Verfasst von Kris Roman am Mai 19, 2008

Russland ist nach dem 5:4-Finalsieg gegen Gastgeber Kanada zum zweiten Mal Weltmeister geworden.
Den entscheidenden Treffer am Sonntag in Quebec erzielte Ilja Kowaltschuk nach etwa drei Minuten in der Nachspielzeit. Das russische Team hatte zuletzt 1993 den WM-Titel feiern können.
Die UdSSR-Auswahl hatte zuvor 22 Weltmeisterschaften gewonnen. Titelverteidiger Kanada, der vor dem letzten Drittel noch mit 4:2 in Führung lag, setzte eine Tradition fort: Seit 1986 gelingt es keinem Gastgeberland, die Weltmeisterschaft zu gewinnen.
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Verfasst von Kris Roman am Mai 4, 2008
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St. Petersburg. Mit einem 4:0-Sieg macht Zenit St. Petersburg seinem Namen alle Ehre und schießt Bayern München von Wolke sieben. Aus dem angestrebten Triple der Bayern wird nichts. Stattdessen zieht Zenit ins Finale ein. |
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| Es ist ein böser Absturz für die Bayern. Sie galten als haushoher Favorit im UEFA-Cup. Namen wie Luca Toni, Franck Ribery und Miroslav Klose sind der Fußballwelt seit langem ein Begriff. Mit solchen Stars schien der Gewinn des UEFA-Cups nur ein Spaziergang. Stattdessen gerieten die Bayern kurz vor dem Ziel ins Stolpern. |
Abgeschossen – Bayern schwebten zu hoch
Schon im Viertelfinale hätte für den deutschen Rekordmeister Endstation sein können. Doch die „Dusel-Bayern“ retteten sich gegen Getafe in letzter Sekunde. Zenit hingegen eliminierte zeitgleich Bayer Leverkusen in souveräner Manier. |
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Vorsicht war also angesagt. Doch selbst nach dem schwachen 1:1 in München schwebten die Bayern noch über den Dingen, wähnten sich nach dem Pokalsieg und angesichts ihrer Dominanz in der Bundesliga als unbesiegbar. Zenit – eigentlich der Name für ein russisches Raketensystem – schoss den haushohen Favoriten somit problemlos ab.
Qualitätsproblem der Bundesliga, neue Konkurrenz aus Russland
Die Bundesliga muss nun erkennen, dass sie ein Qualitätsproblem hat. Hinter den großen Ligen hinkt sie schon lange hinterher. Nun bekommt sie auch noch Konkurrenz aus dem Osten. Zenit St. Petersburg ist dank Millionensponsoring von Gazprom qualitativ nicht schlechter bestückt als Bayern München, auch wenn Spielernamen wie Pogrebnjak, Faisulin und Syrjanow außerhalb von Russland wenig bekannt |
| Und auch die anderen Clubs rüsten auf. Millioneneinkäufe sind für Traditionsvereine aus Russland mit Gas-, Öl- und Stahlkonzernen im Rücken kein großes Problem mehr. Zuletzt kaufte Spartak Moskau für eben mal vier Millionen Euro den Herthaner Malik Fathi. Der Wettbewerb wird also härter. Die Zeiten der Geringschätzung des russischen Fußballs sollten zu Ende sein. |
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Verfasst von Kris Roman am April 14, 2008
Der russische Judoka Tamerlan Tmenow hat am Sonntag die Goldmedaille bei der EM in Lissabon gewonnen.
Den Finalkampf gegen den Italiener Paolo Bianchessi beendete Tmenow mit einem Ippon und holte damit das einzige Gold für die russische Mannschaft bei dieser EM.
Im Damen-Wettbewerb zogen zwei Kampfsportlerinnen des russischen Teams ins Finale ein, scheiterten jedoch an ihren Gegnerinnen. Wera Moskaljk (78 Kilogramm) verlor gegen die Deutsche Heidi Wollert und Tea Dongusaschwili (über 78 Kilogramm) zog gegen die Französin Anne Sophie Mondiere den Kürzeren. Zuvor hatte der Russe Alim Gadanow (66 Kilogramm) die Bronzemedaille gewonnen.
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Verfasst von Kris Roman am April 11, 2008
Der russische Fußballverein Zenit Sankt Petersburg hat trotz der 0:1-Rückspielniederlage gegen die deutsche Mannschaft Bayer Leverkusen das Halbfinale des UEFA-Pokals erreicht.
Den einzigen Treffer in dieser Partie erzielte der russische Stürmer von Bayer, Dmitri Bulykin.
Der russische Meister hatte durch den klaren 4:1-Auswärtssieg ausgezeichnete Chancen auf den Einzug ins Halbfinale und hätte das Rückspiel sogar mit zwei Toren Unterschied verlieren können.
Der Trainer des russischen Meisters, der Holländer Dick Advocaat, spricht nun über gute Aussichten seiner Mannschaft im UEFA-Pokal.
„Das ist ein historischer Augenblick. Zenit wird im Halbfinale des UEFA-Pokals spielen. Jetzt ist alles möglich“, sagte Advocaat.
In der nächsten Runde spielt das Team aus der Newa-Metropole gegen den FC Bayern München. Die Elf von Ottmar Hitzfeld konnte sich nur in der Verlängerung mit viel Glück gegen den spanischen FC Getafe durchsetzen. Der italienische Stürmer der Münchener, Luca Toni, traf in der 120. Minute zum 3:3-Endstand.
Dabei musste Getafe nach einer unberechtigten Roten Karte gegen Ruben de la Red fast die gesamte Begegnung mit zehn Mann auskommen, der spanische Außenseiter war dem deutschen Rekordmeister aber dennoch spielerisch überlegen.
Das erste Match des deutsch-russischen Duells findet am 24. April in München statt. Das Rückspiel wird am 1. Mail in Sankt Petersburg ausgetragen.
Im anderen Halbfinale treffen Glasgow Rangers (Schottland) und AC Florenz (Italien) aufeinander.
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