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Archiv für die Kategorie ‘Terrorismus’

Rußland: Gedenkaktion für einen vom System ermordeten Widerstandskämpfer

Verfasst von Kris Roman am Mai 28, 2008

Zwei Jahre ohne Dmitry Borovikov. Vor zwei Jahren, am Abend des 18. Mai 2006, wurde der junge russische Aktivist zum Märtyrer. Getötet durch einen Kopfschuß während einer Polizeiaktion, wurde er nur 22 Jahre alt. Dmitry schloß sich der NS Bewegung im Alter von 16 Jahren an. Fortan engagierte er sich politisch in der “Mad Crowd”, schrieb Artikel für “Made in St. Petersburg” und “Perun’s Rage”. Dem System waren diese Veröffentlichungen seit langem ein Dorn im Auge – 2002 wurden sechs Mitglieder der “Mad Crowd” der Verbreitung nationalistischer und rassistischer Hetzschriften beschuldigt – vergleichbar der in der BRD bekannten “Volksverhetzung”.

Als am 7. April 2006 ein junger Mann aus dem Senegal in St. Petersburg erschossen wurde, waren die Systemwächter sicher, Dmitry Borovikov sei in den Mord verwickelt gewesen. Während einer Polizeiaktion am 18. Mai 2006 wurde Dmitry – seinerseits unbewaffnet – durch einen Kopfschuß ermordet. Seine Schuld an den vorgeworfenen Straftaten wurde nie bewiesen, alle Anschuldigungen erschienen unbegründet. Sein Tod war den Behörden lediglich ein willkommener Anlaß, endlich mehrere nicht aufzuklärende Strafverfahren einstellen zu können.

In Erinnerung an Dmitrys Schicksal kam es am 18. Mai 2008 in verschiedenen Städten und Regionen Rußlands zu Sprüh- und Transparentaktionen. Auch wurden zahlreiche Aufkleber im Stadtgebiet von St. Petersburg angebracht, um auf das bis heute ungesühnte Verbrechen aufmerksam zu machen.
Aus dem Blute der Märtyrer wird einst der Keim der Freiheit sprießen!
Übersetzung: Two years without Dmitry Borovikov

Two years ago on the evening of 18 May in St. Petersburg, young Russian nationalist activist Dmitry Borovikov became a martyr. 22-year-old nationalist was shot in a head by System pig during police operation.

Dmitry joined nationalist Movement at age of 16. He was an active member of Mad Crowd crew, also he was editor of “Made in Saint-Petersburg” and “Perun’s Rage” zines, as truly militant activist he was always ready for all kinds of activism and direct action.

In 2002, 6 members of Mad Crowd were charged with spreading national and racial hatred. Police started to hunt for Dmitry. On 7 April 2006, a student from Senegal was shot dead in St.Petersburg, System pigs were sure that Dmitry Borovikov somehow linked with this incident. On May 18 during police operation, unarmed Dmitry was murdered. His guilt in all crimes he was charged of has not been proved, and most of the charges were unreasonable and far-fetched. His death simply gave the police a chance to close a few criminal cases.

On 18th of May 2008 Russian nationalist activists in different cities and regions of Russia started campaign of massive street propaganda (stickers, graffiti, and banners) campaign in memory of Dmitry Borovikov.

From Blood of our Martyrs will grow Seeds of Liberation!

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Russlands Verteidigungsministerium verzeichnet 730 geheime Atomtests im Ausland

Verfasst von Kris Roman am Mai 16, 2008

 

Die Behörde für Sonderkontrolle des russischen Verteidigungsministeriums hat in den seit ihrer Gründung vergangenen 50 Jahren 730 Atomtests registriert, die die USA, China, Frankreich, Indien und Pakistan durchführten. Über viele dieser Tests haben die Medien nichts berichtet.

Das sagte der Chef der 12. Hauptverwaltung des Ressorts, Generaloberst Wladimir Werchowzew.

„Da Russland Teilnehmer des Kernwaffenteststopp-Vertrags (CTBT) ist, hat es die Möglichkeit, Zugang zu Informationen zu erhalten, die von rund 320 Stationen des internationalen Beobachtungssystems registriert werden … Das ermöglicht der Behörde, nukleare Explosionen von einer Kapazität von mindestens einer Kilotonne weltweit zu registrieren“, äußerte Werchowzew in einem Interview, das die russische Zeitung „Krasnaja Swesda“ (Roter Stern) am Dienstag zum 50. Jahrestag der Gründung der Behörde veröffentlichte.

Die Labors der Behörde seien, so Werchowzew, vorwiegend an abgelegenen Orten in Russland gelegen, wie im hohen Norden oder in Fernost, um die „Signale der Atomexplosionen so genau wie möglich zu registrieren“.

Die Behörde für Sonderkontrolle wurde am 13. Mai 1958 gegründet.

 

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Kampf gegen Menschenraub in Tschetschenien erfolgreich – Innenministerium

Verfasst von Kris Roman am April 10, 2008

In den letzten zwei Jahren wurde in der Tschetschenischen Republik ein richtiger Durchbruch bei der Bekämpfung des Menschenraubs erreicht. Das sagte der Vize-Innenminister der Russischen Föderation, Generaloberst der Miliz Arkadi Jedelew, am Donnerstag.

In einer Sitzung der Anti-Terror-Kommission Tschetscheniens teilte er mit: „Im vergangenen Jahr wurden in der Republik 18 Strafverfahren wegen des Raubs von 21 Menschen eingeleitet, während 2002 in der Tschetschenischen Republik 845 Menschen entführt und 611 Strafverfahren eingeleitet worden waren.“

Dem stellvertretenden Minister zufolge erlaubte es die erfolgreiche Arbeit der Anti-Terror-Kommission, „die vorrangigen Nationalprojekte zu verwirklichen und Staatsprogramme zum Wiederaufbau der Wirtschaft und der Sozialfürsorge in Tschetschenien durchzusetzen“.

Jedelew verwies darauf, dass diese Leistungen und positiven Wandlungen auch von internationalen Menschenrechtsorganisationen – der PACE, der UNO und dem Internationalen Roten Kreuz – bestätigt wurden.

„Früher verfolgten sie eine Politik der Doppelstandards in Bezug auf die Entwicklung in der Tschetschenischen Republik“, sagte der russische Vize-Innenminister.

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12 Milliarden für Schutz Moskaus vor Luftterrorismus

Verfasst von Kris Roman am April 8, 2008

Generalstabschef Balujewski schlägt ein Programm zum Schutz Moskaus vor Terrorangriffen aus der Luft vor. Laut Gesetz dürfen in Russland im Notfall Passagierflugzeuge abgeschossen werden.

Das auf 12 Milliarden Rubel (325 Millionen Euro) ausgelegte Programm muss von der Moskauer Stadtregierung und der russischen Regierung abgesegnet werden, bevor es umgesetzt werden kann.

Seit März 2006 gilt in Russland ein Gesetz, nach dem im Terrorfall Passagierflugzeuge abgeschossen werden dürfen. Dies ist jedoch nur für den äußersten Notfall vorgesehen, wenn „ein Schlag gegen lebenswichtige Objekte oder Orte mit großen Menschenansammlungen droht“.

Amerikanische Analytiker sind der Meinung, der Terrorakt am 13. Oktober 2005 in Naltschik war weitaus größer angelegt gewesen. Zwei gekaperte Flugzeuge hätten gegen den Kreml und das Weiße Haus fliegen sollen, drei weitere gegen das Atomkraftwerk im Gebiet Saratow, den Eisenbahnknotenpunkt Rostow-am-Don und ein Wasserkraftwerk an der Wolga.

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Russslands Geheimdienst: Terrorgruppen werben neue Mitglieder mit Hilfe von NGOs an

Verfasst von Kris Roman am April 8, 2008

Die Emissäre von internationalen Terrorgruppen werben dem Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB, Nikolai Patruschew, zufolge in russischen Regionen mit Hilfe von ausländischen nichtstaatlichen Organisationen neue Mitglieder an.

„Die Emissäre der ausländischen terroristischen und religiösen extremistischen Organisationen bekommen bei ihrer Anwerbungstätigkeit von einzelnen ausländischen nichtstaatlichen Organisationen Unterstützung“, sagte Patruschew in einer Sitzung des Nationalen Antiterror-Kommitees.

„Die Ergebnisse einer Analyse der operativen Situation im Föderalbezirk Süd (Südrussland und Nordkaukasus) zeugen davon, dass die Bandenmitglieder und deren Handlanger um die ideologische Bearbeitung der Jugend und um die Ergänzung ihrer Reihen bemüht sind“, sagte Patruschew.

„Die Emissäre der terroristischen und religiösen extremistischen Organisationen aus dem Ausland versuchen, die sozialen und ökonomischen Probleme sowie die ethnischen und religiösen Widersprüche auch in anderen russischen Regionen zur Anwerbung auszunutzen“, sagte der FSB-Direktor .

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Russlands Geheimdienstchef legt Schwerpunkt auf Informationskampf gegen Terrorismus

Verfasst von Kris Roman am April 8, 2008

Ein überaus wichtiger Bereich der Tätigkeit des russischen Nationalen Antiterrorkomitees soll der Informationskampf gegen den Terrorismus und seine Infrastruktur, vor allem die Ideologie werden.

Das sagte der Chef des russischen Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB), Nikolai Patruschew, am Dienstag in einer Sitzung des von ihm geleiteten Komitees.

„Wie die einheimischen und die internationalen Erfahrungen zeigen, wird das Niveau der Terrorgefahr durch Gewaltmethoden zwar gesenkt, bleibt aber erhalten, solange das System der Wiederherstellung der Infrastruktur des Terrorismus, vor allem seine Ideologie, existiert“, sagte Patruschew.

Er verwies darauf, dass die Wichtigkeit des Informationskampfes gegen den Terrorismus auf der 7. internationalen Beratung der Chefs der Geheimdienste der Sicherheits- und der Rechtsschutzbehörden hervorgehoben wurde, die Ende März in Chanty-Manssijsk (Hauptstadt des autonomen Bezirks der Chanten und Mansen in Westsibirien) stattfand.

In der Beratung seien die Aktualität des Informationskampfes gegen die Verbreitung der Ideologie des Terrorismus sowie der propagandistischen Informationssicherung der gegen den Terrorismus gerichteten Maßnahmen hervorgehoben worden, sagte der FSB-Chef.

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