teilrepublik Dagestan.

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9.000 russische Soldaten in Abchasien eingerückt

Verfasst von Kris Roman am August 12, 2008

Nach den blutigen Kämpfen um Südossetien rückt nun die zweite abtrünnige Teilrepublik Georgiens, Abchasien, in den Blickpunkt. Inzwischen sind die dort stationierten Friedenstruppen von 3.000 auf 9.000 Mann verstärkt worden.

Insgesamt 9.000 Soldaten und 350 Panzerfahrzeuge seien nach Abchasien abkommandiert worden, teilte Alexander Nowizki, Adjudant des Oberkommandierenden der Blauhelmtruppen im georgisch-abchasischen Konfliktgebiet, mit.

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Russland richtet Flüchtlingslager in Südrussland ein

Verfasst von Kris Roman am August 12, 2008

Bis zum Abend sollen in Südrussland Aufnahmelager für ca. 12.000 Flüchtlinge aus Südossetien fertig sein. Damit betraute Präsident Dmitri Medwedew das Katastrophenschutz- und das Gesundheitsministerium.

Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu sagte auf einer Sitzung im Kreml, es gäbe im Moment noch Probleme mit Medikamenten und Ärzten, aber „das wird gelöst werden“. Zwei Rettungszentren aus den Gebieten Rostow und Wolgograd sowie 48.000 Tonnen humanitärer Hilfe seien auf den Weg gebracht worden, verlautet aus der Pressestelle der Regierung von Nordossetien.

Derweil macht sich der Kinderarzt Leonid Roschal auf den Weg in das Krisengebiet. Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow, will Roschal vor Ort eruieren, welche medizinische Hilfe vonnöten ist. Roschal wurde bekannt durch seine Verhandlungen mit den Geiselnehmern 2004 in Beslan und 2002 im Nordost-Theater an der Dubrowka in Moskau.

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Saakaschwili spielt im Pulverfass mit dem Feuer

Verfasst von Kris Roman am August 12, 2008

Wieder einmal ist es nichts mit dem olympischen Frieden: Während in Peking das größte Sportfest aller Zeiten eingeläutet wird, sterben am Rande Europas Menschen durch Raketen und Luftangriffe.

Georgien hat seinen südossetischen Feldzug offensichtlich mit dem IOC-Kalender abgestimmt – damit die Weltöffentlichkeit schön abgelenkt ist.

Und Michail Saakaschwili bewies sich als hinterhältiger Politiker: Wenige Stunden vor dem erfolgreichen (das heißt gut vorbereiteten) Großangriff verkündete er noch eine einseitige Waffenruhe. Er verfügte, nicht zurückzuschießen, selbst wenn man angegriffen werde. Vier Stunden später rasten erste Raketensalven auf Zchinwali.

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Georgische Agenten wegen Terrorplänen in Russland festgenommen – MEHR

Verfasst von Kris Roman am August 12, 2008

Georgische Geheimdienste haben vor dem Angriff auf Südossetien vor Ort sowie in den angrenzenden Regionen Russlands aktiv Aufklärungsarbeit betrieben.

Zehn georgische Geheimdienstler wurden vom russischen Geheimdienst FSB wegen des Verdachts, Terroranschläge in Russland vorbereitet zu haben, festgenommen. Dies gab FSB-Direktor Alexander Bortnikow am Montag bekannt.

„Wir nahmen neun Agenten der georgischen Geheimdienste fest. Diese Personen erforschten Militärobjekte und bereiteten Terroranschläge auch in Russland vor“, sagte Bortnikow während seines Treffens mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew.

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Russland bewilligt Südossetien 200 Millionen US-Dollar – Rogosin

Verfasst von Kris Roman am August 11, 2008

Die russische Regierung hat mehr als 200 Millionen US-Dollar für die Eindämmung der Folgen der humanitären Katastrophe in der von Georgien abtrünnigen Republik Südossetien bewilligt.

Das teilte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin am Montag in Brüssel mit. Die russische Führung hatte nach der Invasion Georgiens in Südossetien vom Beginn einer humanitären Katastrophe gesprochen. Bislang hätten „einige dutzend“ Flüchtlinge die Grenze zur russischen Teilrepublik Nordossetien passiert, die in der Angst um ihr Leben Häuser in Südossetien verlassen mussten.

In der Nacht zum 8. August waren die georgischen Truppen auf das Territorium Südossetiens einmarschiert und hatten dessen Hauptstadt Zchinwali zerstört. Die Behörden der völkerrechtlich nicht anerkannten Republik sprachen von mehr als 2000 Toten unter der Zivilbevölkerung. Erst nach der Verstärkung der im Krisengebiet stationierten russischen Friedenstruppen mit Kampfjets, Panzern und Soldaten konnte die Invasion Georgiens in Südossetien gestoppt werden. Daraufhin warfen einige westliche Politiker Russland eine „unangemessene Gewaltanwendung“ vor.

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